WilliamPartners – Anlagebetrug über VoIP-Nummern

Der vorgebliche Online-Broker WilliamPartners gibt sich als ernsthafter Provider für das Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Informationen, dass es bei WilliamPartners auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Es sammeln sich Berichte von Anlegern über WilliamPartners, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Viele haben ihr bei WilliamPartners eingesetztes Kapital verloren. Immer mehr Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger von WilliamPartners die Befürchtung, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von WilliamPartners ist aktiv. Alle Anleger von WilliamPartners fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger von WilliamPartners tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger von WilliamPartners ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen WilliamPartners zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

 

WilliamPartners: Durchsichtige Zusagen auf Williampartners.net!
Was wird den überraschten Anlegern auf Williampartners.net da weisgemacht? „WilliamPartners ist ein international renommierter Online-Broker, der sich darauf spezialisiert hat, Händlern qualitativ hochwertige Online-Dienstleistungen anzubieten. Mit einem Team von Hunderten von engagierten Finanzexperten und einem hervorragenden Analystenteam ist WilliamPartners weltweit tätig und bietet seine Dienstleistung über eine breite Auswahl von Handelsplattformen, wie Mobile- und Desktop-Handelsplattformen. Williampartners wurde von Branchenveteranen gegründet und geführt und hat sich als führender Anbieter von Online-Devisenhandel (Forex), Spread-Wetten und anderen damit verbundenen Dienstleistungen positioniert. Bei Williampartners ist es unsere Mission, die optimale Atmosphäre für „Trading at its best“ zu schaffen. Dies bedeutet, das perfekte Handelsumfeld für Anfänger und professionelle Händler zu schaffen, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, globalen Händlern einen einfachen Zugang zum größten und liquidesten Markt der Welt zu bieten – von überall und jederzeit. Indem wir die innovativsten Handelsinstrumente anbieten, die besten Handelsausbilder einstellen und strenge finanzielle Standards zum Schutz von Händlerfonds einhalten, streben wir die Online-Handelserfahrung von Williampartners Markets auf dem Markt an.“ Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der suspekten Zusagen, die Interessierte auf der Webseite von WilliamPartners finden. Keine dieser vollmundigen Beteuerungen von WilliamPartners wurde eingehalten. Leider sorgen die beunruhigenden Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!

WilliamPartners: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der WilliamPartners-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Dies ist allerdings eine rechtliche Verpflichtung für Firmen, die sich direkt an Kunden auf dem deutschen Markt wenden. Mithin besteht für die Betreiber der Website die rechtliche Verpflichtung zur Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Inhabers der Website im Impressum. Werden diese Mindestanforderungen des Telemediengesetzes durch die Betreiber einer Website verletzt, ist auch dies ein Grund zur Besorgnis. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.williampartners.net an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass die Webseite erst am 04.05.2020 registriert worden ist sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienst GoDaddy.com, LLC verstecken.

WilliamPartners: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwer fallen, da die WilliamPartners-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Bekannt ist die vorgebliche Brokerin “Clara Halt”, der Empfänger einer Kreditabbuchung “RaveByFkutterwave Lekki” aus Finnland und die Telefonnummern:
●    +43 720 145365
●    +43 720 145393
●    +44 1964 615892
●    +44 7841 512467
●    +44 7886 074816
●    +49 30 1233368
●    +49 800 17293654

WilliamPartners: Und wer ist der Betreiber?
Auf der Website www.williampartners.net gibt es dazu nur spärliche Angaben. Als Geschäftsadresse wird folgendes angegeben: „William Partners Company, Trust Company Complex, Ajeltake Road, Ajeltake Island, Majuro, MH96960“. Der Trust Company Complex in Majuro ist Finanzermittlern wohlbekannt, denn hier residieren noch diverse Briefkastenfirmen, die sich im Cybertrading tummeln. Die weltweite Suche nach der William Partners Company in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis und verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

WilliamPartners: Akquise für den Anlagebetrug
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Kunden zu akquirieren werden die Offerten von WilliamPartners in allen möglichen Medien und Kanälen beworben. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Immer wieder handelt es sich bei den Offerten um falsche Versprechen. Um die Täuschung zu erhöhen laden sie Videos auf YouTube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zeitgleich wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um andere zu motivieren, die Werbetrommel für WilliamPartners zu rühren.

WilliamPartners: Kriminelle Geschäftspraktiken!
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um mutmaßliche Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

WilliamPartners: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsabrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

WilliamPartners: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers WilliamPartners ist nicht gegeben. WilliamPartners fehlt die Regulierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Von Letzterer gibt es eine auf den 19. September 2020 datierte Warnung Es ist nicht schwer zu erkennen, dass es sich bei WilliamPartners um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen Opfern von WilliamPartners  ist nahezulegen, so schnell wie möglich einen  Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

WilliamPartners: Wo sind die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei WilliamPartners mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten von WilliamPartners sind leider nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Weil sich WilliamPartners ebenso an alle englischsprachigen Anleger in aller Welt wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch von dort die ersten Betrogenen melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um die Gefahr zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

WilliamPartners: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind geschädigten Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Derartige Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken wohl nicht durchführbar gewesen.

WilliamPartners: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist weit aussichtsreicher, als es scheint. Die Opfer können gegen den Anlagebetrug vorgehen und das investierte Geld zurückverlangen. Derzeit ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von WilliamPartners bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die eigentlich seriöse Finanzinstitute bereitstellten. Diese versäumten es offensichtlich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Solche Säumnisse ermöglichten den Anlagebetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

WilliamPartners: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesen Kenntnissen, hätte sich kein Investor auf eine Geschäftsbeziehung mit WilliamPartners eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des investierten Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorher müssen wesentliche Punkte geklärt werden. Wohin wurden die von WilliamPartners verschobenen Gelder geschafft? Gibt es eine Chance, dass die betrogenen Anleger ihr bei WilliamPartners eingesetztes Geld zurück kriegen? Welche Schritte sind jetzt nötig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt kann diese Fragen umfassend beantworten.

WilliamPartners: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von WilliamPartners hoffen? Die Opfer von WilliamPartners finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit WilliamPartners sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie WilliamPartners bekannt sind.

WilliamPartners: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände dieser Art auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Art und Weise von WilliamPartners ist somit nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit ein wirkmächtiges Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der verschobenen Gelder und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer aufwendiger, Gelder verschwinden zu lassen. Je eher die Betroffenen der Spur des Geldes folgen, desto aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von WilliamPartners geschädigten Anleger umgehend tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von WilliamPartners geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 


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