Strafprozess gegen S&K beginnt ++ S&K Immobilien ++ S & K Gruppe

 

Mehr als zwei Jahre nach der Razzia beginnt der Prozess gegen die Angeklagten der S&K-Gruppe. Wenn am 24.09.2015 die 28. Wirtschaftsstrafkammer des Frankfurter Landgerichts den Prozess eröffnet, stehen mit Stephan S. und Jonas K. zwei schillernde Personen und ihre Komplizen vor Gericht, die rund 11.000 Anleger um 140 Millionen Euro betrogen haben. So jedenfalls lautet der Vorwurf in der Anklageschrift. Verhilft dieser Prozess den geschädigten Anlegern zu ihrem Geld?

Angeklagten der S & K Gruppe wird Schneeballsystem vorgeworfen

Seit Mai 2008 hatten Jonas K. und Stephan S. mit Schrottimmobilien gehandelt, die sie völlig überteuert weiterverkauften. Später initiierten sie Immobilienfonds. Dabei ging es weniger um den Kauf von Immobilien. Vielmehr wird den Angeklagten vorgeworfen, mit hohen Renditeversprechen von bis zu 12 % bei Anlegern Geld einzusammeln. In einem Schneeballsystem wurden die Auszahlungen alter Anleger mit dem frischen Geld neuer Anleger finanziert.

S&K Gründer berüchtigt für ihre wilden Partys

In Erinnerung geblieben sind Bilder von Partys und die obszöne Zurschaustellung ihres mit betrügerischen Mitteln erworbenen Reichtums. Seit der Razzia im Februar 2013 sitzen Stephan S. und Jonas K. sowie weitere Angeklagte in Untersuchungshaft. Einer der Angeklagten agiert noch aus der Untersuchungshaft als Geschäftsführer der MIDAS Mittelstandsfonds.

Schadensersatzanspruch der S&K Opfer gegen TÜV Süd

Anleger können nicht damit rechnen, dass sie ihr Geld wiedersehen. Sie werden einen Totalverlust erleiden. Rechtliche Ansprüche gibt es aber nach der Einschätzung von Resch Rechtsanwälte gegen den TÜV Süd, der der S&K-Gruppe ein fragwürdiges Testat erteilt hat, auf das sich viele Anleger der S&K-Gruppe auch verlassen haben.

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