Unique Global Haslauer - Bewertung

Wie sind die Unternehmungen des Wiener Multi-Level-Vertriebsspezialisten Konstatin Haslauer im Hinblick auf seine Firmen KARRIEREPILOT24, Unique Global Investment, UGI Direct, JCP Johnson Capital Private, Pecunia oder Miscanthus zu bewerten? Was steckt dahinter? Die Bewertung ist negativ. Es ist nicht erkennbar, welche Geschäfte dahinter verborgen sein könnten. Es gibt auch gar kein kompetentes Personal, das die weltweit angelegten Geschäfte abwickeln könnte.

BaFin verbietet Haslauer Unique Global Geschäftsmodel

Die Bewertung erfolgt aufgrund einer sehr einfachen Analyse der dem Geschäftsmodel zugrunde liegenden Plausibilität. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres versucht Konstantin Haslauer, sein Konzept der Unique Global Investment zu retten. Die BaFin und die österreichische FMA hatten das Konzept verboten, weil es im Kern ein unerlaubtes Kreditgeschäft darstellt.

Nach Unique Global bringt Haslauer JCP Johnson Capital

Daraufhin versucht Haslauer auszuweichen. Die vermeintliche Lösung ist die Gründung bzw. Übernahme einer Bank, nämlich der JCP Johnson Capital Private aus Singapur. Wie ist die Bewertung der Johnson Capital Private?  Leider ist diese Bank wohl eine Internetwebseite, auf der mit inhaltslosen Phrasen potentielle Kunden angesprochen werden. Das dort reale Geschäfte gemacht werden, ist nicht erkennbar. Wer arbeitet dort und welche Geschäfte werden dort durchgeführt? Antwort: Es arbeitet niemand dort und es werden auch keine Geschäfte durchgeführt, so die starke Vermutung.

Bewertung von Haslauers UGI Unique Global Consulting
Auch die Geschäfte der Unique Global Investment sind verboten. Gleichwohl wird eine Webseite unter www.unique.global-investment.net unter einer erkennbar falschen Anschrift in Johannesburg in Südafrika die Geschäfte betrieben. Allerdings nennt sich der Betreiber der Webseite UGI United Global Consulting, der sich aber in ihrer Internetpräsenz als Unique Global Investments darstellt. Die Bewertung des Verwirrspiels mit dem Namen Unique Global Investment lässt nur den Schluss zu, dass alles nur heiße Luft ist.

Bewertung der Pecunia und Miscanthus
Dann gibt es gibt die Pecunia Assetmanagement und die Miscanthus Green Power B.V. in den Niederlanden Die Aktien der Miscanthus wurden vielen Anlegern als Sicherheit angepriesen. Wie ist die Geschäftstätigkeit der Pecunia und der Miscanthus zu bewerten? Auch diese Unternehmen existieren wohl nur virtuell als Internetseite. Auch ist nicht feststellbar, was das Tagesgeschäft ist und wer dieses tatsächlich betreiben soll.

Mit der Einrichtung von Konten verdient Haslauer kein Geld
Bewertet man aber die Diskussionen zwischen Haslauer und seinen „Agenten“, dann dreht sich alles nur darum, das endlich die Konten bei einer Bank eingerichtet werden können, vorzugsweise bei der Johnson Capital Private. Aber damit verdient man doch kein Geld. Die Bewertung bringt doch bestenfalls, das dieses reine Verwaltungsarbeit, schlimmstenfalls die Arbeit des IT-Mannes ist, der immer neue Webseiten virtueller Unternehmen ins Netz stellt, die weltweite Aktivitäten vorgaukeln sollen.

Wie kann Haslauer unqualifiziertes Team 3%  Zinsen pro Woche verdienen
Macht man sich dieses bewusst, wird man schnell zu der Bewertung kommen, dass das alles nur Hirngespinste sein können. Bei jedem dieser Geschäfte werden Zinsen von bis zu 3 % pro Woche angesprochen. Aber die Beschäftigung Haslauers mit der Einrichtung der Bankkonten geht in der Sache doch völlig an dem Geschäftsmodell vorbei. Der entscheidende Punkt ist doch, wo und wie das Geld verdient werden soll, mit dem dann der Anleger 3 % Zinsen pro Woche verdienen kann. Und vor allen Dingen, wer denn die Akteure sind, die Arbeit machen.

Bewertung von Haslauers Geschäften rund um die Unique Global
Auf den Internetseiten der entsprechenden Seiten wird von Immobiliengeschäften geredet, von Crowdfunding, von IPOs, von Trading und von dem Handel mit Kryptowährungen. Aus verschiedenen Gründen sind diese Geschäftsmodelle völlig unplausibel. Crowdfunding setzt einen erheblichen Vorlauf voraus, zudem unterliegt Crowdfunding in der von Haslauer besprochenen Dimension der Regulierung des österreichischen Gesetzgebers. Zudem sind ja auch die Personen bekannt, die mit ihm zusammenarbeiten. Sie alle sind weder von ihrem Status noch von der Ausbildung her geeignet, weltweit Geschäfte mit Immobilien, Kryptowährungen oder Crowdfunding durchzuführen.

Wozu braucht Haslauer die Bank? Reicht Unique Global nicht?
Die Fokussierung von Haslauer auf die Bank ist eigentlich das Unwichtigste. Wenn die Geschäfte bei Unique Global Investment in den Sparten Crowdfunding, Kryptowährungen und Immobilien auch nur halbwegs die versprochenen Gewinne abwerfen würden, wären die Anleger dankbar, wenn sie sich ihre Gewinne einfach auf ihr eigenes Bankkonto überweisen lassen könnten. Dazu braucht es nicht eine Fantasiebank mit dem klingenden Namen JCP Johnson Capital Private.

Könnte Haslauers Geschäftsmodel theoretisch funktionieren?
Schaut man sich den Diskurs von Haslauer mit seinen Agenten an und kennt das nähere Umfeld von Haslauer, so erscheint es ausgeschlossen, dass tatsächlich in einer sichtbaren Größenordnung Geschäfte wie Crowdfunding, Handel mit Kryptowährungen oder Immobilien durchgeführt werden könnten. Aber selbst wenn dem so wäre, lassen sich auf keinen dieser Felder auch nur annähernd die versprochenen Renditen erzielen. Jeder wird beobachtet haben, dass die Kryptowährungen in den letzten 12 Monaten einen dramatischen Absturz erlebt haben. Es erscheint also nicht einmal theoretisch möglich, dass das Konzept von Haslauer und Freunden auf nachvollziehbaren Fakten beruhen könnte.

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