Profitassist – Risiken beim Online Forex Trading realisiert

Der vorgebliche Online-Broker Profitassist gibt sich als sichere Plattform für Forex Trader aus. Es gibt jedoch zahlreiche Belege, dass es bei Profitassist nicht mit rechten Dingen zugeht. Es sammeln sich Berichte von Tradern über Profitassist, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Alle haben ihr bei Profitassist investiertes Kapital verloren. Ernsthafte Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Profitassist das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Profitassist fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Profitassist tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Profitassist ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Profitassist zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?    

Profitassist: Zweifelhafte Versprechen auf Profitassist.com!
Was wird den ahnungslosen Besuchern auf der Website von Profitassist da weisgemacht? "Als Teil einer großen globalen Gruppe verfügen wir über die Finanzkraft, Handelserfahrung und den Umfang der Geschäftstätigkeit, um marktführende Spreads zu erzielen. Die besten Ausführungsempfehlungen leiten unseren Ansatz, niedrigere Spreads bereitzustellen. Mit unserem Netzwerk von großen Brokern und Liquiditätsanbietern stellt unsere fortschrittliche Preis-Engine sicher, dass wir ProfitAssist-Händlern immer die niedrigsten Spreads liefern." Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der suspekten Versprechen, die Anleger auf der Webseite von Profitassist finden. Keine dieser vollmundigen Beteuerungen von Profitassist wurde eingehalten. Bedauerlicherweise sorgen die beunruhigenden Geschäftspraktiken eher für unglückliche Anleger und miserable Erfahrungen!        
 

 

Profitassist: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Profitassist-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Profitassist an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Die Domain wurde am 13.07.2020 bei NameCheap, Inc. registriert. Als Domaininhaber tritt der Betreiber der Plattform, die Seabreeze Partners LTD, auf.

Profitassist: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Profitassist-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Profitassist gibt es dazu einige Angaben. Es wird zwar die Seabreeze Partners LTD angegeben, doch deren Geschäftsanschrift ist die berühmt-berüchtigte 8 Copthall, Roseau Valley, 00152 Commonwealth of Dominica. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse. Das der Unternehmensstandort bei Google Maps mit russischer Sprachausgabe angezeigt wird, ist ein Hinweis auf Herkunft oder Aufenthalt der Täter.

Profitassist: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise:  Um Neukunden zu gewinnen werden die Empfehlungen von Profitassist in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen promotet. Oft handelt es sich bei den Offerten um falsche Versprechen. Zusätzlich laden sie Werbefilmchen auf Youtube hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird in der Regel ein Affiliate-Programm begonnen, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für Profitassist zu rühren.

Profitassist: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Profitassist: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Profitassist: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Handelsplattform Profitassist ist nicht gegeben. Profitassist fehlt die Legitimierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische  Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der Comisión Nacional de Mercado de Valores (CNMV). Das ist die spanische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist auch offenkundig, dass sich bei Profitassist um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Profitassist geschädigten Investoren ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Profitassist: Wo sind die Betrüger aktiv?
Zweifellos haben die Anleger es bei Profitassist mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Profitassist beschränkten sich leider nicht auf den DACH-Raum. Weil sich Profitassist ebenso gezielt an Anleger in Rußland, Italien und Spanien wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch von da die Betrogenen melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Profitassist: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Betroffenen zu Schadensersatz verpflichtet. Solche Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken gewiss nicht durchführbar gewesen.

Profitassist: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Lage ist bei Weitem nicht so aussichtslos, als es scheint. Die geschädigten Anleger können gegen den Anlagebetrug vorgehen und ihr investiertes Geld zurückverlangen. Stand heute ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Profitassist zeitnah ergriffen werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die um gute Reputation bemühte Finanzinstitute zur Verfügung stellten. Diese haben es nachweislich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Diese Säumnisse haben den Anlagebetrug erst ermöglicht.

Profitassist: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen ausgestattet, hätten sich die Anleger nicht auf eine Geschäftsbeziehung mit Profitassist eingelassen. Nun bleibt den Opfern nur noch die Alternative, sich um die Kompensation des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Hierzu müssen relevante Punkte geklärt werden. Wohin wurden die von Profitassist veruntreuten Gelder geschafft? Gibt es die Möglichkeit, dass die geprellten Anleger ihr bei Profitassist eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Handlungen sind jetzt fällig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten.

Profitassist: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Profitassist hoffen? Die Opfer von Profitassist finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Profitassist sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Profitassist bekannt sind.

Profitassist: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände solcher Art auf dem unregulierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren. Die Handlungsweise der Profitassist ist insoweit nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte ein kraftvolle Werkzeuge zum Aufspüren der einbehaltenen Investitionen und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer schwerer. Je schneller die Anleger der Spur des Geldes folgen, umso aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Wichtig ist vor allem, dass die von Profitassist Geschädigten ohne Verzug reagieren. 

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Profitassist geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

07.03.2021

 


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