SHB Erlenhofpark ++ Refinanzierung ++ Abstimmung

 

Mit Schreiben vom 17.02.2015 wurden die Gesellschafter des SHB Fonds Sonnenhöfe, der sich vorher SHB Fonds Erlenhofpark nannte, zur Abstimmung über ein Refinanzierungskonzept aufgefordert. Viele Anleger werden ratlos sein und das Schreiben nicht beantworten. Dabei gilt die Enthaltung als Zustimmung. Anleger sollten gegen das Konzept entscheiden.

SHB erlenhofpark: Zum Hintergrund der Umschuldung

Im Juli 2013 wurde der Kredit zum Erwerb des Objektes Erlenhofpark von Seiten des Darlehensgebers gekündigt. Seither bemüht sich die SHB Fondsverwaltung um eine Anschlussfinanzierung. Der Kreditgeber hat dem SHB Fonds Erlenhofpark viel Zeit gelassen. Jetzt ist die Geduld zu Ende. Ein neuer Kredit wird angeboten für den unglaublichen Zinssatz von 12,5 % pro Jahr. Die Laufzeit beträgt 3 bis 5 Jahre. Und das in Zeiten, wo Immobilienkredite um die 2 % kosten.

Nach Ende der Laufzeit des Kredites will dann die Fondsverwaltung erneut versuchen, einen normalen Kredit bei einer Bank zu erhalten. Eine Hoffnung, die sich bislang über fast zwei Jahre nicht erfüllt hat. Ob die Chancen dann besser stehen, sei dahingestellt.

SHB Sonnenhöfe: Wenn alle bezahlen, dann geht es irgendwie weiter.

Unvergessen ist die Aussage des Fondsgeschäftsführers Dombrowski anlässlich der Gesellschafterversammlung am 30.04.2014. Angesichts der desolaten Situation des Fonds, der schlechten Vermietungssituation, der damals ungeklärten Umschuldung und unter dem Eindruck herber Kritik an dem gesamten Fondskonzept  forderte Fondsmanager Dombrowski die Anleger auf, weiter zu bezahlen, „dann geht es irgendwie weiter“.

50 Millionen Euro waren seinerzeit noch von den Ratensparern einzuzahlen. Dieses Geld sollte das Überleben des SHB Fonds Erlenhofpark sichern.

Dass sich die Einlage, wie ursprünglich versprochen, verdoppeln würde, war vom Tisch. Illusion. Beiratsvorsitzender Biel erklärte den Anlegern: „Ich weiß, ihr seid alle betrogen worden“. Dieser „Betrug“ soll nun fortgesetzt werden, damit es irgendwie weiter geht.

Schluss mit dem SHB Fonds Sonnenhöfe!

Die von Resch Rechtsanwälte vertretenen Anleger fordern, dass mit diesem Unfug Schluss gemacht wird. Es ist unverantwortlich, noch einmal 50 Millionen Euro Anlegergelder einzufordern und damit der Gefahr auszusetzen, dass auch diese 50 Millionen Euro am Ende verloren sind. Sie sollen nach den Ausführungen der Geschäftsführung nur zum Erhalt des Fonds dienen. Es wird nicht garantiert, dass die Anleger zumindest ihre Einlage wieder zurückerhalten. Vielmehr müssen die Anleger befürchten, dass ihr Geld am Ende komplett weg ist.

Immobilienobjekt SHB Sonnenhöfe verkaufen.

Der richtige Weg wäre, das Immobilienobjekt Sonnenhöfe zu verkaufen, den Kredit abzulösen und einen hoffentlich erwirtschafteten Überschuss an die Anleger auszuzahlen, wobei fairerweise die Anleger bevorzugt werden sollten, die ihre Einlage bereits voll eingezahlt haben.

SHB Sonnenhöfe: Gegen die Umfinanzierung stimmen.

Resch Rechtsanwälte empfehlen den Anlegern, gegen die Umschuldung zu stimmen und sich nicht der Stimme zu enthalten. Resch Rechtsanwälte werden den Ablauf genau prüfen und auch das Ergebnis kontrollieren. Es macht keinen Sinn, das Projekt weiter um jeden Preis am Leben zu erhalten.

Resch Anlegerrecht

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des SHB Fonds Erlenhofpark/Sonnenhöfe die kostenlose Prüfung an, ob sie ihre Beteiligung beenden können. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.