Infinus Arrestverfahren: test.de ändert Empfehlung

Im Update vom 01.02.2014 rät test.de, von Arrestpfändungen abzusehen. Ursprünglich hatte test.de empfohlen, in das gepfändete Privatvermögen der in Untersuchungshaft sitzenden Beschuldigten zu pfänden. Auch verschiedene Anlegeranwälte hatten mit Arrestpfändungen geworben. Das führte zu Irritationen unter den geschädigten Anlegern der Infinus Future-Business-Gruppe. Falsche Hoffnungen wurden geweckt.

Bei seriöser Betrachtung war der vorläufige Arrest nie ein Rechtsmittel, das nachhaltig zum Erfolg führen konnte. Zwar lässt sich das Vermögen der Beschuldigten arrestieren, dieses hält aber nur so lange, wie die Beschuldigten selber nicht in die Privatinsolvenz gehen.

Die Gefahr ist groß, dass sich letztlich alle Beschuldigten vor den Ansprüchen der etwa 25.000 geschädigten Anleger in die Privatinsolvenz flüchten werden. Diese Ansprüche gegen die Beschuldigten werden in die Insolvenzmasse der bereits insolventen Unternehmen der Future Business Gruppe fallen.

Darauf hatten Resch Rechtsanwälte in ihrer Mitteilung vom 07.02.2014 verwiesen. Diese Rechtsposition wird gestützt durch Erklärungen der Staatsanwaltschaft mit korrespondierenden Äußerungen der Insolvenzverwalter.

Hauptbeschuldigter beantragt Privatinsolvenz

Als Erster hat der Hauptbeschuldigte Jörg B., Gründer und Kopf des Konzerns, Insolvenz beantragt. Bei ihm wurden 24 Goldbarren, zwei Motorboote, ein Bentley, Porsche Cayenne Turbo und weitere Autos sowie eine Vielzahl exquisiter Armbanduhren beschlagnahmt.

Kein wesentlicher Beitrag zur Insolvenzmasse

Trotz der beschlagnahmten Vermögensgegenstände der Beschuldigten werden die geschädigten Anleger der Future-Business-Gruppe nicht mit hohen Quoten aus der Insolvenz rechnen dürfen. Insgesamt dürften die beschlagnahmten Gegenstände rund 14 Millionen Euro wert sein. Ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der Schäden, die auf rund 400 Millionen Euro geschätzt werden.

Resch Rechtsanwälte stehen für Anlegerschutz seit 1986.

Den geschädigten Anlegern der Future-Business-Gruppe werden kostenlose Ersteinschätzungen ihres Falles angeboten. Resch Rechtsanwälte übernehmen nur Erfolg versprechende Fälle. Rufen Sie an unter 030/885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.