XLarge Assets Financial AG - Finma warnt. Erfahrungen

Wieder so ein merkwürdiges Geschäftsmodell der Xlarge Asset Financial AG vor dem nun auch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) warnt. Auf der Webseite der XLarge Assets Financial AG erfahren die Anleger nicht allzuviel, handelt es sich doch um einen billigen One-Pager die sich auch bei Anlagebetrügern immer größerer Beliebtheit erfreuen. Doch haben wir es hier mit dem typischen Schema von Anlagebetrug zu tun, oder ist das Angebot in Ordnung? Was ist zu tun, wenn es sich um Anlagebetrug handelt?  Gibt es irgendwelche Hilfe, wenn man Opfer eines Anlagebetruges geworden ist? Wie bekommen die geprellten Anleger anschließend ihr Geld zurück?

XLarge Assets Financial AG: Was wird auf der Webseite versprochen?
Was wird den interessierten Anlegern auf der Webseite der xlarge-assets-financial.com versprochen? Kommt darauf an, denn immerhin richtet sich das Angebot an Privatkunden "Größere Veranlagungssummen und Vermögensverwaltungen im Privatkundenbereich", Firmenkunden "Corporate Investments, Asset Management, Mergers & Acquisitions, Designated Sponsoring, Unternehmensnachfolge" und sogar institutionelle Anleger "Kapitalmarktanalyse, Aktienstrategie, Institutionelles Asset Management, Strukturierte Lösungen". "Wir sind ein engagiertes Anlageberaterteam mit jahrelanger Erfahrung im Großanlagebereich. Diese Erfahrung bieten wir jedem unserer Klienten unabhängig von der Größe Ihrer von uns verwalteten Budgets!" "Das ganzheitliche Beratungs- und Dienstleistungsangebot greift die finanzwirtschaftlichen Fragestellungen unserer Kunden auf und begleitet sie in allen Phasen, in ihrem Leben als Unternehmer, aber auch bei privaten Vermögensfragen." "Unsere Firmenstruktur besteht aus Standorten in Zürich, London und New York sowie mehrere Tochtergesellschaften und Beteiligungen." "XLarge Assets Financial AG betreut institutionelle Kunden, unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen, Unternehmen in der Verwaltung von Spezial- und Publikumsfonds." Und zwar in "Europa, USA & Asien". Zum Schluss noch der freundliche Hinweis "Unsere Berater nehmen sich gerne Zeit für Sie!"

XLarge Assets Financial AG: Das wirft bei den Anlegern natürlich Fragen auf
Denn da wird ja auf der Webseite xlarge-assets-financial.com der XLarge Assets Financial AG ganz schön dick aufgetragen. Was die Anleger bekommen, wenn sie sich auf ein Geschäft mit der XLarge Assets Financial AG eingelassen haben, ist dann allerdings mehr als dünn, nämlich nichts. Hinter der "Beratung" steckt nichts anderes, als der systematische Versuch Anleger in dubiose Anlagegeschäft zu verwickeln, oder besser so zu tun, denn das Geld wird nicht angelegt, sondern direkt in die dunklen Kanäle der Anlagebetrüger weitergeleitet.
Die Opfer bleiben mit der Frage zurück: Wer sind die Anlagebetrüger, die sich hinter der XLarge Assets Financial AG verbergen? Ist es das typische Modell des Anlagebetruges in der Schweiz?

 

 

XLarge Assets Financial AG: Wer steckt dahinter?
Normalerweise reicht dafür ein Blick ins Impressum, aber auf der Webseite der XLarge Assets Financial AG sucht man vergeblich nach einem solchen und wundert sich, dass institutionelle Anleger sich auf so eine Firma einlassen. Auch bei den Kontaktinformationen wird man nicht wirklich fündig, steht doch dort bloß die Adresse Paradeplatz 8 - 17 CH-8001 Zürich. Das stellt sich jedoch schnell als pure Flunkerei heraus, denn unter dieser Adresse residiert die Credit Suisse. Es gibt dort auch keine virtuellen Büros oder Briefkästen zu mieten. Die Anlagebetrüger der XLarge Assets Financial AG haben also gar keine tatsächliche Adresse, was doch einigermaßen seltsam anmutet, für ein Unternehmen mit angeblichen weiteren Standorten in New York und London. Der Anlagebetrug lässt sich demnach nicht so einfach orten.

