Tradedwell – Unseriöser Forex Broker mit Sitz auf Zypern

Der angebliche Online-Broker Tradedwell gibt sich als vertrauenswürdige Plattform für Forex Trading aus. Es mehren sich jedoch die Belege, dass es bei Tradedwell erhebliche Unzulänglichkeiten gibt. Es sammeln sich Berichte von Tradern über Tradedwell, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Alle haben ihr bei Tradedwell investiertes Kapital verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Tradedwell die Befürchtung, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Tradedwell fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Tradedwell tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Tradedwell ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Tradedwell zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

Tradedwell: Zweifelhafte Zusagen auf der Website www.tradedwell.com!
Was müssen die perplexen Besucher auf www.tradedwell.com rezipieren? "Die Tradedwell-Plattform bietet Tradern ein Rundumpaket herausragender Tradingservices. Sie ermöglicht den schnellen Zugang zu mehr als 170 CFDs auf verschiedene Assets, modernsten Handelsterminals für Mobile-, Web- und Desktoptrading, einer Reihe von Handelskonten, die so konzipiert sind, dass sie den Anforderungen unterschiedlicher Erwartungshaltungen gerecht werden, sowie exklusiven Schulungspaketen, um das Verständnis für Onlineinvestitionen zu fördern." Das ist nur ein kleines Exzerpt der unglaubwürdigen Beteuerungen, die Anleger auf der Webseite von Tradedwell finden. Keine dieser vollmundigen Beteuerungen von Tradedwell wurde eingehalten. Betrüblicherweise sorgen die beunruhigenden Geschäftspraktiken eher für enttäusche Anleger und miserable Erfahrungen!
 

 

Tradedwell: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Tradedwell-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Tradedwell an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Dafür wird offenbart, dass die Domain erst am 25.06.2020 bei GoDaddy.com, LLC registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem US-amerikanischen Anonymisierungsdienst Domains By Proxy, LLC.

Tradedwell: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Tradedwell-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Tradedwell gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird eine Betreiberfirma Itrade Global (Cy) Ltd mit der Geschäftsanschrift Isiodou, Andrea Laskaratou & Emmanouil Roides Street 10-12, 2nd Floor, Agia Zoni, 3031 Limassol, Cyprus angegeben. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-Mail-Adresse und die britische Telefonnummer +448000318499.

Tradedwell: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden zu akquirieren werden die Empfehlungen von Tradedwell in allen möglichen Medien und Kanälen inseriert. Oft handelt es sich bei diesen Angeboten um Falschinformationen. Um die Täuschung zu erhöhen laden sie Videos auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird ein meist aggressives Affiliate-Programm begonnen, um andere anzustacheln, die Werbetrommel für Tradedwell zu rühren.

Tradedwell: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Tradedwell: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Tradedwell: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Handelsplattform Tradedwell ist nicht vorhanden. Tradedwell fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Eine Genehmigung der BaFin, der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs fehlt jedoch. Es ist auch offensichtlich, dass es sich bei Tradedwell um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Tradedwell geschädigten Investoren ist zu raten, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Tradedwell: Wo sind die Anlagebetrüger aktiv?
Zweifellos haben die Anleger es bei Tradedwell mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Tradedwell beschränkten sich keineswegs auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich Tradedwell ebenso an Anleger in Portugal, die Niederlande, Italien, Spanien, Schweden und Frankreich wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch da gehäuft die Betrogenen melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Tradedwell: Schadensersatzansprüche gegen Banken
In Deutschland ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Opfern zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken gewiss nicht vorstellbar gewesen.

Tradedwell: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Lage ist zum Glück aussichtsreicher, als es den Anschein hat. Die geschädigten Investoren können sich zur Wehr setzen und das investierte Kapital zurückverlangen. Stand heute ist es zwar nicht wahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Tradedwell bald gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die eigentlich seriöse Geldhäuser bereitstellten. Diese versäumten es nachweislich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Säumnisse dieser Art ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Tradedwell: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet, hätten sich die Investoren nie auf Geschäfte mit Tradedwell eingelassen. Jetzt bleibt den Getäuschten nur noch die Option, sich um Wiederbeschaffung des Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zuvor sollten wesentliche Fragen beantwortet werden. An welchen Ort wurden die von Tradedwell unterschlagenen Gelder gebracht? Gibt es eine Chance, dass die geprellten Anleger ihr bei Tradedwell eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Vorkehrungen sind von nun an fällig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt kann diese Fragen umfassend beantworten.

Tradedwell: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Tradedwell hoffen? Die Opfer von Tradedwell finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Tradedwell sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Tradedwell bekannt sind.

Tradedwell: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solchen Missständen auf dem grauen Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren nach. Das Vorgehen der Tradedwell ist demgemäß nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte ein wirksames Equipment zum Aufspüren der entzogenen Investitionen und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer schwieriger. Je eher die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto aussichtsreicher ist es, dass sie ihr Geld sichern lassen können. Nun kommt es darauf an, dass die von Tradedwell geschädigten Anleger sofort reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Tradedwell geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

02.05.2021


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