Pulstrade – Schweizer Unternehmen warnt vor Anlagebetrug

Der vorgebliche Online-Broker Pulstrade verkauft sich als anständiger Player für das Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Belege, dass bei Pulstrade inakzeptable Zustände herrschen. Es häufen sich Berichte von Anlegern über Pulstrade, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Die Anleger haben ihr gesamtes bei Pulstrade investiertes Geld verloren. Ernsthafte Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Pulstrade das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von Pulstrade ist noch nicht abgestellt. Alle Anleger der Pulstrade fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Pulstrade tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Pulstrade ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Pulstrade zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

 

Pulstrade: Anrüchige Beteuerungen
Was müssen die überraschten Besucher auf www.pulstrade.com rezipieren? „Die Pulstrade-Gruppe wird von 65 Fachleuten mit umfassender internationaler Erfahrung in den Bereichen Finanzen und Internet-Technologien vertreten. Wir bieten den Händlern einen 24-Stunden-Service von hoher Qualität sowie einen individuellen Umgang mit jedem Kunden. Unsere Hauptpriorität ist die direkte Kommunikation. Wir berücksichtigen stets die Bedürfnisse unserer Kunden, um den Service zu verbessern. Pulstrade gibt seinen Kunden Garantien hinsichtlich der Sicherheit der Gelder durch die Eröffnung getrennter Konten und die Diversifizierung der Vermögenswerte des Unternehmens in verschiedenen Banken der Welt. Die Mitgliedschaft in der Finanzkommission, die sich mit der Beilegung von Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern eines Finanzmarktes befasst, ermöglicht es, jeden Pulstrade-Kunden mit einem Versicherungsfonds von bis zu 20.000 $ zu schützen.“ Dies ist nur ein kleiner Teil der fragwürdigen Beteuerungen, die Interessenten auf der Webseite von Pulstrade finden. Nicht eine dieser hehren Beteuerungen von Pulstrade wurde eingelöst. Leider sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!

Pulstrade: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Pulstrade-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.pulstrade.com an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienst NameCheap, Inc. verstecken. Kann das ein Zufall sein?

Pulstrade: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwer fallen, da die Pulstrade-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website www.pulstrade.com gibt es dazu widersprüchliche Angaben. Zunächst heißt es ganz unten auf der Seite: „pulstrade.com is operated by Pulse Markets Global Services Ltd which is the primary payment provider and website operator. Pulse  Global Services Ltd  is acting on behalf of its related company, PulsTrade Markets Ltd. Registered address: Pulse Markets Ltd., 6th Floor, Tower 1, Nexteracom Buidling 72201 Ebene – Mauritius“.

Pulstrade: Falschinformationen
Scheinbar sind sich die Betreiber von pulstrade.com selbst nicht einig, wie die involvierten Gesellschaften heißen sollen. So wird aus der „Pulse Markets Global Services Ltd.“ nur noch die „Pulse Global Services Ltd.“ und die „PulsTrade Markets Ltd.“ wird zur „Pulse Markets Ltd.“. Weiterhin ist auf der Webseite www.pulstrade.com von einer Lizenz der Financial Services Commission of Mauritius (FSC) die Rede. Allerdings bleibt die Suche im entsprechenden Register ohne Erfolg. Hier werden also bewusst Falschinformationen gestreut, um potenzielle Anleger in Sicherheit zu wiegen.

Pulstrade: Akquise für den Anlagebetrug
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Offerten von Pulstrade in allen nur denkbaren Medien und Kanälen promotet. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Nicht selten handelt es sich bei diesen Empfehlungen um falsche Versprechen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Werbefilmchen auf YouTube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzuspornen, intensiv für Pulstrade zu werben.

Pulstrade: Kriminelle Geschäftspraktiken!
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um mutmaßliche Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Pulstrade: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsabrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Pulstrade: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Pulstrade gibt es nicht. Pulstrade fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die britische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung auf der Plattform Swissmarkets.com. Das ist ein regulierter Broker, der die Öffentlichkeit vor Pulstrade warnt, weil deren Mitarbeiter fälschlicherweise behaupten zur Unternehmensgruppe BDS Swiss Markets Global Services AG zu gehören. Es ist unschwer zu erkennen, dass sich bei Pulstrade um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Pulstrade geschädigten Investoren ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Pulstrade: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Sicher haben die Anleger es bei Pulstrade mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Pulstrade sind leider nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Weil sich Pulstrade an englischsprachige Anleger weltweit wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die ersten Betrogenen aus anderen Regionen melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Pulstrade: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Betroffenen zu Schadensersatz verpflichtet. Derartige Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken gewiss nicht machbar gewesen.

Pulstrade: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Situation ist zum Glück aussichtsreicher, als es scheint. Die geschädigten Anleger können sich wehren und ihr investiertes Kapital zurückfordern. Im Moment ist es zwar  nicht wahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Pulstrade bald gefasst werden, dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die eigentlich seriöse Geldhäuser bereitstellten. Die versäumten es erwiesenermaßen, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Derartige Unterlassungen ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Pulstrade: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet, hätten sich die Anleger nicht auf eine Investition bei Pulstrade eingelassen. Nun bleibt den Betrogenen nur noch die Option, sich um Wiederbeschaffung des unterschlagenen Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Dazu müssen wesentliche Fragen geklärt sein. Wohin wurden die von Pulstrade verschobenen Gelder gebracht? Gibt es eine Chance, dass die Opfer der Anlagebetrüger ihr bei Pulstrade eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Vorkehrungen sind von jetzt an nötig? Ein auf Anlagebetrug spezialisierter Anwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

Pulstrade: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Pulstrade hoffen? Die Opfer von Pulstrade finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Pulstrade sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Pulstrade bekannt sind.

Pulstrade: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dergestaltigen Missständen auf dem unregulierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über drei Jahrzehnten nach. Die Arbeitsweise der Pulstrade ist somit nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte ein umfangreiches Instrumentarium zum Aufspüren der veruntreuten Gelder und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer aufwendiger, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Je zügiger die Anleger der Spur des Geldes folgen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Wichtig ist vor allem, dass die von Pulstrade geschädigten Anleger unverzüglich handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Pulstrade geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.


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