Scoine – Anlagebetrug über englischen Betreiber

Der scheinbare Online-Broker Scoine gibt sich als glaubwürdiger Anbieter für das Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Indizien, dass es bei Scoine erhebliche Unzulänglichkeiten gibt. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei Scoine sprechen. Alle haben ihr bei Scoine eingesetztes Geld verloren. Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Trader der Scoine Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von Scoine ist noch aufrufbar. Alle Anleger der Scoine fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Scoine tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Scoine ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Scoine zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

 

Scoine: Haltlose Versprechen auf der Webseite
Was müssen die erstaunten Besucher auf www.Scoine.com lesen? “Das Unternehmen Share Coin LTD beginnt seine Geschichte am 16. März 2018, als es von unserem Gründer Ronald Simon und seinem Team entwickelt und registriert wurde. Unser Unternehmen hat einen langen Weg von einer einfachen Austauschplattform zu einem komplexen Mechanismus zurückgelegt, der reibungslos funktioniert. Das weltweit erste System, mit dem Sie in wenigen Sekunden Ihr Geld innerhalb unserer Börse kaufen, verkaufen und überweisen können. Sie müssen nicht mehr auf die Blockchain-Bestätigung warten. In unserer Börse Ihr Geld Diese und viele andere Funktionen machen den Handel mit Share Coin LTD Exchange sehr komfortabel, nützlich und profitabel. Nach einer Einzahlung wird Ihr Geld ständig in der permanenten Brieftasche gespeichert, unabhängig davon, welche Manipulationen Sie damit vornehmen. Sie werden Ihnen im internen System unserer Website zugewiesen, sodass Sie während der Übertragung, des Handels und anderer Transaktionen keine Provision im Blockchain-Netzwerk zahlen sollten.” Dies ist nur eine kleine Auswahl der suspekten Angaben, die Interessierte auf der Webseite von Scoine finden. Keine dieser hehren Beteuerungen von Scoine wurde eingehalten. Leider sorgen die zweifelhaften Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und miserable Erfahrungen!

Scoine: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Scoine-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Dies ist allerdings eine rechtliche Verpflichtung für Firmen, die sich direkt an Kunden auf dem deutschen Markt wenden. Mithin besteht für die Betreiber der Website die rechtliche Verpflichtung zur Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Inhabers der Website im Impressum. Werden diese Mindestanforderungen des Telemediengesetzes durch die Betreiber einer Website verletzt, ist auch dies ein Grund zur Besorgnis. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.Scoine.com an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass die Domain erst am 17.05.2020 registriert wurde und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienstleister WhoisGuard, Inc. verstecken. Kann das ein Zufall sein?

Scoine: Wer ist das?
Untersucht man die Website www.Scoine.com genauer, so finden man in der Fußzeile folgende Angaben:
●    15 Burgess Road, Basingstoke, RG21 5NP, United Kingdom
●    Company Number 11259228
●    [email protected]
Schaut man sich dazu noch die Geschäftsbedingungen an, so wird dort ausgeführt: „This User Agreement is an electronic agreement between you (hereinafter the “User”) and Share Coin LTD, a company registered and operating according to the laws of England and Wales, Company number 11259228, with the registered address (hereinafter the “Share Coin LTD”) that applies to your use of this website, all services, products and content provided by Share Coin LTD.“ Prüft man das englische Firmenregister, so wurde dort am 16.03.2018 die Firma Share Coin Ltd unter der Firmennummer 11259228 mit dem Geschäftssitz 15 Burgess Road, Basingstoke, England, RG21 5NP eingetragen. Was werden wohl die Direktoren der Firmen, die Herren Laurence Antony Ronald Leach und Simon Ronald zu den Geschäftspraktiken der Firma Share Coin Ltd sagen? Bezeichnenderweise hat die Firma ihr jährlich fälliges Confirmation statement nicht fristgemäß abgegeben. Ist dies auch ein Warnzeichen? Ebenso müssen sich Kunden von Scoine fragen, wie die Geschäftspraktiken einzuordnen sind? Ist das seriös oder unseriös? Zu welchem Urteil werden die Anleger kommen?

Scoine: Von Bitpanda zu Scoine!
Hier findet man sogar das Phänomen, dass sich Anleger schon auf einer Plattform, wie Bitpanda registriert haben und dann unter fadenscheinigen Vorwänden auf eine andere Handelsplattform, wie Scoine (www.Scoine.com), umgeleitet werden, um dort angeblich noch bessere Geschäfte gebührensparend tätigen zu können oder vermeintliche Guthaben von einer Plattform zu einer anderen Plattform zu übertragen. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Macher häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Bezeichnenderweise wurde die Website www.Scoine.com erst am 17.05.2020 über die Firma WhoisGuard, Inc. registriert, hinter der sich die Macher verstecken wollen. Auch dies ist natürlich ein Zeichen für die dubiosen Geschäftspraktiken.

Scoine: Akquise für den Anlagebetrug
Um neue Trader anzulocken werden die Offerten von Scoine in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen annonciert. Nicht selten handelt es sich bei den Offerten um unrichtige Behauptungen. Um die Täuschung zu erhöhen laden sie Werbefilmchen auf Youtube hoch, in denen interessierte Trader mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Zeitgleich wird in der Regel ein Affiliate-Programm begonnen, um andere anzustacheln, die Werbetrommel für Scoine zu rühren.

