Tradeview – AMF Frankreichs warnt

Der angebliche Online-Broker Tradeview verkauft sich als ernsthafte Plattform für das Online-Trading. Es gibt jedoch zahlreiche Belege, dass bei Tradeview keineswegs alles in geraden Bahnen läuft. Es sammeln sich Berichte von Tradern über Tradeview, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Die Anleger haben ihr gesamtes bei Tradeview eingesetztes Geld verloren. Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Tradeview die Befürchtung, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Tradeview fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Tradeview tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Tradeview ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Tradeview zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Tradeview: Durchaus vertrauenserweckende Angaben auf tradeviewforex.com!
Was lesen die Anleger auf der Website von Tradeview? "TradeviewForex ist ein Forex-Broker...Tradeview Forex bietet die Forex-Online-Handels-Top-Plattformen M4, MT5 und cTrader an...TradeviewForex.com bietet über 65 Forex-Währungspaare, cfds, Rohstoffe, Aktien, Indizes, Gold, Silber, Öl, Bitcoin und andere Kryptowährungen für Ihre persönlichen Investitions- und Handelsmöglichkeiten". Dies ist nur eine kleine Auswahl der Versprechen, die Anleger auf der Webseite von Tradeview finden. Seit einiger Zeit werden diese gegebenen Versprechen von Tradeview nicht mehr eingehalten. Betrüblicherweise sorgt das derzeitzige halbseidene Geschäftsgebaren eher für enttäuschte Anleger und miserable Erfahrungen!
 

 

Tradeview: Versteckspiel beim Domain-Eintrag?
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Tradeview-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Tradeview an, sind dort scheinbar ausreichende Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain am 15.11.2007 bei GoDaddy.com, LLC. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich nicht hinter einem Anonymisierungsdienst. Da wird als Betreiber die Tradeview Ltd. genannt.

Tradeview: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern nicht allzu schwerfallen, da die Tradeview-Macher ihre Verhältnisse nicht zu verschleiern scheinen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Tradeview gibt es dazu konkrete Angaben. Es wird die Firma Tradeview LTD. mit der Geschäftsanschrift 4th floor, Harbour Place, 103 South Church Street, Grand Cayman, KY1-1002, KY1-1002, Cayman Islands angegeben, daneben gibt es noch eine obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Telefonnummer +1345945 6271. Doch was, wenn die Betreibergesellschaft verkauft wurde und nun Kriminellen gehört? Für die Domain ist am 16.04.2021 ein Update verzeichnet, was häufig auf einen Besitzerwechsel hindeutet. Schon seit Mitte 2020 beklagen Trader betrügerische Handlungen bei Tradeview.

Tradeview: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Kunden zu akquirieren werden die Angebote von Tradeview in allen möglichen Medien und Kanälen präsentiert. Häufig handelt es sich bei diesen Empfehlungen um falsche Versprechen. Um die Täuschung zu erhöhen laden sie Videos auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird in der Regel ein Affiliate-Programm gestartet, um anderen Ansporn zu geben, intensiv für Tradeview zu werben.

Tradeview: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Tradeview: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Tradeview: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Tradeview ist nicht vorhanden. Tradeview fehlt die Legitimierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der Autorité des marchés financiers (AMF) vom 07.07.2021. Das ist die französische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist einfach zu erkennen, dass es sich bei Tradeview um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Tradeview geschädigten Anlegern ist zu raten, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

Tradeview: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei Tradeview mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Tradeview beschränkten sich leider nicht auf den DACH-Raum. Weil sich Tradeview ebenso an Anleger in Spanien, China, Russland, Frankreich, Italien, Portugal und Korea wendet, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die Betrogenen aus diesen Ländern melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Tradeview: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Geschädigten zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken nicht vorstellbar gewesen.

Tradeview: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist bei Weitem nicht so aussichtslos, als es den Anschein hat. Die Opfer können gegen den Anlagebetrug vorgehen und das investierte Geld zurückverlangen. Derzeit ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Tradeview bald gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die eigentlich seriöse Banken bereitgestellt haben. Deren Verantwortliche versäumten es erwiesenermaßen, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Nachlässigkeiten dieser Art ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Tradeview: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen hätte sich niemand auf Geschäfte mit Tradeview eingelassen. Nun bleibt den Betrogenen nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des investierten Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Hierzu sollten relevante Fragen beantwortet werden. An welchen Ort sind die von Tradeview veruntreuten Gelder geflossen? Gibt es die Möglichkeit, dass die geprellten Anleger ihr bei Tradeview eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Maßnahmen sind von nun an fällig? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

Tradeview: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Tradeview hoffen? Die Opfer von Tradeview finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Tradeview sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Tradeview bekannt sind.

Tradeview: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände solcher Art auf dem unregulierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten. Das Vorgehen der Tradeview ist insofern nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahre ein ausgereiftes Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der defraudierten Gelder und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. In Zeiten des Internets ist es nahezu unmöglich geworden, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Je zügiger die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Nun kommt es darauf an, dass die von Tradeview geschädigten Anleger ohne Verzug tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Tradeview geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

30.08.2021

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