PROSAVUS AG - Insolvenzverwalter verklagt Anleger

Prosavus Insolvenzverwalter Scheffler und seine Kanzlei Tiefbacher machen ernst. Nachdem in den vergangenen Monaten zahlreiche Anleger der Prosavus zur Rückzahlung von angeblichen Scheingewinnen aufgefordert wurden, werden nun die ersten Anleger der Prosavus auf Rückzahlung verklagt.

Prosavus: Grundlagen für Rückforderung

Die Insolvenzanfechtung ermöglicht es Insolvenzverwaltern, Vermögensverschiebungen, die der Schuldner im Vorfeld des Insolvenzverfahrens vornimmt, im Rahmen einer Anfechtung rückgängig zu machen. Hierdurch wird das als Insolvenzmasse bezeichnete Vermögen des Insolvenzschuldners, das im Rahmen des Verfahrens an die Gesamtheit der Gläubiger ausgeschüttet wird, vor Schmälerungen geschützt. Es gilt der Grundsatz der sog. „Gläubigergleichbehandlung“, d.h. kein Insolvenzgläubiger darf bevorzugt werden.

Prosavus: Liegt Schneenallsystem vor?

Darauf beruft sich Prosavus Insolvenzverwalter Scheffler nunmehr. Er behauptet, dass es sich bei den Auszahlungen  um  Scheingewinne handelte, da das Geschäftsmodell der Prosavus ein „Schneeballsystem“ gewesen sei. Ob es sich tatsächlich um ein Schneeballsystem handelt und zahlreiche weitere Rechtsfragen sind  jedoch noch offen, sodass Resch Rechtsanwälte den Anlegern der Prosavus, denen jetzt eine Klage oder einen Mahnbescheid zugestellt wird, empfehlen, die Rechtslage prüfen zu lassen!

Prosavus: Fristen laufen! Schnell handeln!

Betroffene Anleger der Prosavus  müssen schnell handeln, da mit der Zustellung wichtig Fristen zu laufen beginnen. Sollten Sie einen Mahnbescheid oder eine Klage erhalten haben, senden Sie uns KOPIEN der Unterlagen und des gelben Zustellungsumschlags schnellstmöglich – gerne per E-Mail – zu, damit wir innerhalb der vorgegebenen Fristen die Möglichkeiten der Abwehr der Forderung prüfen können.

Resch Rechtsanwälte - Anlegerschutz seit 1986.


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