SHB Altersvorsorgefonds ++ Insolvenz abgewendet ++ es geht weiter ++ Bewertung

 

Mit Schreiben vom 13.01.2015 erreichte die Gesellschafter des SHB Altersvorsorgefonds die Nachricht, dass 85,1 % der Anleger dem Sanierungskonzept zugestimmt haben und dass dieses damit umgesetzt werden könne. Wie ist dieses Ergebnis für die Anleger des SHB Altersvorsorgefonds zu bewerten?

Insolvenz des SHB Altersvorsorgefonds nur verschoben?

Der SHB Altersvorsorgefonds kann nun weiter arbeiten. Ein fragwürdiger Erfolg. Die Einzahlungen der Gesellschafter als „Sanierung“ zu bezeichnen, ist blanker Hohn. Das nach der Bewertung von Resch Rechtsanwälte von Anfang an bedrohte Konzept des SHB Altersvorsorgefonds wird lediglich fortgesetzt. Es werden keine strukturellen Änderungen vorgenommen, es soll nur Geld eingezahlt werden, von den Anlegern.

SHB Altersvorsorgefonds: Versprechen werden nicht eingehalten

Aus unzähligen bei Resch Rechtsanwälte aufgenommenen Fallbearbeitungen lässt sich eindeutig dokumentieren, dass den Anlegern regelmäßig versprochen wurde, dass sich das von ihnen eingezahlte Geld im Laufe der Zeit mehr als verdoppeln würde. Es bestehen erheblich Zweifel, dass diese Prognosen eingehalten werden können. Die Immobilien wurden mit Fremdkrediten angekauft. Zudem müssen für die ebenfalls von Anlegern aufgenommenen stillen Beteiligungen nach der Konzeption hohe Zinsen gezahlt werden. All das kann nicht mehr eingehalten werden. Die stillen Beteiligten sollen auf ihre Beteiligung vorläufig verzichten.

Sichere Kapitalanlagen aufgelöst und in den SHB Altersvorsorgefonds eingebracht

Viele Anleger des SHB Altersvorsorgefonds haben auf die Versprechungen der Vermittler hin bereits bestehende Lebensversicherungen aufgelöst und die so frei werdenden Gelder in die Beteiligungsvariante Clevere Kombi einbezahlt. Die Beteiligung am SHB Altersvorsorgefonds sei sicher, so das Versprechen, aber eben viel Gewinn bringender als eine Lebensversicherung. Dabei handelt es sich bei SHB Altersvorsorgefonds um eine risikobehaftete Unternehmensbeteiligung. Dass sogar das Totalverlustrisiko droht,  ist den Gesellschaftern spätestens mit der von Seiten der Fondsverwaltung zum Jahresende angedrohten Insolvenz bewusst geworden.

Warum wird der SHB Altersvorsorgefonds nicht aufgelöst?

Viele Anleger haben sich offenkundig angesichts der angedrohten Insolvenz des SHB Altersvorsorgefonds „erschrecken“ lassen. Eine klügere Variante wäre es gewesen, den potenziell vom Scheitern bedrohten SHB Altersvorsorgefonds zu liquidieren. Das bedeutet, dass die Immobilien verkauft, und die bestehenden Kredite abgelöst werden.

Die Anleger werden aus ihrer Zahlungsverpflichtung befreit. Ohnehin besteht die Gefahr, dass es nur „irgendwie“ weiter geht. Dass die Versprechungen einer Verdoppelung der Einlagen jemals verwirklicht werden können, ist mehr als zweifelhaft.

Freilich kann man auch die Geschäftsführung verstehen. Sie haben kein Interesse an der Liquidation, sie leben davon, dass sie den SHB Altersvorsorgefonds weiter verwalten dürfen und wie man annehmen darf, lebt sie nicht schlecht davon.

Resch Anlegerrecht

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des SHB Altersvorsorgefonds, die diesem Kurs der Geschäftsführung nicht länger folgen wollen, die

kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.