Umarkets – Betreiberfirma mit Sitz auf Pazifikatoll

Der scheinbare Online-Broker Umarkets gibt sich als einwandfreie Plattform für das Online-Trading aus. Es häufen sich jedoch die Hinweise, dass es bei Umarkets erhebliche Unzulänglichkeiten gibt. Es häufen sich Berichte von Tradern über Umarkets, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Die Anleger haben ihr gesamtes bei Umarkets investiertes Kapital verloren. Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Umarkets Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Umarkets fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Umarkets tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Umarkets ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Umarkets zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

Umarkets: Zweifelhafte Versprechen auf der Webseite
Was wird den erstaunten Besuchern auf www.umarkets.net da vorgesetzt? "Umarkets ist ein europäischer Broker, der in verschiedenen Ländern der Welt bekannt und beliebt ist. Wir haben als erste ein Demo-Konto mit echtem Einkommen erstellt und den Händlern als erste einen Einzahlungsbonus und eine 100%ige Gewinnversicherung angeboten. Heute sind wir stolz auf Ihren Erfolg auf Forex und bemühen uns, für alle, die ihre Einnahmequelle an der Börse gefunden haben, noch besser zu werden." Das ist nur ein kleines Exzerpt der übertriebenen Zusagen, die Interessierte auf der Webseite von Umarkets finden. Keine dieser vollmundigen Beteuerungen von Umarkets wurde eingelöst. Leider sorgt das verdächtige Geschäftsgebaren eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!

 

 

 

 

Umarkets: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Umarkets-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Umarkets an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain am 11.04.2017 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Umarkets: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Umarkets-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Umarkets gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma TS Software Ltd. mit der Geschäftsanschrift Trust Company Complex, Ajeltake Road, Ajeltake Island, Majuro, Marshall Islands MH96960 angegeben, unter dieser sind die Macher von Umarkets jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Telefonnummer +41435081663. Die weltweite Suche nach dem Umarkets in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Umarkets: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Empfehlungen von Umarkets in allen möglichen Medien und Kanälen beworben. Häufig handelt es sich bei den Offerten um unrichtige Behauptungen. Zusätzlich laden sie Filme auf Youtube hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird in der Regel ein Affiliate-Programm gestartet, um anderen Ansporn zu geben, intensiv für Umarkets zu werben.

Umarkets: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Umarkets: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Umarkets: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers Umarkets ist nicht vorhanden. Umarkets fehlt die Autorisierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist gut zu erkennen, dass es sich bei Umarkets um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Umarkets geschädigten Tradern ist nahezulegen, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Umarkets: Wo sind die Betrüger aktiv?
Zweifellos haben die Trader es bei Umarkets mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Umarkets beschränkten sich leider nicht auf den DACH-Raum. Weil sich Umarkets ebenso an Trader in Portugal wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen auch von dort melden.Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Umarkets: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den betroffenen Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken unrealisierbar gewesen.

Umarkets: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist bei Weitem besser, als es scheint. Die Geschädigten können gegen die am Anlagebetrug beteiligten und eingesetztes Geld zurückverlangen. Im Moment ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Umarkets zeitnah gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die angesehene Finanzinstitute zur Verfügung stellten. Deren Verantwortliche versäumten es offenbar, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Derartige Nachlässigkeiten machten den Anlagebetrug erst möglich.

Umarkets: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätten sich die Investoren nie auf eine Geschäftsbeziehung mit Umarkets eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch die Möglichkeit, sich um Wiederbeschaffung des unterschlagenen Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorher sollten wesentliche Fragen geklärt sein. Wohin sind die von Umarkets verschobenen Gelder geflossen? Gibt es eine Chance, dass die Opfer des Anlagebetrugs ihr bei Umarkets eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Aktionen sind als nächstes nötig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten

Umarkets: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Umarkets hoffen? Die Opfer von Umarkets finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Umarkets sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Umarkets bekannt sind.

Umarkets: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solche Missstände auf dem unregulierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren. Die Verfahrensweise der Umarkets ist insofern nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte eine leistungsfähige Palette von Instrumenten zum Aufspüren des veruntreuten Kapitals und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets ist es wirklich schwer geworden, Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen. Je eher die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von Umarkets geschädigten Anleger sofort reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Umarkets geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

12.10.2021

 


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