VW Abgas Skandal ++ Deutsche VW-Dieselkunden aufgepasst ++ Sammelverfahren in Österreich möglich!

Einen völlig neuen Weg können jetzt die Opfer des VW-Abgasskandals gehen. Das österreichische Recht macht es möglich. Zur Durchsetzung der Schadensersatzansprüche der VW-Dieselhalter wurde Strafanzeige gegen die Porsche Holding GmbH in Salzburg bei der dortigen Staatsanwaltschaft eingereicht. In Österreich gibt es ein sogenanntes Unternehmensstrafrecht, das bei Verurteilung das Unternehmen verpflichtet, dem Geschädigten den Schaden vollständig zu ersetzen.

VW Dieselskandal: Schadensersatz über Porsche Holding
Das Sammelverfahren gegen die Porsche Holding in Salzburg ist eine kostengünstige Chance für alle VW-Dieselkunden, Schadensersatzansprüche zu sichern. Das Sammelverfahren in Österreich ist losgelöst von jeder Verjährungsproblematik, die nach deutschem Recht manch geschädigtem VW-Dieselhalter Probleme bereiten könnte.

VW Abgasskandal: Sammelverfahren über Unternehmensstrafrecht
Das österreichische Unternehmensstrafrecht ermöglicht die Bündelung der Ansprüche in einem Verfahren. Es besteht kein Kostenrisiko für den Fall, dass das Strafverfahren eingestellt wird oder gar mit Freisprüchen endet. Aufgrund der gerichtlichen Zuständigkeit in Österreich können auch VW-Dieselgeschädigte aus Deutschland ihre Ansprüche in Form eines privatbeteiligten Anspruches in Österreich geltend machen.

VW Abgasskandal: Rolle der Porsche Holding im  VW Konzern
Der Porsche Holding GmbH kommt im Rahmen des VW-Konzerns eine überragende Bedeutung zu. Die Porsche Holding Salzburg vertritt als Einzelhändler die Marken des VW-Konzerns. Sie ist zentraler Vertriebspartner. In Deutschland erfolgt dies über die Volkswagen Group Retail Deutschland GmbH mit 103 Standorten. Zu den Standorten gehören:

VW Augsburg
VW Berlin
VW Berlin ASB
VW Chemnitz
VW Frankfurt
VW Hamburg
VW Hannover
VW Leipzig
VW München
VW München (MAHAG)
VW Potsdam
VW Rhein-Neckar
VW Stuttgart
VW Ulm

Porsche Holding Beteiligungstäterin im VW Abgasskandal
Die Porsche Holding GmbH vertritt die Marken des VW Konzerns sowohl im Großhandel als auch im Einzelhandel und im After Sales Geschäft. Des Weiteren hat sie auch eine eigene IT-Systementwicklung, was für die Abgasmanipulationssoftware von Bedeutung sein dürfte. Aufgrund der zentralen Bedeutung der Porsche Holding GmbH besteht der Verdacht, dass sie nach österreichischem Recht Beteiligungstäterin im Volkswagen-Abgasskandal ist.

VW Abgasskandal: VW Marken überschreiten Emissionswerte
Den Automarken VW, Audi, Seat und Škoda wird zur Last gelegt, dass deren Dieselfahrzeuge der Baujahre 2008 bis 2015 die Emissionswerte überschritten haben und die Stickoxidgrenzwerte nicht eingehalten wurden. Im Mittelpunkt steht hierbei ein sogenanntes Thermofenster, ein Temperaturfenster, bei dem die Fahrzeuge die Abgasreinigung massiv herunterfahren.

VW Abgasskandal: Verstoß gegen EU Schadstoffvorgaben
Dies geschah bei Temperaturen unter 15 ° Grad Celsius und über 33 ° Grad Celsius sowie in Höhen von mehr als 1000 m. Das Fahrzeug fährt dann in eine Art Schutzmodus, der grundsätzlich zum Schutz der Überbeanspruchung des Motors gemäß EU-Verordnung zulässig ist. Allerdings führt dieser Mechanismus auch dazu, dass es zu einer erhöhten Ansammlung von Ruß und anderen Bestandteilen kommt, was die Wartungskosten erheblich in die Höhe treibt.

VW Abgasskandal: Strafverfahren läuft in Österreich
In Österreich gibt es bereits ein Strafverfahren wegen des Abgasskandals. Hierbei geht es um die Tatbestände „Vorsätzliche Beeinträchtigung der Umwelt“ (§ 180 StGB) und „Vorsätzliche Gemeingefährdung“ (§ 176 StGB). Des Weiteren kam es in Österreich auch zu mehreren zivilrechtlichen Entscheidungen in der I. und II. Instanz. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Drei Verfahren sind vor dem österreichischen Obersten Gerichtshof anhängig.

VW Abgasskandal: Privatbeteiligtenverfahren ersetzt den Schaden
Für die Opfer des VW-Abgasskandals in Deutschland ist das Unternehmensstrafrecht in Österreich eine sehr sinnvolle Alternative. Der sogenannte Privatbeteiligtenanschluss ermöglicht die Bündelung der Ansprüche in einem Verfahren. Der VW Dieselfahrer erhält den kompletten Schaden ersetzt. Trotzdem kann für jeden VW-Dieselhalter das Kostenrisiko so weit reduziert werden, dass es vernünftigerweise nicht mehr abgelehnt werden kann.

VW Abgasskandal: Was können VW Dieselhalter tun?
Wenn Sie sich dem Sammelverfahren in Österreich anschließen möchten und wissen wollen, was zu tun ist, füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 9770. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.