SHB Fonds Erlenhofpark ++ Sonnenhöfe ++ Es geht weiter

 

In diesen Tagen erreicht die Gesellschafter des SHB Fonds Erlenhofpark, der sich in SHB Sonnenhöfe umbenannt hat, die Nachricht, dass mehr als 75 Prozent der Anleger dem Sanierungskonzept zugestimmt haben.

SHB Erlenhofpark: Die Insolvenz konnte vermieden werden.
Es geht weiter mit dem SHB Fonds Erlenhofpark, so die Botschaft. Ein fragwürdiger Erfolg. In diesem Zusammenhang das Wort „Sanierung“ zu erwähnen, ist blanker Hohn. Das nach den Erfahrungen von Resch Rechtsanwälte von Anfang an mit dem Scheitern bedrohten Konzept des SHB Erlenhofparks wird nun fortgesetzt.

Die Sanierung des SHB Fonds Erlenhofpark ist eine Farce
Die „Sanierung“ besteht lediglich darin, dass die Fondsverwaltung jetzt mehr Geld zur Verfügung hat. Die Anleger in der Variante Clevere Kombi zahlen die zweite Hälfte in Raten ein. Die stillen Gesellschafter müssen vorerst auf die Rückzahlung ihrer ihnen zustehenden Einlagen verzichten. Das Geschäftsmodell bleibt unverändert. Nur der Namen wurde von SHB Erlenhofpark in SHB Sonnenhöfe geändert. Was ist daran „Sanierung“?

SHB Erlenhofpark: Versprechen werden nicht eingehalten

In der Gesellschafterversammlung des SHB Fonds Erlenhofpark am 30.04.2014 erklärte Fondsmanager Gerd Dombrowski, dass noch rund 50 Millionen Euro von den Anlegern in den Fonds zu zahlen seien. Dann ginge es irgendwie weiter. Als Rechtsanwalt Jochen Resch ihn fragte, ob ihm denn die Versprechungen bekannt seien, die die diversen Vertriebe, insbesondere auch der AFD Allgemeiner Finanzdienst, deren Gründer wiederum die Gründer der SHB Fonds waren, gemacht hatten, wich er aus. Resch erinnerte Dombrowski daran, dass den Anlegern versprochen worden sei, dass sich ihre Einlage mehr als verdoppeln sollte.

Sichere Kapitalanlagen aufgelöst und in den SHB Erlenhofpark eingezahlt
Viele hatten im Vertrauen auf diese Versprechungen bereits bestehende Lebensversicherungen aufgelöst und die frei werdenden Gelder vielfach in die Variante Clevere Kombi einbezahlt. Die Beteiligung am SHB Fonds Erlenpark sei sicher, so das Versprechen, aber viel gewinnbringender als eine Lebensversicherung. In der Gesellschafterversammlung am 30.04.2014 vermittelte die Fondsgeschäftsführung vielmehr den Eindruck, es handele sich um eine Werbeveranstaltung für Wagniskapital. Mutige Anleger wurden gesucht, die weiter investieren sollten, damit es weitergehe mit dem SHB Erlenhofpark.

Warum wir der SHB Fonds Erlenhofpark nicht aufgelöst?
Ende 2014 drohte die SHB Erlenhofpark Fondsverwaltung mit der Insolvenz, wenn nicht alle einzahlen würden. Viele Anleger haben sich offenkundig „erschrecken“ lassen. Eine klügere Variante wäre es gewesen, diesem Unsinn ein Ende zu bereiten und den SHB Fonds Erlenhofpark zu liquidieren. Das bedeutet, die Immobilien werden verkauft, davon werden die bestehenden Kredite abgelöst.
Die Anleger werden aus ihren Zahlungsverpflichtungen befreit. Die Anleger sparen 50 Millionen Euro, die ohnehin nach den Ausführungen des Geschäftsführers Dombrowski dazu dienen, dass es „irgendwie weiter geht“. Dass die Versprechungen einer Verdoppelung der Einlage jemals Wirklichkeit werden würden, glaubt keiner mehr.
Freilich kann man auch die Geschäftsführung verstehen. Sie haben kein Interesse an der Liquidation. Sie leben ja davon, dass es „irgendwie weiter geht“. Und wie man annehmen darf, nicht so schlecht.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten allen Anlegern des SHB Erlenhofpark, die diesem Kurs der Geschäftsführung nicht länger folgen wollen, die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.