Starling FE – Österreichs Finanzmarktaufsicht warnt

Der scheinbare Online-Broker Starling FE gibt sich als einwandfreie Plattform für das Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Hinweise, dass es bei Starling FE auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Starling FE von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Alle Anleger verloren ihr bei Starling FE investiertes Geld. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Starling FE das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Starling FE fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Starling FE tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Starling FE ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Starling FE zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Starling FE: Halbseidene Zusagen auf Starlingfe.com!
Was müssen die erstaunten Besucher auf www.starlingfe.com rezipieren? "Wir bei Starlingfe verstehen, dass unsere Händler mit Profis arbeiten wollen, wenn es um Ihre Investitionen geht. Aus diesem Grund haben wir mit vielen Drittfirmen und privaten Vermögensverwalter weltweit zusammengearbeitet, die bewiesen haben, Erfahrung und ein guten Ruf mit Händlern und Investoren Trades zu verwalten." Das ist nur ein kleines Exzerpt der suspekten Beteuerungen, die Anleger auf der Webseite von Starling FE finden. Nicht eine dieser hehren Zusagen von Starling FE wurde eingelöst. Leider sorgt das bedenkliche Geschäftsgebaren eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Starling FE: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Starling FE-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Starling FE an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 30.09.2021 bei Tucows Domains Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem Anonymisierungsdienst Contact Privacy Inc.

Starling FE: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Starling FE-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Starling FE gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Starlingfe LTD mit der Geschäftsanschrift 60 Queen Victoria St, London EC4N 4TR, United Kingdom angegeben, unter dieser sind die Macher von Starling FE jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Telefonnummer +41225181640. Die weltweite Suche nach dem Starling FE in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Starling FE: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden anzulocken werden die Empfehlungen von Starling FE in allen möglichen Medien und Kanälen propagiert. Nicht selten handelt es sich bei den Offerten um falsche Versprechen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Filme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zeitgleich wird in der Regel ein Affiliate-Programm gestartet, um andere zu motivieren, die Werbetrommel für Starling FE zu rühren.

Starling FE: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Starling FE: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Starling FE: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Handelsplattform Starling FE gibt es nicht. Starling FE fehlt die Legitimierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der FMA vom 05.08.2020  Es ist auch offensichtlich, dass es sich bei Starling FE um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Starling FE Geschädigten ist zu raten, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Starling FE: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei Starling FE mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Starling FE beschränkten sich leider nicht auf den DACH-Raum. Weil sich Starling FE ebenso an spanischsprachige Trader wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch diese Betrogenen melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Starling FE: Schadensersatzansprüche gegen involvierte Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, muss zuvor zwingend eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einholen. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Opfern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken schwerlich denkbar gewesen.

Starling FE: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist weit aussichtsreicher, als es scheint. Die Opfer können gegen den Anlagebetrug vorgehen und das investierte Geld zurückverlangen. Derzeit ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Starling FE bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die eigentlich seriöse Finanzinstitute bereitstellten. Diese versäumten es offensichtlich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Solche Säumnisse ermöglichten den Anlagebetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

Starling FE: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen ausgestattet, hätte sich kein Investor auf eine Geschäftsbeziehung mit Starling FE eingelassen. Jetzt bleibt diesen nur noch die Alternative, sich um Wiederbeschaffung des investierten Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Hierzu müssen essenzielle Punkte geklärt werden. An welchen Ort sind die von Starling FE unterschlagenen Gelder gelangt? Gibt es eine Chance, dass die Opfer des Anlagebetrugs ihr bei Starling FE eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Maßnahmen sind als nächstes erforderlich? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

Starling FE: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Starling FE hoffen? Die Opfer von Starling FE finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Starling FE sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Starling FE bekannt sind.

Starling FE: Die Spur des Geldes verfolgen!
Derartige Missstände auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt verfolgt dieAnlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren. Die Handlungsweise der Starling FE ist somit nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit ein effektives Instrumentarium zum Aufspüren des fortgeschafften Geldes und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer schwieriger, Gelder verschwinden zu lassen. Je schneller die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von Starling FE geschädigten Anleger umgehend handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Starling FE geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

11.12.2021


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