IVG EuroSelect 14 ++ Urteil Commerzbank ++ Schadensersatz

Das Landgericht Hagen hat die Commerzbank in einem Fall des Immobilienfonds IVG EuroSelect 14 „The Gherkin“  zum Schadensersatz verurteilt. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem IVG EuroSelect 14 „The Gherkin“ nicht gezeichnet. Was bedeutet dieses Urteil für die übrigen geschädigten Anleger des IVG EuroSelect 14 „The Gherkin“?

IVG EuroSelect 14: Anleger erleiden Totalverlust
Der Immobilienfonds IVG EuroSelect 14 hatte in London den Wolkenkratzer gehalten, der unter der Bezeichnung „The Gherkin“ bekannt geworden ist. Das Investment ist gescheitert. Das Immobilienobjekt „The Gherkin“ wurde zwar zu einem guten Preis verkauft. Der Erlös reichte allerdings nur aus, um die noch laufende Fremdfinanzierung abzulösen. Für die Anleger des Immobilienfonds IVG EuroSelect 14 „The Gherkin“ bedeutet das, dass sie einen Totalverlust erleiden.

IVG EuroSelect 14: LG Hagen verurteilt Commerzbank auf Schadensersatz
Dies wollen viele Anleger nicht hinnehmen. Sie sehen sich falsch beraten. Das Urteil des Landgerichts Hagen gibt ihnen Recht. Die Commerzbank wurde auf Ersatz des Schadens verurteilt. Es ist allerdings nicht das einzige Urteil, das gegen die Commerzbank erstritten wurde. In unzähligen Verfahren ist die Commerzbank immer wieder auf Schadensersatz verurteilt worden.

IVG EuroSelect 14: Commerzbank musste umfassend beraten
Ein Berater der Bank muss immer umfassend auf alle Bedürfnisse des Kunden eingehen. Der Grundsatz des Bundesgerichtshofes gilt, dass anleger- und objektgerecht beraten werden muss. Dazu gehört, dass der Berater über alle Risiken aufklären muss. Dazu gehört auch, dass die Fondsanteile in Form von Kommanditanteilen gehalten werden und damit nur eingeschränkt handelbar sind.

IVG EuroSelect 14: Wann lebt Haftung wieder auf?
Zudem kann es zu einem Wiederaufleben der Kommanditisten-Haftung kommen, wenn die Ausschüttungen gewinnunabhängig erfolgt sind. Letztlich muss dem Anleger bewusst gemacht werden, dass es eine unternehmerische Beteiligung ist, der immer auch das Risiko des Totalverlustes droht.

IVG EuroSelect 14: Bank muss über Provision aufklären
Regelmäßig wird von der Bank auch verschwiegen, dass sie neben dem Agio noch eine weitere versteckte Provision in beachtlicher Höhe erhält. Der Bundesgerichtshof nennt diese Provision Rückvergütung oder Kick-back-Zahlung. In dieser Rückvergütung wird ein Interessenkonflikt gesehen, der vonseiten der Bank dem Kunden ungefragt offengelegt werden muss. Nur dann kann er die Interessenlage richtig einschätzen.

IVG EuroSelect 14 ++ Urteil Commerzbank ++ Schadensersatz
IVG EuroSelect 14 ++ Urteil Commerzbank ++ Schadensersatz

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