Quantum Market – BaFin warnt vor diesem Broker

Der vorgebliche Online-Broker Quantum Market verkauft sich als anständige Plattform für das Online-Trading. Es mehren sich jedoch die Indizien, dass es bei Quantum Market auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Es sammeln sich Berichte von Tradern über Quantum Market, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Viele haben ihr bei Quantum Market investiertes Kapital verloren. Ernsthafte Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Quantum Market Angst, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Quantum Market fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Quantum Market tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Quantum Market ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Quantum Market zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?


Quantum Market: Suspekte Beteuerungen
Was lesen die verdutzten Besucher auf der Website von Quantum Market? "Unser Ziel ist es, unseren Kunden einen außergewöhnlich guten Service zu bieten...Dies erreichen wir durch unseren kundenorientierten Ansatz, unsere kontinuierlichen Investitionen in Technologien und unsere Produktpalette, Plattformen und Tools...Es zeigt, dass Quantummarket ein zukunftsorientiertes, innovatives und dynamisches Unternehmen ist...Wir haben die Absicht, die beste Handelserfahrung der Branche zu bieten". Das sind nur kleine Auszüge der unglaubwürdigen Angaben, die Neugierige auf der Webseite von Quantum Market finden. Keine dieser gegebenen Beteuerungen von Quantum Market wurde eingehalten. Bedauerlicherweise sorgen die suspekten Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!

Quantum Market: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Quantum Market-Macher ist, dass die Website quantummarket.net kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Quantum Market an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 28.05.2021 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Quantum Market: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Quantum Market-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Quantum Market gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma QuantumMarket LTD. mit den beiden Geschäftsanschriften Cnr Old and Church Street, P.O. Box 2290, Roseau, Commonwealth of Dominica und The Shard, 32 London Bridge St, London SE1 9SG, United Kingdom angegeben, unter dieser sind die Macher von Quantum Market jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Telefonnummer +441519471063. 

Quantum Market: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Kunden zu akquirieren werden die Angebote von Quantum Market in allen möglichen Medien und Kanälen promotet. Nicht selten handelt es sich dabei um falsche Versprechen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Videos auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird in der Regel ein Affiliate-Programm gestartet, um anderen Ansporn zu geben, intensiv für Quantum Market zu werben.

Quantum Market: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Quantum Market: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Quantum Market: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Online-Brokers Quantum Market ist nicht gegeben. Quantum Market fehlt die Autorisierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der BaFin vom 17.08.2021. Es ist auch offensichtlich, dass es sich bei Quantum Market um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Quantum Market geschädigten Investoren ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Quantum Market: Wo sind die Betrüger aktiv?
Anleger haben es bei Quantum Market mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Quantum Market sind keineswegs auf den DACH-Raum beschränkt. Da sich Quantum Market ebenso an englischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die Betrogenen dieser Sprechergruppe melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Quantum Market: Schadensersatzansprüche gegenüber involvierten Banken
Eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland zwingende Voraussetzung. Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Opfern zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken nicht durchführbar gewesen.

Quantum Market: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Umstände sind bei Weitem besser, als es scheint. Die Opfer können sich zur Wehr setzen und ihr investiertes Kapital zurückfordern. Im Moment ist es zwar nicht wahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Quantum Market bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die eigentlich seriöse Banken zur Verfügung stellten. Deren Verantwortliche haben es offensichtlich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Derartige Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

Quantum Market: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätte sich kein Anleger auf eine Geschäftsbeziehung mit Quantum Market eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch die Alternative, sich um Schadensausgleich zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorab müssen wesentliche Fragen geklärt sein. Zu welchem Ziel sind die von Quantum Market veruntreuten Gelder geflossen? Gibt es eine Chance, dass die Opfer des Anlagebetrugs ihr bei Quantum Market eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Handlungen sind von nun an geboten? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

Quantum Market: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Quantum Market hoffen? Die Opfer von Quantum Market finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Quantum Market sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Quantum Market bekannt sind.

Quantum Market: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände solcher Art auf dem unregulierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren. Das Vorgehen der Quantum Market ist insofern nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte ein mächtiges Equipment zum Aufspüren des veruntreuten Geldes und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. In Zeiten des Internets ist es wirklich schwer geworden, Gelder verschwinden zu lassen. Je zügiger die Anleger der Spur des Geldes folgen, desto besser stehen die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiedersehen. Wichtig ist jetzt, dass die von Quantum Market geschädigten Anleger sofort handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Quantum Market geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

23.09.2021

Imagefilm