Crowdfunding Immobilien - hohes Totalverlustrisiko

Anleger, die auf der Suche nach einer stabilen Geldanlage sind, fallen häufig auf die attraktiven Angebote diverser Crowdfunding in Immobilien-Kampagnen herein. Da die meisten Kleinanleger beim Crowdfunding lediglich geringe Geldsummen in kleine Start Ups investieren, wiegt für sie der Verlust des eingesetzten Kapitals nicht allzu viel. Allerdings sind Crowdfunding-Projekte mittlerweile in allen Wirtschaftsbranchen anzutreffen - So auch in der kostspieligen Crowdfunding in Immobilien

Crowdfunding Immobilien: Risikoreiche Lockangebote

Die Crowdinvesting Portale werben bei Crowdfunding in Immobilien mit attraktiven Vorteilen. Hierbei wird bei Crowdfunding in Immobilien vor allem die Aussicht auf eine hohe Rendite für einen vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz angepriesen. Sicherheitsorientierten Anlegern von Crowdfunding in Immobilien sei dringend geraten, dass Angebot zum Crowdfunding in Immobilien umfassend zu prüfen. Das damit einhergehende Totalverlustrisiko ist schlicht zu hoch.

Crowdfunding Immobilien: Der Markt für Immobilien wird von der Realität eingeholt

Obwohl die Begeisterung für Crowdfunding bei Immobilien stetig stieg, musste sie im Herbst 2017 ihren ersten Dämpfer erfahren. Ein Berliner Immobilienprojekt, das auf Crowdfunding setzte, musste Insolvenz anmelden. Plan war es im Berliner Stadtteil Tempelhof 52 Mikroappartements zu errichten. Im Rahmen einer Immobilien Crowdfunding Kampagne sammelte das Projekt namens „Luvebelle“ € 1.250.000, das von rund 300 Geldgebern bereitgestellt wurde. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projektes für Crowdfunding in Immobilien betrug € 7.500.000. Ob die Investoren ihr eingesetztes Kapital jemals wiedersehen werden ist mehr als fraglich.

Crowdfunding Immobilien: Hohe Zinsen locken
Wer Interesse an Crowdfunding in Immobilien hat, wird im Internet schnell fündig. Die Kampagnen auf den großen Crowdfunding-Portalen wie Exporo, Zinsland und Bergfürst locken viele potentielle Anleger mit Zinsversprechen von bis zu nahezu 10%. Dabei sind die Hürden für ein Investment nicht so hoch wie auf dem klassischen Anlagemarkt.

Crowdfunding Immobilien: Der Immobiliensektor boomt

Bereits ab € 500 ist ein Crowdinvesting auf dem Immobilienmarkt möglich. Anders als andere Wirtschaftsbereiche wie bspw. Start Ups sehen viele den klassischen Immobiliensektor als ein sicheres Investment an. Das schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Mittlerweile macht der Immobilienbereich im Crowdinvesting mit einem Anteil von 60% den größten in Deutschland aus. Die jährlichen Zuwächse befinden sich im dreistelligen Prozentbereich.

Crowdfunding Immobilien: Es fehlt die Kontrolle

Viele Kleinanleger unterschätzen das Totalverlustrisiko, das mit einem Crowdfunding in Immobilien einhergeht. Aufgrund fehlender Kontrollmechanismen, die bei Projekten zum Crowdfunding  in Immobilien schlicht ausbleiben, ist das eingesetzte Kapital der Anleger der Anleger für das Crowdfunding bei Immobilien im Ernstfall verloren.

Crowdfunding Immobilien: Ernsthafte Warnungen durch die Finanzaufsicht
Verbraucherschützer und die Finanzaufsicht warnen mittlerweile vehement vor einer Beteiligung an Projekten zum Crowdfunding in Immobilien. Die Gründe dafür liegen beim auf der Hand. Im Bereich des Crowdfunding bei Immobilien erhalten die Anleger lediglich ein Nachrangdarlehen. Dies hat schwerwiegende Folgen. Sollte es zur Insolvenz des Immobilienprojekts kommen, sind die Chancen der Anleger bei Crowdfunding in Immobilien auf den Rückerhalt ihrer Investition äußerst gering.

Crowdfunding Immobilien: Die Risiken der Immobilienwirtschaft auf einen Blick
Den angeblich hohen Renditechancen bei Crowdfunding in Immobilien stehen hohe Risiken gegenüber. Diese sollten sicherheitsorientierten, vernünftigen Anlegern deutlich machen wie risikoreich ein Investment bei Crowdfunding in Immobilien ist.

Crowdfunding Immobilien: Vorzeitige Kündigung nicht möglich
Eine vorzeitige Möglichkeit der Kündigung suchen Sie im Bereich des Crowdfunding in Immobilien oftmals vergebens. Der Anleger ist bei Crowdfunding in Immobilen gezwungen bis zum Ende der Laufzeit an seiner Beteiligung festzuhalten.

Crowdfunding Immobilien: Kein Mitspracherecht der Anleger
Darüber hinaus haben die Anleger beim Crowdfunding in Immobilien kein Mitspracherecht. Wie das Projekt für ihr Crowdfunding im Immobilien ausgestaltet werden soll, dürfen sie in den seltensten Fällen mitbestimmen.

Crowdfunding Immobilien: Nachrangdarlehen mit Totalverlustrisiko
Außerdem erhalten die Anleger beim Crowdfunding in Immobilien mit Zahlung ihres Beitrages lediglich ein Nachrangdarlehen. Sollte es zur Insolvenz des Projektes kommen, sind sie in der Rangfolge der Zahlungsempfänger den Banken nachgeordnet. Hier wird das Totalverlustrisiko bei Crowdfunding in Immobilien besonders deutlich.

Crowdfunding Immobilien: Keine Sicherheiten
Wer eine „klassische“ Geldanlage wählt, kann sich üblicherweise auf Schutzmechanismen wie Einlagensicherungen von Seiten der Banken verlassen. Mutige Anleger im Bereich des Crowdfundings in Immobilien müssen den Verlust ihres gesamten Investments jederzeit einplanen.

Crowdfunding Immobilien: Falsche Wahl für sicherheitsorientierte Anleger
Wer sich jedoch als mutiger Anleger mit Aussicht auf Rendite in ein Investment im Bereich des Crowfunding in Immobilien stürzen möchte, sollte zumindest einige Dinge beachten. Hierzu zählt vor allem eine detaillierte Prüfung der angebotenen Kampagne für Crowdfunding in Immobilien.

Crowdfunding Immobilien: Vorsicht bei überhöhten Renditen
Entscheiden Sie sich grundsätzlich nur für erfahrene Immobilienexperten, die transparent bei Crowdfunding in Immobilien arbeiten. Vorangegangene, erfolgreiche Projekte können ein Anhaltspunkt für einen seriösen Anbieter sein. Unseriös sind vor allem diejenigen, die im Rahmen der Kampagne für Crowdfunding in Immobilien eine überdurchschnittlich hohe Rendite in Aussicht stellen. Anlegern ist von einem Investment in eine Crowdfunding-Kampagne der Immobilienwirtschaft nur abraten.

Resch Rechtanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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