XLarge Assets Financial AG: Wer betreibt das illegale Geschäft?
Das ist im Fall der XLarge Assets Financial AG derzeit noch nicht zu sagen, da sich die Anlagebetrüger überdurchschnittlich viel Mühe geben, ihre Identität zu verbergen. Die sonst so häufig vorkommenden verräterischen Texte finden sich auf der Seite der XLarge Assets Financial AG einfach nicht. Diese wurden offensichtlich so geschrieben, dass sie einzigartig sind, bis auf den Disclaimer der vom Bankhaus Lampe geklaut worden ist. Die Kontaktmöglichkeiten bestehen demnach lediglich aus E-Mail-Adresse und zwei Telefonnummern mit Schweizer Vorwahl, was bei der Suche nach den Anlagebetrügern nicht wirklich weiterhilft. Angesichts dieser Tatsachen stellt sich die Frage, ob das ganze seriös oder unseriös ist, natürlich nicht mehr. Es fragt sich nur noch, wie findet man die Anlagebetrüger?

XLarge Assets Financial AG: Gibt es eine Vorgeschichte?
Gut möglich, vor allem wenn man sich die Vorgehensweise vor Augen führt. Anlagebetrug unter Angabe von Adressdaten in der Schweiz, wie bei der XLarge Assets Financial AG, haben eine lange Tradition und ist schon zahllosen Anlegern zum Verhängnis geworden. Man braucht sich bloß mal die Warnlisten der verschiedenen Finanzaufsichtsbehörden durchzulesen, um zu sehen wie oft da die Worte Suisse, Schweiz, Zurich, UBS und so weiter auftauchen. Ist dieses einer der Fälle des Anlagebetruges, der auf den Warnlisten der Finanzaufsichten auftaucht

XLarge Assets Financial AG: Im Fokus der FINMA
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht ist längst auf die illegalen Aktivitäten aufmerksam geworden und hat schon am 4. September 2019 klargestellt, dass die XLarge Assets Financial AG keine Bewilligung von ihr bekommen hat und nun in eine Warnliste aufgenommen wurde. Das dürfte zum einen daran liegen, dass die XLarge Assets Financial AG ihrer Auskunftspflicht gegenüber der FINMA trotz Aufforderung nicht nachgekommen ist – wie auch, wenn eine falsche Adresse angegeben ist. Ebenso wird man in die Warnliste eingetragen, wenn die FINMA zu dem Ergebnis kommt, dass "eine immanente, erhebliche Gefährdung von Anlegern durch Anbieter" zu vermuten ist. Die Warnliste der FINMA wird von Finanzaufsichtsbehörden weltweit übernommen und veröffentlicht. Doch was bedeuten diese Maßnahmen für die deutschen Kunden, die auf den Anlagebetrug der XLarge Assets Financial AG hereingefallen sind?

XLarge Assets Financial AG: Anleger wurden Opfer unseriösen Geschäftsgebarens
Das Vorgehen der Anlagebetrüger ist meist gleich und unterscheidet sich nur in wenigen Details. Es wird Werbung in allen möglichen Medien geschaltet, die direkt auf eine Seite wie xlarge-assets-financial.com oder eine Landingpage führt. Auf dieser müssen sich die Kunden registrieren und eine Telefonnummer gehört zu den Pflichtangaben, damit psychologisch geschulte Cold-Call-Profis die zunächst ahnungslosen Kunden überrumpeln können. Cold Calls sind in Deutschland nicht erlaubt, werden aber immer wieder, nicht nur von Anlagebetrügern, getätigt, um den Überraschungseffekt für Verkäufe oder andere Vertragsabschlüsse zu nutzen. Diese lassen sich oft rückgängig machen, aber nicht wenn sie von Anfang an in betrügerischer Absicht erfolgten. Denn die Betrüger nutzen Telefonnummern, die später nicht zurückzuverfolgen sind und die Identität der Täter nicht preisgeben.

