XTRgate – Österreichs Finanzmarktaufsicht warnt vor unreguliertem Forex-Broker

Der scheinbare Online-Broker XTRgate verkauft sich als seriöser Anbieter für das Online-Trading mit ETFs und CFDs. Es gibt jedoch zahlreiche Belege, dass es bei XTRgate auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit XTRgate von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Die Anleger haben ihr gesamtes bei XTRgate eingesetztes Kapital verloren. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der XTRgate das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der XTRgate fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der XTRgate tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der XTRgate ihr Geld zurückbekommen? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen XTRgate zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

 

 

XTRgate: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der XTRgate-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von XTRgate an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Man erfährt jedoch, dass die Domain am 27.10.2019 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

XTRgate: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die XTRgate-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von XTRgate gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Betreiberfirma South Bay Holdings LTD, allerdings mit der Geschäftsanschrift Cnr Old and Church Street. POB 2209 Roseau. Commonwealth of Dominica, angegeben, unter dieser sind die Macher von XTRgate jedoch nicht auffindbar.  

XTRgate: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Kunden anzulocken werden die Offerten von XTRgate in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen annonciert. Oft handelt es sich dabei um falsche Versprechen. Weiterhin laden sie Filme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird ein meist aggressives Affiliate-Programm gestartet, um andere zu motivieren, intensiv für XTRgate zu werben.

XTRgate: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

XTRgate: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

XTRgate: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Handelsplattform XTRgate ist nicht vorhanden. XTRgate fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es Warnungen der FMA und der Financial Services and Markets Authority (FSMA). Das ist die belgische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist unschwer zu erkennen, dass es sich bei XTRgate um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von XTRgate Geschädigten ist zu raten, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

XTRgate: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Zweifellos haben die Trader es bei XTRgate mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der XTRgate beschränkten sich leider nicht auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich XTRgate ebenso an englisch- und französischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die Betrogenen dieser Sprechergruppen melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

XTRgate: Schadensersatzansprüche gegen Banken
In Deutschland ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Geschädigten zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken nicht vorstellbar gewesen.

XTRgate: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Konstellation ist zum Glück aussichtsreicher, als es scheint. Die geschädigten Investoren können gegen die am Anlagebetrug beteiligten und das eingesetzte Kapital zurückfordern. Stand jetzt ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von XTRgate zeitnah gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die angesehene Banken zur Verfügung gestellt haben. Die haben es nachweislich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Diese Säumnisse ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

XTRgate: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätte sich niemand auf eine Geschäftsbeziehung mit XTRgate eingelassen. Jetzt bleibt den Opfern nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des investierten Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zu diesem Zweck sollten wesentliche Fragen geklärt sein. Zu welcher Destination wurden die von XTRgate veruntreuten Gelder gebracht? Gibt es eine Chance, dass die betrogenen Anleger ihr bei XTRgate eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Vorkehrungen sind nun nötig? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

XTRgate: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von XTRgate hoffen? Die Opfer von XTRgate finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit XTRgate sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie XTRgate bekannt sind.

XTRgate: Die Spur des Geldes verfolgen!
Derlei Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über drei Jahrzehnten. Die Verfahrensweise der XTRgate ist insoweit nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte ein wirkungsvolles Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der fortgeschafften Investitionen und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets sehr schwierig geworden. Je zügiger die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, umso aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Wichtig ist jetzt, dass die von XTRgate geschädigten Anleger unverzüglich handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von XTRgate geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

04.06.2021


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