SHB Erlenhofpark: Wie weiter? Kündigung ++ Widerruf ++ Schadensersatz

Schweigen im Erlenhofpark! In der Gesellschafterversammlung vom September 2013 wurde die Vorbereitung für den Verkauf des Immobilienobjektes Erlenhofpark beschlossen. Ein dramatischer Schritt! Was ist der SHB Erlenhofpark Fonds ohne das Immobilienobjekt Erlenhofpark? Ist der Erlenhofpark gescheitert?

Zur Erinnerung: Rund 80 Millionen Euro wollte der SHB Fonds Erlenhofpark über Vermittler von den Anlegern einwerben. Überwiegend handelte es sich dabei um Ratensparpläne und Einmaleinzahlungen. Der SHB Fonds Erlenhofpark beteiligt sich an der Objektgesellschaft GZU Erlenhofpark.

Erlenhofpark ist von Bank finanziert

Damit die Immobilie Erlenhofpark in die Objektgesellschaft GZU Erlenhofpark eingebracht werden konnte, wurde der Erwerb mit einem Bankkredit finanziert. Im Sommer des letzten Jahres erhielten die SHB-Fonds Anleger die Mitteilung, dass der Kredit in Höhe von 42 Millionen Euro gekündigt sei. In einem Gutachten der Bank wurde der Wert der Fondsimmobilie Erlenhofpark mit rund 45 Mio. Euro angegeben.

Was bleibt nach Verkauf? Warum weiter zahlen?

Zunächst wurde versucht, diesen Kredit von 42 Millionen Euro umzuschulden. Dies ist offenkundig nicht gelungen. Jedenfalls findet sich bis heute kein Hinweis auf der Informationsseite der SHB Fondsverwaltung Saturia. Mithin wird der Verkauf der Immobilie Erlenhofpark immer wichtiger. Mit dem Verkaufserlös kann dann der Kredit abgelöst werden. Aber was bleibt nach dem Verkauf der Immobilie Erlenhofpark vom SHB Fonds Erlenhofpark übrig? Nichts! Warum sollten die Anleger weiter einzahlen, um das ursprüngliche Fondsvolumen von 80 Millionen Euro aufzufüllen?

Droht dem Erlenhofpark die Insolvenz?

Zu hoffen ist, dass der Verkauf gelingt. Sonst wird, wie auch in dem Einladungsschreiben zur Gesellschafterversammlung angekündigt, die Insolvenz der Immobilienobjektgesellschaft Erlenhofpark unausweichlich werden. Eine geradezu absurde Situation. Offenkundig gibt es keine Lösung. Sonst ist das Schweigen der SHB-Fondsverwaltung nicht zu erklären.

Krise kommt nicht überraschend

Dabei kommen die Entwicklungen nicht wirklich überraschend. Das bereits oben geschilderte Gesamtkonstrukt des SHB Fonds Erlenhofpark war immer mit dem Risiko des Totalverlustes behaftet. Unverantwortlich war es, wenn Vermittler ihren Kunden die Kündigung bestehender Lebensversicherungen empfohlen haben, um diese als Einmalzahlung in den SHB Erlenhofpark einzubringen.

Rente wird vorgegaukelt

Irreführend sind die Bezeichnungen IMMORENTE oder CLEVERE KOMBI. Mit dem Begriff IMMORENTE verbindet der verständige Bürger den Begriff, dass seine Rente mit einer Immobilie abgesichert ist. Der IMMORENTE des SHB Fonds Erlenhofpark drohte immer der Totalverlust.

Auch die CLEVERE KOMBI ist eine Schummelei. Sie suggeriert, dass von dem gezeichneten Betrag nur die Hälfte eingezahlt werden muss. Die andere Hälfte werde durch Gewinne automatisch aufgefüllt werden. Hoch risikohaft - wenn nämlich die Gewinne ausfallen, würde im Falle der Insolvenz der Zeichner mit dem vollen Betrag haften und nicht nur mit seinem Eingezahlten. Aber auf diese Risiken haben die Vermittler nicht hingewiesen.

Anleger haben Vertrauen verloren

Vor diesem Hintergrund ist es nur zu verständlich, dass das Vertrauen in den SHB Fonds Erlenhofpark verloren ist. SHB-Fonds-Anleger wollen ihre Beteiligung beenden, Ratenzahlungen stoppen und möglichst viel von dem eingezahlten Geld zurück erhalten.

Resch Rechtsanwälte. Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den geschädigten Anlegern des SHB Fonds Erlenhofpark die kostenlose Ersteinschätzung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 88597790 oder schicken Sie den Fragebogen.