VW Vorstand war in Betrug eingeweiht ++ VW Abgasskandal

Wie eine Bombe platzte die Nachricht in die laufenden Verhandlungen zwischen VW und dem amerikanischen Justizministerium ein. Ein führender Manager in den USA ist verhaftet worden. Aus der Anklageschrift geht hervor, dass die Betrugssoftware bei den Clean Diesel Fahrzeugen in den USA von 2006 bis 2015 eingesetzt wurde. Dadurch wurden die Grenzwerte für Stickoxide im Rahmen der vorgegebenen Emissionen gehalten. Welche Folgen hat das für die deutschen VW Aktionäre?

Volkswagen Manager in Florida verhaftet
Der verhaftete Manager hat eine Schlüsselrolle bei dieser Betrugsaffäre gespielt. Das ist der Vorwurf des Justizministeriums. Aber auch die Führungsebene von VW hat demnach die Vertuschung mitgetragen. Das leitende Management in der Wolfsburger Zentrale sei am 27.07.2015 über Existenz und Ziel der Betrugssoftware informiert worden. Trotz dieser Kenntnis hat das VW-Management den Betrugsvorgang verschleiert und nicht offengelegt, wirft das US-Justizministerium Volkswagen vor.

Auch in Deutschland wird gegen VW Manager ermittelt
Tatsächlich hat VW erst im September 2015 offiziell zugegeben, die Abgaswerte manipuliert zu haben. Nach Mitteilungen des amerikanischen Senders NPR Berlin sind von den amerikanischen Behörden auch sechs VW Manager in Deutschland im Visier. Geprüft wird nach Aussagen der US  Justizministerin Loretta Lynch, ob deren Auslieferung beantragt wird.

VW Vorstand macht verspätet Ad hoc Mitteilung
Für die Aktionäre von Volkswagen ist dieses eine wichtige Aussage, denn eine Ad hoc Mitteilung wäre demnach am 27. Juli 2015 zwingend erforderlich gewesen. Das hat der VW-Konzern aber bekanntlich erst am 19. September 2015 getan.

VW Aktionäre fordern Schadensersatz
Den Aktionären von Volkswagen steht wegen des Kursverfalls der Aktien ein Schadensersatzanspruch zu. Derzeit laufen vor dem zuständigen Gericht in Braunschweig unzählige Verfahren auf Schadensersatz wegen der unterlassenen Ad hoc Mitteilung. Obwohl ein Teil der Ansprüche bereits verjährt sein könnte, haben Anleger auch heute noch in zahlreichen Fällen Anspruch auf die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.

VW Vorstand war in Betrug eingeweiht ++ VW Abgasskandal
VW Vorstand war in Betrug eingeweiht ++ VW Abgasskandal

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