Scoine: Kriminelle Geschäftspraktiken
Hier findet man die interessante Masche, dass geschuldete Vergütungen aus Dienstleistungen, angeblich nur in Bitcoin gezahlt werden können und man dazu die Transaktionen noch über eine spezielle Plattform abwickeln möge. Ungewöhnlich ist auch, dass der Verifikationsprozess übermäßig in die Länge gezogen wird und immer wieder neue Forderungen nach anderen Dokumenten und Nachweisen gestellt werden. Abstrus ist dabei auch, dass immer wieder vermeintliche Fehleinzahlungen vermeldet werden. Ebenso wenig nachvollziehbar ist es, dass die Nutzer einen vermeintlichen Profi-Account einrichten sollen, um den höchsten Sicherheitsstatus zu erreichen. Das man dazu eine weitere Einzahlung vornehmen soll, spricht für sich. Weiterhin ist dubios, dass hiermit allerdings wieder eine Wartezeit mit dem Zugriff auf das eigene Wallet verbunden ist. Aber wie geht es weiter?

Scoine: Exit ohne Verluste unmöglich?
Ein Exit ist allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an absurde Voraussetzungen oder gar weitere Einzahlungen geknüpft. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der BTC und ETH. Ebenfalls absurd, sind die Aussagen, dass aufgrund der Serverauslastung bestimmte Schwellenwerte bei der Einzahlung erforderlich wären. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, dann geht es soweit, dass mit der Insolvenz gedroht wird und nur noch innerhalb einer sehr kurzen Frist über die Einzahlungen verfügt werden könnte. Auch dies ist absolut unseriös, denn selbst im Falle einer Insolvenz müsste die Abwicklungen der Konten durchgeführt werden. Damit stellt sich auch wieder die Frage, wie man bei www.Scoine.com das Konto löschen kann? Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Natürlich ist auch dies vollkommen unseriös!

Scoine: Keine Lizenz für Geschäfte mit deutschen Kunden!
Eine entscheidende Frage ist auch, ob die Firma Share Coin Ltd als Betreiber der Plattform www.Scoine.com von einer Finanzaufsichtsbehörde beaufsichtigt wird, so der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder der britischen Financial Conduct Authority (FCA). Hierfür gibt es keinerlei Hinweise und auch dies ist ein weiterer Warnhinweis. Und was ist von den vermeintlichen Finanzgeschäften der Firma Share Coin Ltd mit deutschen Anlegern zu halten? Über die Website www.Scoine.com werden auch Geschäfte mit Kryptowährungen (Bitcoinhandel) angeboten. Hier muss man sich klarmachen, dass Geschäfte mit Kryptowährungen erlaubnispflichtig sind. Mit dem am 01.01.2020 in Kraft getretenen „Gesetz zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie“ wird nun in einem neuen Tatbestand des Kreditwesengesetzes (KWG) geregelt, dass die Verwahrung, die Verwaltung und die Sicherung von Kryptowerten oder privaten kryptografischen Schlüsseln, die dazu dienen, Kryptowerte zu halten, zu speichern oder zu übertragen, gemäß §§ 1 Absatz 1a Satz 2 Nr. 6 und Absatz 11 Sätze 4 und 5 KWG, zur erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistung gemacht wird. Darüber müssen die Firmen, so Share Coin Ltd ihre Kunden aufklären. Tun sie dies nicht, so machen sie sich schadensersatzpflichtig und die Anleger können ihr Geld zurückfordern. Im Übrigen werden sich die Verantwortlichen der Share Coin Ltd noch unangenehme Fragen stellen lassen müssen, welche Rolle sie in dem mutmaßlichen Betrugskonstrukt gespielt haben. Eine Frage, die auch die Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden sehr interessieren wird.

Scoine: Im Visier der Aufsichtsbehörden
Eine Autorisierung des Handelsplattform Scoine gibt es nicht. Scoine fehlt die Regulierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs.Es ist unschwer zu übersehen, dass sich bei Scoine um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Scoine geschädigten Tradern ist nahezulegen, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Scoine: Wo agieren die Betrüger?
Zweifellos haben die Trader es bei Scoine mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Scoine beschränkten sich keineswegs auf den DACH-Raum. Weil sich Scoine ebenso an englischsprachige Trader wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen anderer Länder melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Scoine: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Geschädigten zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken    wohl nicht vorstellbar gewesen.

Scoine: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Umstände sind zum Glück besser, als es scheint. Die geschädigten Investoren können gegensteuern und ihr eingesetztes Geld zurückverlangen. Stand jetzt ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Scoine zeitnah ergriffen werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die angesehene Finanzinstitute zur Verfügung stellten. Die Verantwortlichen haben es nachweislich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Trader und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Versäumnisse dieser Art machten den Anlagebetrug erst möglich.

Scoine: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet, hätten sich die Interessenten nicht auf Geschäfte mit Scoine eingelassen. Nun bleibt den Opfern nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des investierten Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Hierzu müssen relevante Punkte geklärt sein. Zu welcher Destination sind die von Scoine verschobenen Gelder gebracht worden? Gibt es realistische Aussichten, dass die geschädigten Trader ihr bei Scoine eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Maßnahmen sind von nun an notwendig? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

Scoine: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Scoine hoffen? Die Opfer von Scoine finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Scoine sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Scoine bekannt sind.

Scoine: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solcherart Missständen auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten nach. Die Arbeitsweise der Scoine ist demgemäß nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte eine leistungsfähige Palette von Instrumenten zum Aufspüren der beiseite gebrachten Geldbeträge und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets wirklich schwer geworden. Je schneller die Betroffenen die Spur des Geldes verfolgen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Wichtig ist jetzt, dass die von Scoine geschädigten Anleger ohne Verzug tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Scoine Investment geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 


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