Schlag gegen Anlagebetrug im Internet

Der Zentralstelle Cybercrime Bayern der bayerischen Polizei ist ein bemerkenswerter Schlag gegen Anlagebetrüger im Internet gelungen. Neun Verdächtige wurden festgenommen und knapp 2,5 Millionen Euro bei Hausdurchsuchungen sichergestellt. Welchen Nutzen können die betrogenen Anleger dadurch ziehen? Was können Anleger tun, um ihr Geld zurückzubekommen?  Welche Hilfe gibt es?

Anlagebetrug: Medien berichten über Razzia
Mehrere Medien berichten von der Aktion, so Der Spiegel, das Handelsblatt, die Süddeutsche Zeitung, die Nürnberger Zeitung oder die Frankenpost. Den Presseberichten nach sind es Tätergruppen, die auch die auf Anlagebetrug spezialisierten Kanzlei RESCH Rechtsanwälte im Visier hatte. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Plattformen mit den Namen Nobel Trade, XTraderFX, Cryptopoint, Safemarkets oder Option Stars Global. In diese Plattformen sind jetzt abgeschaltet.

Anlagebetrug: Täter wurden verhaftet
Die Täter hielten sich in der bulgarischen Hauptstadt Sofia und in der serbischen Hauptstadt Belgrad auf. Dort wurden nach Angaben der Ermittler sieben Männer und zwei Frauen, darunter auch ein 36-jähriger Deutscher, festgenommen. Eine für den Anlagebetrug in Deutschland und der Schweiz häufige geografische Konstellation.

 

 

Anlagebetrug: Verschiedene Kapitalanlagen im Angebot
Die Täter sollen den Kunden vorgegaukelt haben, Plattformen für den Handel mit unterschiedlichen Finanzinstrumenten zu betreiben. Für nur 300 in Euro hätten dann Anleger dort ein Handelskonto unter anderem für den Handel mit Bitcoin eröffnen können. Aber dem typischen Schema des Anlagebetruges entsprechend, hätten dann die Spezialisten per Telefon und E-Mail ihre Kunden überzeugt, immer mehr Geld zu investieren. Dabei haben sie ihren Kunden vorgegaukelt, dass das angelegte Geld bereits hohe Renditen erwirtschaftet habe.

Anlagebetrug: Haftbefehl wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges
Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg ist Haftbefehl wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges ergangen. Bei den Durchsuchungen in über zehn Objekten, darunter zwei Call-Centern, seien umfangreiche Beweise sichergestellt worden.

Anlagebetrug: Bekommen Anleger jetzt ihr Geld zurück?
Für die betrogenen Anleger ist dieser Schlag gegen die Anlagebetrüger gewiss eine Genugtuung. Es wäre jedoch ein Fehlschluss zu glauben, dass sie damit nun automatisch ihr Geld zurückbekommen. Bei der Verfolgung von Anlagebetrug durch die staatlichen Ermittlungsbehörden geht es zunächst um die Bestrafung der Täter. Das Strafverfahren dient nicht dazu, den betrogenen Anlegern ihr Geld zurückzugeben. In dieses ist nur in einem eigenen Verfahren, indem er so genannten Adhäsiosnverfahren, möglich. Hierzu bedarf der Anleger regelmäßig einen auf Anlagebetrug spezialisierten Anwalt.

Anlagebetrug: Die Spur des Geldes verfolgen
Wie aber in den meisten Fällen des Anlagebetruges  gibt es aber auch noch zivilrechtliche Wege, die Spur des Geldes zu verfolgen und die involvierten Banken in die Haftung zu nehmen. Einen auf Kapitalanlagebetrug spezialisierte Rechtsanwalt kennt all die Maßnahmen, die bei einem Anlagebetrug eingeleitet werden müssen.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Opfer eines Anlagebetruges sind und wissen möchten, was in ihrem Fall möglich ist, rufen Sie an unter 030 885 9770 oder füllen sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung ihres Falles.

 


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