XLarge Assets Financial AG: Kunden werden regelrecht geködert
Für die Kunden stellt sich das Ganze zunächst ganz anderes dar, denn ihnen wird anfänglich nur empfohlen eine kleine verschmerzbare Summe zu riskieren. Nachdem das passiert ist, beginnt die Manipulation, indem zunächst kleine Gewinne vorgetäuscht werden, begleitet von der Aufforderung ein Upgrade vorzunehmen um "richtig Geld zu machen". Und tatsächlich sieht der Kunde wie sich die Gewinne steigern und ist somit auch empfänglicher für "Ratschläge" den Einsatz immer weiter zu erhöhen, bis er nicht mehr kann oder will. Sobald er beginnt über die Auszahlung von eingesetzten oder gewonnen Geldern zu sprechen, ist den Anlagebetrügern keine Ausrede zu absurd, mal sind es Steuern, ein anderes mal Provisionen oder irgendwelche Phantasie-Gebühren, um den Kunden zu weiteren Überweisungen zu bewegen, die der Auszahlung seines Guthabens im Wege stünden. Wird das verweigert, sperrt man dem Opfer das Konto oder verzockt vor seinen Augen dessen Kapital (dabei beruft man sich auf erteilte Vollmachten des Kunden) und verweigert danach jeglichen Kontakt. Der Kunde hat keine Möglichkeit diese willkürlichen Handlungen der Anlagebetrüger zu verhindern oder später überhaupt nachzuweisen.

XLarge Assets Financial AG: Wie sieht die juristische Lage in Deutschland aus?
Zunächst lässt sich schnell feststellen, dass die XLarge Assets Financial AG nicht die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat, Finanzgeschäfte mit deutschen Kleinanlegern durchzuführen oder anzubahnen. Trotzdem versucht die XLarge Assets Financial AG über ihre deutschsprachige Webseite Kunden im deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Dabei muss jedem klar sein, dass nicht nur die in Deutschland für Kleinanleger untersagten Geschäfte mit Differenzkontrakten (CFDs) verboten sind, sondern alle Geschäfte, die nicht von der BaFin genehmigt wurden. Zwar findet sich zur XLarge Assets Financial AG kein Verbot durch die BaFin, aber eben auch keine Erlaubnis, somit ist jegliches Handeln illegal. Natürlich wurde auch kein Anleger über diese Sachverhalte aufgeklärt, ging es der XLarge Assets Financial AG ja ohnehin nur um Anlagebetrug und deshalb darum, schnell möglichst große Beträge abzuzocken. Mangels Aufklärung stehen den geschädigten Anlegern zwar Schadensersatzansprüche zu, aber leider sind diese eher theoretischer Natur. Ein auf Anlagebetrug spezialisierter Anwalt sollte wissen, welche Optionen jetzt verbleiben.

XLarge Assets Financial AG: Wie bekommen Anleger ihr Geld zurück?
Sicher hätten sich die Anleger niemals auf ein Geschäft mit der XLarge Assets Financial AG eingelassen, wenn sie geahnt hätten, was die Anlagebetrüger für ein mieses Spiel betreiben. Jetzt stellt sich natürlich allen Anlegern der XLarge Assets Financial AG die dringende Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, das eingesetzte Kapital wiederzubekommen, was dafür getan werden muss und wo man überhaupt Hilfe bei Anlagebetrug bekommt.

XLarge Assets Financial AG: die Spur des Geldes verfolgen
Seit über 30 Jahren verfolgt Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte alle Varianten des Kapitalanlagebetruges. Das Vorgehen von XLarge Assets Financial AG ist darum nichts Neues. Im Laufe der Zeit haben Resch Rechtsanwälte ein wirksames Instrumentarium entwickelt um bei Kapitalanlagebetrug Gelder, auch mit unkonventionellen Methoden, aufzuspüren und zu verfolgen. Die Anlagebetrüger wähnen sich im Internet ist Sicherheit, dabei ist es hier viel schwieriger seine Spuren zu verwischen und Gelder verschwinden zu lassen.

XLarge Assets Financial AG: Nicht noch länger warten
Von diesem Anlagebetrug betroffene Anleger müssen jetzt ohne zu zögern handeln. Zeit ist der wichtigste Faktor beim Aufspüren und Verfolgen von Geldern, das heißt, je länger man wartet, desto leichter macht man es den Anlagebetrügern. Jetzt kommt es auf jeden einzelnen Tag an.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrungen im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie Anleger XLarge Assets Financial AG sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 


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