V+ Fonds – Anleger sollen Raten nachzahlen

Einen bösen im Brief haben die Anleger der V+ Fonds von dem Liquidator Rechtsanwalt Pforr erhalten haben. Anleger der V+ Fonds werden aufgefordert, nicht nur die noch ausstehenden Raten nachzuzahlen, sondern auch die noch offenen Raten für die Zukunft zu leisten. Muss diese Zahlung von den Anlegern der V+ Fonds geleistet werden?

 

V + Fonds: Wie wird Nachzahlung begründet?
Begründet wird es damit, dass eine Gleichbehandlung der Anleger der V+ Fonds erreicht werden soll. Dabei wird auf eine umfangreiche Rechtsprechung verwiesen, die genau dieses fordert. Allerdings besteht der Verdacht, dass es nach den Liquidatoren um etwas ganz Anderes geht. Der Verdacht erklärt sich aus dem Verhalten der Liquidatoren bei der Auflösung des Venture plus 4 Fonds.

V+ Fonds: Warum geht es wirklich?
Nachdem dieser Fonds keine Zulassung durch die Finanzaufsicht BaFin erhalten hatte, wurde schon vor einigen Jahren die Liquidation beschlossen. Auch hier forderten die Rechtsanwaltskanzlei Pforr und der Liquidator von den Anlegern, dass sie ihre Rateneinlagen in Höhe des vollen Zeichnungsbetrages als Einmaleinlage zahlen müssen. Im Ergebnis stellte sich aber daraus, dass diese Forderung unberechtigt war. Es ging den Liquidatoren offenkundig nur um die jährliche Liquidationsgebühren von 240 000 €. Somit liegt auch bei den V+ Fonds 1 bis 3 die Vermutung nahe, dass es bei der Liquidation dieser Fonds auch nur um ein Abschöpfen von Gebühren handeln könnte.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrungen im Anlegerschutz seit 1986
Den Anlegern der V+ Fonds von sei empfohlen, die Zahlungen solange zu verweigern, bis diese Fragen geklärt und der Verdacht einer Gebührenabschöpfung ausgeräumt ist.
Wenn Sie an Anleger der V+ Fonds sind und wissen möchten, inwieweit sie komplett die Zahlung verweigern können, rufen Sie an unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus, den Sie unten auf der Seite finden. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 

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