UGI Unique Global Investment – Bericht von der Berliner Informationsveranstaltung

Am 16.11.2019 fand in Berlin die Informationsveranstaltung über die Rückführung der Gelder der Unique Global Investment statt. Wichtigste Nachricht! Nach dem aktuellen Erkenntnisstand reichen die gesicherten Gelder nicht nur zur Rückzahlung für die derzeit schon von Resch Rechtsanwälte betreuten Anleger aus. Es können auch noch neue Mandanten aufgenommen werden.

Haslauer erklärt die Hintergründe der PROMKC24 und der UGI

Am 16.11.2019 fand in Berlin die Informationsveranstaltung für die Anleger der Unique Global Investment statt. Für viele Anleger die Sensation: Der Frontmann der Unique Global Investment und somit der PROMKC24 Gruppe, Konstantin Haslauer, nahm an der Veranstaltung teil und erklärte den Anlegern in dem überfüllten Saal, wie sich aus seiner Sicht die Dinge bei der PROMKC24 Gruppe zum Negativen geändert und ihm aus den Händen entglitten seien.

Haslauer übernimmt bei PROMKC24 seinen Teil der Verantwortung

Er selber stelle sich der Verantwortung, erklärte Haslauer. Aber er sei nicht der Einzige gewesen, der eine verantwortliche Position innerhalb der PROMKC Gruppe übernommen hätte. Dazu würden noch eine Reihe anderer Personen gehören, die die einzelnen Geschäftsbereiche führen sollten.

Haslauer hat den falschen „Experten“ vertraut

Er selber habe erst im Herbst 2018 gemerkt, dass er Personen Glauben und Vertrauen geschenkt habe, die ihm ein falsches Expertentum im Bereich Immobilien, Trading und Kryptowährungen vorgegaukelt hätten. Er habe dann angefangen, sein Unternehmen, das ihm entglitten sei, zurück zu erkämpfen. Er stelle sich der Verantwortung.

Haslauer verfolgt mit Resch dieselben Ziele
Er habe immer allen das Gespräch angeboten. Aber nur Waizenegger und mit ihm Rechtsanwalt Jochen Resch haben dieses Angebot angenommen. Überzeugt habe ihn, dass er letztlich doch mit Resch und Waizenegger ein gemeinsames Ziel verfolge. Auch er wolle mit aller Kraft dafür sorgen, dass die Anleger ihr Geld zurückbekommen. Es gäbe Konten, auf denen Millionenbeträge gesichert seien und andere, auf denen er weitere Millionensummen berechtigterweise vermute.

Analyse von Resch zum Geschäftsmodell der UGI

Im Anschluss analysierte noch einmal Rechtsanwalt Resch die Aussagen von Haslauer. Er stellte klar, dass das Geschäftsmodell von Haslauer lediglich als Businessplan existierte, aber es keine nachgewiesenen Geschäfte in den einzelnen Unternehmungen der PROMKC24, insbesondere der UGI, gegeben habe. Wie auch Haslauer deutlich machte, waren auf den Wallets die von den „Experten“ gemeldeten Gewinnen bzw. die Zahlen nach dem Businessplan ausgewiesen. Es waren also fiktive Zahlen, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatten, betonte Rechtsanwalt Jochen Resch.

Neubewertung der Vorwürfe gegenüber verantwortlichen Personen

Im Übrigen habe aber auch durch die neuen Erkenntnisse bei Rechtsanwalt Resch eine Neubewertung der Tatbeteiligung der verantwortlichen Personen gegeben. Er selber habe anlässlich einer Akteneinsichtnahme bei der Zentralen Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität am 08.11.2019 in Wien keinen Widerspruch zu den Angaben von Haslauer finden können. Natürlich sehe er manche Aussage von Haslauer als übertrieben an, aber im Kern stimmten die Ausführungen mit den Erkenntnissen aus der Akteneinsichtnahme in Wien überein.

UGI Geschäftsmodell nur Schall und Rauch
Bewiesen sei nunmehr, dass das ganze Geschäftsmodell der PROMKC24 Gruppe mehr oder weniger Schall und Rauch gewesen sei. Unsummen seien für die Beschaffung von Banklizenzen ausgegeben worden, obwohl von vorn herein klar gewesen sei, dass das ganze Konzept auf tönernen Füßen stand. Das erklärt auch, warum ständig neue Treuhänder eingeschaltet wurden. Die Banken wurden misstrauisch, beendeten die Geschäftsbeziehung und blockierten die Gelder.

Wie lange können noch neue Mandanten angenommen werden?
Aber genau in der Sicherung der Gelder liege jetzt die Chance. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand reichten die gesicherten Gelder allemal aus, um alle Mandanten von Resch Rechtsanwälte vollständig zu befriedigen. Es könnten sogar noch weitere Mandanten übernommen werden, ohne das Ziel der vollständigen Rückführung für die Mandanten zu gefährden. Wie lange noch neue Mandanten angenommen werden könnten, könne er allerdings nicht sagen.

Warum schließen sich nicht andere Vermittler und Gruppe an?

Auf die Frage eines Anlegers, warum es aus anderen Gruppen, insbesondere aus Wien so massiven Widerstand gegeben hätte und Mario Hillig aus Berlin, dem eingetragenen Kaufmann Daniel Schmidt und dessen von ihm selbst so genannten „Institut für Unternehmenssicherheit“ eigene Wege beschritten würden, vermochte Rechtsanwalt Resch nur zu spekulieren.

Müssen Vermittler ihre „falschen Gewinne“ wieder zurückzahlen?

Da derartige Aktionen im Ergebnis nicht dazu führen könnten, dass die Anleger ihr Geld zurückbekommen würden, blieben die dahinterstehenden Gründe unklar und wirkten irrational. Ein Motiv könne darin liegen, dass die Leader dieser Gruppen Auszahlungen erhalten haben, die weit über ihrem Einsatz lagen. Das Motiv könnte also in der begründeten Sorge liegen, dass sie diese Gelder, die im sechsstelligen Bereich lägen, wieder zurückbezahlen müssten.

Jeder muss selber sehen, wie er sein Geld zurückbekommt
Es müsse jeder Anleger selber wissen, wem er sich anvertraut und welche Schritte er für sich selber vornehme. Ohnehin würde das Geld ja nicht für alle reichen, ein Teil der insgesamt eingesammelten Gelder sei zwar als Verlust verbrannt, aber es reiche eben für die von Resch vertretenen Mandanten.

Wie lange dauert die Rückzahlung?
Auf die Frage, wie lange denn die Rückabwicklung noch dauern werde, wollte sich Resch nicht auf Spekulationen einlassen. Wichtig ist, dass das Geld gesichert sei. Jeder arbeitet jetzt mit aller Kraft daran, die Zahlung der Gelder an die von ihm vertretenen Anleger deutlich zu beschleunigen. Resch bat um Verständnis, wenn er sich aus Sicherheitsgründen nicht zu den nächsten Schritten auslassen werde. Man wolle die weitere Umsetzung des bereits laufenden Konzeptes nicht gefährden.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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