SHB Renditefonds vor Insolvenz? ++ Risiko wird wahr! ++ Was können Anleger tun?

 

Dem SHB Renditefonds 6 droht die Insolvenz. Anleger des SHB Renditefonds sind alarmiert. Mit Schreiben vom 31.10.2014 teilt das SHB Fondsmanagement mit, dass der SHB Renditefonds „saniert“ werden muss. Die Sanierung soll dadurch geschehen, dass die stillen Beteiligten auf die Rückzahlung ihrer Einlagen zumindest zeitweise verzichten. Die Anleger mit der Variante Clevere Kombi sollen ihre zweite Hälfte einzahlen. Für die Anleger der Cleveren Kombi kommt dies völlig überraschend, wussten die meisten noch nicht einmal, dass überhaupt § 5 des Gesellschaftsvertrages des SHB Renditefonds eine solche Regelung vorsieht.

SHB Renditefonds: Anleger fühlen sich „reingelegt“!

Die  Anleger in der Clevere Kombi Variante, wie aus vielen Gesprächen bekannt ist, fühlten sich als Einmalzahler. So jedenfalls haben sie die Erklärungen der Vermittler verstanden. Umso größer jetzt das Erschrecken. Die Clevere-Kombi-Anleger fühlen sich „reingelegt“.

SHB Renditefonds: Zahlungsunfähigkeit zu Jahreswechsel

Alle übrigen Anleger, insbesondere die Ratenzahler, sind ebenfalls betroffen. Immerhin heißt es in dem Schreiben, dass ohne die Umsetzung der beiden Maßnahmen, also des Verzichtes und der Einzahlung der Clevere-Kombi-Anleger, Ende Dezember 2014/Anfang Januar 2015 Zahlungsunfähigkeit eintritt und die Geschäftsführung den Insolvenzantrag stellen müsste.

SHB Renditefonds: Risiko droht sich zu verwirklichen

Befürchtungen von Resch Rechtsanwälte werden bestätigt. Es bestehen erhebliche Zweifel, ob das ganze Konzept nicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Völlig verantwortungslos war es, Anleger aus sicheren Verträgen, wie Lebensversicherungen und Bausparverträgen, raus zu locken und sie zu überreden, dieses Geld in die Hochrisikoanlage SHB Fonds zu investieren. Gerade die Clevere-Kombi-Anleger sind Opfer derartiger Machenschaften der Vertriebe geworden.

SHB Renditefonds: Falschberatung durch Vertriebe

Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hat dazu entschieden, dass die die Auflösung einer sicheren Anlage im Tausch gegen eine Risikoanlage grundsätzlich eine Falschberatung darstellt. Dies berechtigt dann zu einer fristlosen Kündigung.

SHB Renditefonds muss nur Abfindungsguthaben zahlen

Leider sagt die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes aber auch, dass in diesen Fällen der Fonds den Anleger auf das sogenannte Abfindungsguthaben verweisen kann. Dieses wird im konkreten Falle gegen Null tendieren. Das eingezahlte Geld ist also weitgehend verloren.

SHB Renditefonds: Schadensersatzanspruch gegen Vertrieb

Allerdings gibt es Schadensersatzansprüche gegen die Vermittler wegen Falschberatung. Der Vertrieb muss also den gesamten Schaden ersetzen, der durch die Falschberatung entstanden ist.

Resch Anlegerrecht

 

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des SHB Renditefonds die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030/885 977-0.