NEWS ++ SHB Erlenhofpark droht mit Insolvenz ++ was müssen Anleger wissen?


Der SHB Fonds Erlenhofpark, der sich seit dem April SHB Sonnenhöfe nennt, droht seinen Anlegern mit der Insolvenz, wenn die stillen Gesellschafter des SHB Fonds Erlenhofpark nicht auf die Auszahlung der ihnen zustehenden Ansprüche verzichten und wenn nicht die Anleger einer Variante Clevere Kombi (Kapital 2) die zweite Hälfte ihrer Beteiligungssumme einzahlen!

SHB Fonds: Was soll das für die Sanierung des Erlenhofpark bringen?
Die Anleger des SHB Erlenhofpark sind empört. Statt der versprochenen Verdoppelung ihrer Einlagen und der versprochenen „Immorente“ ist jetzt von einem Sanierungskonzept die Rede, das letztlich nur darin besteht, dass die stillen Gesellschafter auf die Auszahlung des Geldes verzichten sollen und die Anleger der Variante Clevere Kombi die zweiten Hälfte ihres Zeichnungsbetrages in Raten  einzahlen. Und was kommt dann am Ende dabei raus? Fondsmanager Gerd Dombrowski hat es auf der Gesellschafterversammlung am 30.04.2014 treffend formuliert: Dann geht es irgendwie weiter!

SHB Fonds: Clevere Kombi Anleger getäuscht
Nur wenige Anleger der Cleveren Kombi Variante wussten, dass sie nur die Hälfte der Zeichnungssumme eingezahlt haben und dass sie für die zweite Hälfte voll haften. Versprochen wurde ihnen, dass die zweite Hälfte sich durch die Gewinne selber bis zum Zeichnungsbetrag aufbaut. Da es keine Gewinne gibt, bleibt es bei der ursprünglich geleisteten Einmalzahlung.

Wie soll die zweite Beitragshälfte der „Cleveren Kombi“ den SHB Erlenhofpark retten?
Wenn also dieser Betrag reinkommt, dann geht es „irgendwie“ weiter, wie schon SHB Fonds-Chef Dombrowski anlässlich der Gesellschafterversammlung am 30.04.2014 den Gesellschaftern als optimale noch denkbare Lösung angekündigt hat. Wenn sich die stillen Gesellschafter und die Anleger der Cleveren Kombi nicht darauf einlassen, dann müsste die Fondsverwaltung Ende Dezember/Anfang Januar 2015 Insolvenzantrag stellen, so heißt es in dem Schreiben vom 31.10.2014. Schwer vorstellbar, dass die ratenweise Einzelzahlung der Cleveren Kombi Anleger so viel Geld in die Kasse spült, dass davon die Rettung vor der Insolvenz abhängt.

Insolvenzverwalter hat nicht mehr Rechte als der Fondsverwalter!
Zu Recht wird darauf hingewiesen, dass auch der Insolvenzverwalter die Einzahlung der offenen Raten sowohl von den Ratenzahlern als auch von den Clevere-Kombi-Anlegern fordern kann. Die Anleger können aber dem Insolvenzverwalter die gleichen Argumente entgegenhalten, wie sie diese auch gegenüber der SHB-Fondsverwaltung entgegenhalten werden können. Mit anderen Worten, der Insolvenzverwalter hat nicht mehr Rechte als die SHB Fondsverwaltung. Von daher verschlechtert sich die Situation der Ratenzahler und auch der Clevere-Kombi-Anleger nicht.
Das bereits eingezahlte Geld ist wohl ohnehin weg, wie jedem Anleger spätestens jetzt bewusst sein sollte. Den Ratenzahlern, aber auch den Clevere-Kombi-Anlegern sei aber empfohlen, schnellstmöglich prüfen zu lassen, ob sie rechtliche Argumente haben, die sie auch im Falle der Insolvenz gegenüber dem Insolvenzverwalter geltend machen könnten.

Warum nicht die Liquidation der Gesellschaft?
Von der Insolvenz ist die Liquidation zu unterscheiden. Liquidation ist die freiwillige Auflösung der Gesellschaft ohne Insolvenz. In dieser Variante müsste die Immobilie verkauft werden, mit dem Erlös wird der auf dem Objekt liegende Kredit abgelöst.
Nach den Aussagen der Fondsverwaltung aus der Gesellschafterversammlung vom 30.04.2014 ist die Immobilie mindestens 56 Millionen Euro wert, während der Kredit kaum mehr als 40 Millionen Euro ausmachen kann. Wenn die Ausführungen der Fondsverwaltung richtig sind, wäre also ein sichtbarer Betrag da, der für die Auflösung der Gesellschaft zur Verfügung stünde.

SHB Erlenhofpark Anleger fühlen sich hintergangen
Die Saturia Fondsverwaltung selber hat in den Gesellschafterversammlungen vom September 2013, aber auch in der Versammlung am 30.04.2014, eine solche Variante als Alternative dargestellt. Umso mehr überrascht es, dass jetzt die Fondsverwaltung mit der Insolvenz droht. Zu Recht fühlen sich zahlreiche Anleger hier hintergangen.

Entscheidung über die Liquidation des SHB Erlenhofpark
Die Saturia Fondsverwaltung wird nicht ernsthaft erwarten können, dass man ihr weiterhin Vertrauen schenkt. Naheliegend wäre die Einberufung einer Gesellschafterversammlung, in der über eine Liquidation des SHB Erlenhofpark entschieden wird. Es mag dann dargestellt werden, ob der von der Saturia genannte Wert der Immobilie von 56 Millionen Euro realistisch ist und wie hoch das abzulösende Darlehen noch valutiert. Diese Versammlung sollte sofort stattfinden. Gegebenenfalls könnte den Anlegern empfohlen werden, die für die Liquidation notwendigen finanziellen Mittel bereit zu stellen.

Resch Rechtsanwälte: Anlegerschutz seit 1986
Nach den Drohungen der SHB Fondsverwaltung ist damit sofortiges Handeln angesagt. Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des SHB Fonds Erlenhofpark die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 07 70.