Winiford – Erfahrungen mit betrügerischer Handelsplattform

Der scheinbare Online-Broker Winiford gibt sich als seriöse Plattform für das Online-Trading aus. Es mehren sich jedoch die Informationen, dass es bei Winiford auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Es häufen sich Berichte von Tradern über Winiford, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Viele haben ihr bei Winiford investiertes Geld verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Winiford die Befürchtung, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Winiford fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Winiford tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Winiford ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Winiford zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

 

 

Winiford: Zweifelhafte Beteuerungen auf der Webseite
Was müssen die erstaunten Anleger auf www.winiford.com rezipieren? “Genießen Sie das ultimative Handelserlebnis mit den Marktführern...Wir bieten Händlern einen sicheren Zugang zu den Kryptomärkten...Wir sind hier, um unsere Trader zu unterstützen”. Dies sind nur kleine Auszüge der fragwürdigen Beteuerungen, die Anleger auf der Webseite von Winiford finden. Keine einzige dieser gegebenen Zusagen von Winiford wurde eingehalten. Leider sorgt das zwielichtige Geschäftsgebaren eher für enttäuschte Anleger und miserable Erfahrungen!

Winiford: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Winiford-Macher ist, dass die Website winiford.com kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Winiford an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 07.05.2020 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Winiford: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Winiford-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Winiford gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es weder eine Firma noch eine Geschäftsanschrift angegeben. Es gibt zwar eine obligatorische Support-E-Mail-Adresse doch keine Telefonnummer. Die weltweite Suche nach dem Winiford in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Winiford: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Kunden anzulocken werden die Offerten von Winiford in allen nur denkbaren Medien und Kanälen beworben. Immer wieder handelt es sich bei den Offerten um unrichtige Behauptungen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Werbefilmchen auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit dem selben Ziel wird in der Regel ein Affiliate-Programm begonnen, um andere zu motivieren, intensiv für Winiford zu werben.

Winiford: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Winiford: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Winiford: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Winiford ist nicht vorhanden. Winiford fehlt die Regulierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der FCA vom 28.05.2021 (www.fca.org.uk/news/warnings/finiviex): “This firm is not authorised by us and is targeting people in the UK. You will not have access to the Financial Ombudsman Service or be protected by the Financial Services Compensation Scheme (FSCS), so you are unlikely to get your money back if things go wrong”. Es ist kaum zu übersehen, dass es sich bei Winiford um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen Opfern von Winiford ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Winiford: Wo sind die Betrüger aktiv?
Sicher haben die Anleger es bei Winiford mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Winiford sind leider nicht auf den DACH-Raum beschränkt. Da sich Winiford ebenso an englischsprachige Anleger wendet, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die weltweit betrogenen Trader melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Winiford: Schadensersatzansprüche gegenüber beteiligten Banken
Für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland ist eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den geschädigten Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Solche Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken kaum realisierbar gewesen.

Winiford: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist weit aussichtsreicher, als es scheint. Die Opfer können gegen den Anlagebetrug vorgehen und das investiertes Geld zurückverlangen. Derzeit ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Winiford bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die eigentlich seriöse Finanzinstitute bereitstellten. Diese versäumten es offensichtlich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Solche Säumnisse ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

Winiford: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätten sich die Anleger nie auf Geschäfte mit Winiford eingelassen. Nun bleibt den Betrogenen nur noch die Alternative, sich um den Ausgleich des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zuvor müssen relevante Fragen beantwortet sein. Wohin sind die von Winiford veruntreuten Gelder gebracht worden? Gibt es die Möglichkeit, dass die geschädigten Anleger ihr bei Winiford eingesetztes Geld zurück kriegen? Welche Schritte sind jetzt gefordert? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

Winiford: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Winiford hoffen? Die Opfer von Winiford finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Winiford sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Winiford bekannt sind.

Winiford: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dieser Art Missständen auf dem grauen Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten nach. Die Art und Weise der Winiford ist demgemäß nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit ein wirkmächtiges Equipment zum Aufspüren des entzogenen Geldes und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer schwieriger, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Je zügiger die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital wieder erhalten. Wichtig ist jetzt, dass die von Winiford Geschädigten sofort tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Winiford geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

27.07.2021


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