Unique Global Investment – und noch ein Informationsschreiben der PROMKC24

So viele Informationsschreiben der PROMK24 haben die Anleger der UGI Unique Global Investment noch nie erhalten. Das Problem ist nur, dass sich diese Schreiben der PROMKC24 alle widersprechen und inhaltlich unlogisch sind. Hiermit versucht der neue Aufsichtsrat der PROMKC24 von Konstantin Haslauers Gnaden die Schuld für die Misere auf den Ex-Vorstand zu schieben. Was für ein Unsinn. Haslauer hatte immer die Macht und es ist davon auszugehen, dass alle Schritte in der Vergangenheit direkt von ihm bestimmt wurden. Es ist jetzt wieder ein weiterer Versuch, Zeit zu gewinnen und die Anleger zu vertrösten.

PROMKC24: Es gibt wenig aufzulösen
Aber schauen wir uns diesen Informationsbrief einmal genauer an. Ein kleines Team arbeitet demnach an der Auflösung der Geschäftsfelder. Dem können wir Glauben schenken. Denn da es keine Geschäftsfelder gab, können diese auch ohne Probleme von einem kleinen Team aufgelöst werden.

PROMKC24: Anordnung der Bafin ist bald ein Jahr alt
Bei der Rückabwicklung geht es also um die Rückzahlung der Gelder. In der Tat gibt es Anweisungen der BaFin und der FMA, die von der Unique Global Investment bzw. von der PROMK24 Gruppe durchgeführten illegalen Geschäfte zu beenden und den Anlegern das Geld zurückzuzahlen. Diese Anweisung hätte Haslauer schon vor einem Jahr durchführen müssen.

PROMKC24: Staatsanwalt wird nur tätig bei Strafsachen

Nebenbei erwähnt Haslauer, dass die Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität in Wien und auch die Staatsanwaltschaft in Aurich irgendwie eingeschaltet sind. Aber jedem dürfte doch klar sein, dass eine Staatsanwaltschaft nur tätig wird, wenn der Verdacht einer strafbaren Handlung vorliegt. Und auch wer sich nicht an die Regeln der BaFin hält und unerlaubte Kreditgeschäfte anbietet und nach Untersagung nicht rückabwickelt, macht sich strafbar. Die Staatsanwaltschaft und die BaFin arbeitet auch nicht mit den potenziellen Tätern zusammen, um mit diesen die Dinge wieder zu richten.

PROMKC24: Wiener Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität ermittelt

Zwar ist zutreffend, dass die Zentrale Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität in Wien eingeschaltet ist. Aber dieses ist bekanntlich durch die von Resch Rechtsanwälte dort eingereichten Strafanzeigen erfolgt. Und wöchentlich wird ein weiteres Paket mit Anzeigen auf den Weg nach Wien gebracht.

PROMKC24: So ein Rückabwicklungskonzept ist nicht realistisch

Am 08.08.2019 sei aber das Konzept für die Rückabwicklung der Unique Global Investment den Behörden eingereicht worden, so steht es in dem Informationsbrief. Das klingt so, als könnte man ein Konzept mit den „Behörden“, vermutlich der Staatsanwaltschaft, der BaFin und der FMA, abstimmen, um dann der Reihe nach die Kunden zu befriedigen.

PROMKC24: So funktioniert das nicht, Herr Haslauer!

So ist aber nicht die Rechtslage und es gibt auch keine rechtliche Grundlage, wonach die frühen ersten Kunden zuerst abgefunden werden, wie uns Haslauer dieses weismachen will. Er will den Anlegern vorgaukeln, dass ein Konzept bei der BaFin eingereicht werden muss und dass es dann die Planung gibt, nach der in der zeitlichen Reihenfolge die Rückzahlungen erfolgen sollen. So funktioniert das nicht, Herr Haslauer.

PROMKC24: Haslauer entlarvt sein eigenes Geschäftsmodell

Bemerkenswert ist auch, dass in dem Informationsbrief nur davon die Rede ist, dass die tatsächlich eingezahlten Gelder zurückgezahlt werden. Wo ist denn das geniale Konzept, wonach durch Trading, Kryptowähungen und Immobiliengeschäfte 3 % Zinsen pro Monat erwirtschaftet werden konnten? Haslauer gibt damit zu, dass seine hohen Zinsen nur Fantasie gewesen sind. Oder gar vorgetäuscht?

PROMKC24: Nicht vertrösten lassen. Jetzt handeln!

Mancher Anleger wird vielleicht denken, dass sich Haslauer dann diese Riesengewinne selber einstecken kann. Keine Sorge. Es gab keine Gewinne. Man wird blind davon ausgehen können, dass Haslauer und seine Freunde auf großem Fuß gelebt haben und einen Großteil des eingesammelten Geldes schlichtweg verbrannt haben. Aber es wird sicherlich genug da sein, um für die aktiven Anleger die Rückabwicklung durchzusetzen. Aber klar muss auch jedem sein – es geht nicht nach dem Konzept, wie es uns Haslauer weismachen will. Nur wer aktiv wird, hat eine Chance, am Ende sein Geld zu bekommen.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

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