Swissalliance FX – Französische Finanzaufsicht warnt

Der vorgebliche Online-Broker Swissalliance FX gibt sich als glaubwürdige Plattform für das Online-Trading aus. Es mehren sich jedoch die Belege, dass es bei Swissalliance FX erhebliche Unzulänglichkeiten gibt. Es häufen sich Berichte von Tradern über Swissalliance FX, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Viele haben ihr bei Swissalliance FX eingesetztes Geld verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Swissalliance FX Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von Swissalliance FX ist noch erreichbar. Alle Anleger der Swissalliance FX fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Swissalliance FX tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Swissalliance FX ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Swissalliance FX zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

Swissalliance FX: Anrüchige Versprechen auf der Webseite
Was lesen die perplexen Anleger auf Swissalliancefx.com? "Unser Unternehmen besteht aus talentierten und äußerst kompetenten Mitarbeitern, die eine langjährige und einschlägige Erfahrung in der Finanzbrache besitzen. Dazu gehören Entwickler, die unsere preisgekrönte Handelsplattform erstellt haben, Kundenbetreuer, die kontinuierlich unser hohes Serviceniveau aufrechterhalten und professionelle Trader sowie Analysten, die tägliche Markteinblicke und anspruchsvolle Schulungen anbieten. Gemeinsam erschaffen wir ein geeignetes Erfolgsumfeld und ermöglichen somit unseren Kunden ein großartiges Handelserlebnis." Das ist nur ein kleines Zitat der unglaubwürdigen Zusagen, die Neugierige auf der Webseite von Swissalliance FX finden. Keines dieser gegebenen Versprechen von Swissalliance FX wurde gehalten. Leider sorgt das zwielichtige Geschäftsgebaren eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Swissalliance FX: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Swissalliance FX-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Swissalliance FX an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 26.11.2020 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Swissalliance FX: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Swissalliance FX-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Swissalliance FX gibt es dazu nur eine obligatorische Support-E-Mail-Adresse. Die weltweite Suche nach dem Swissalliance FX in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Swissalliance FX: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger anzulocken werden die Offerten von Swissalliance FX in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen propagiert. Häufig handelt es sich bei den Offerten um Falschinformationen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Imagefilme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird in der Regel ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzustacheln, die Werbetrommel für Swissalliance FX zu rühren.

Swissalliance FX: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Swissalliance FX: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Swissalliance FX: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Online-Brokers Swissalliance FX ist nicht vorhanden. Swissalliance FX fehlt die Legitimierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist auch offenkundig, dass es sich bei Swissalliance FX um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Swissalliance FX geschädigten Anlegern ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

Swissalliance FX: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei Swissalliance FX mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Swissalliance FX beschränkten sich leider nicht auf den DACH-Raum. Weil sich Swissalliance FX ebenso an spanischsprachige Trader wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch diese Betrogenen melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Swissalliance FX: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Geschädigten zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken nicht vorstellbar gewesen.

Swissalliance FX: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist bei Weitem nicht so aussichtslos, als es den Anschein hat. Die Opfer können gegen den Anlagebetrug vorgehen und das investierte Geld zurückverlangen. Derzeit ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Swissalliance FX bald gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die eigentlich seriöse Banken bereitgestellt haben. Deren Verantwortliche versäumten es erwiesenermaßen, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Nachlässigkeiten dieser Art ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Swissalliance FX: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet, hätte sich niemand auf eine Investition bei Swissalliance FX eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch die Möglichkeit, sich um Schadensausgleich zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorab sollten essenzielle Fragen beantwortet sein. Zu welcher Destination sind die von Swissalliance FX veruntreuten Gelder gelangt? Gibt es die Möglichkeit, dass die geprellten Anleger ihr bei Swissalliance FX eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Aktionen sind von jetzt an obligat? Solche Fragen kann Ihnen am besten ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantworten.

Swissalliance FX: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Swissalliance FX hoffen? Die Opfer von Swissalliance FX finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Swissalliance FX sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Swissalliance FX bekannt sind.

Swissalliance FX: Die Spur des Geldes verfolgen!
So geartete Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren. Das Vorgehen der Swissalliance FX ist von daher nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte eine kraftvolle Palette von Instrumenten zum Aufspüren der einbehaltenen Gelder und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer schwieriger. Je zügiger die Betroffenen die Spur des Geldes verfolgen, umso besser stehen die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Wichtig ist jetzt, dass die von Swissalliance FX Geschädigten umgehend handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Swissalliance FX geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

05.10.2021

 

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