Die verschiedenen Formen der Kapitalanlage

Als Kapitalanlage werden die unterschiedlichsten Produkte des Finanzmarktes bezeichnet.

Eine Unterscheidung bei der Kapitalanlage findet nach sicheren Anlagen und spekulativen Anlageformen statt. Die Kapitalanlage umfasst das Bankkonto mit seinen festen oder variablen Zinsen oder Investments in Wertpapieren auf dem sogenannten Weißen Kapitalmarkt, also den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwachten Markt als auch Kaptalanlagen am wenig oder gar nicht überwachten Grauen Kapitalmarkt.  

Bei all diesen Finanzprodukten handelt es sich regelmäßig um unternehmerische Beteiligungen. Der Anleger nimmt teil an Gewinn und Verlust des Unternehmens. Er trägt also ein unternehmerisches Risiko bis   

Die vermeintlich sicheren Sachwerte

In vielen Fällen wird den Anlegern durch den Vertrieb vorgetäuscht, die Kapitalanlage sei sicher. Es werde in Sachwerte, insbesondere in Immobilien investiert.

Es gehört zu den „ewigen Weisheiten“, die jedermann kennt, dass Immobilien sicher sind. Die weit überwiegenden Erfahrungen mit den Schrottimmobilien zeigen, dass diese Grundannahme falsch ist. Viele Menschen haben sich durch den Erwerb einer sogenannten steuerbegünstigten Immobilie finanziell ruiniert. Selten stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis.

Letztlich kommt es bei Immobilien neben der Substanz im Wesentlichen auf den Standort an. Für die Anbieter auf dem Grauen Kapitalmarkt hingegen ist dieses regelmäßig unwichtig. Sie kaufen dort ein, wo es am billigsten ist, also meistens in einem bescheidenen Umfeld, um auch diese Immobilien mit großer Marge an ahnungslose Kapitalanleger zu verkaufen.

Problem Immobilienfonds

Ähnliches gilt für Immobilienfonds. Hohe Nebenkosten führen dazu, dass nur ein Teil, meistens wenig mehr als die Hälfte, tatsächlich in Immobilien fließen. Die Bewertungskriterien sind undurchsichtig. Eine Reihe von offenen Immobilienfonds wurde geschlossen. Anleger der als absolut sicher geltenden Immobilienfonds kommen nicht an ihr Geld ran. Wie viel der Anteil des Anlegers wirklich wert ist, stellt sich erst in der Liquidation heraus. Meist ist die Enttäuschung des Anlegers groß.

Risiko Unternehmensbeteiligungen

Ähnliches gilt für Kapitalanlagen in Unternehmen, die in der Diversifikation ihrer Investments Sicherheiten  vorspiegeln. Hier gab es 2006 die spektakuläre Insolvenz der Göttinger Gruppe mit einem Schaden von fast 900 Mio. Euro. Abertausende von stillen Gesellschaftern hatten in der Hoffnung auf sichere Anlagen ihr Geld der Göttinger Gruppe anvertraut.

Seit längerer Zeit sind Orderschuldverschreibungen, die ebenfalls als „sicher“ verkauft worden waren, im Zuge des Skandals und der Insolvenz um die Dresdener Future-Business-Gruppe in der Öffentlichkeit bewusst geworden. Hier wird der Schaden für rund 25.000 Anleger auf 400 Mio. Euro geschätzt.

Noch spektakulärer ist der Zusammenbruch des Ökokonzerns Prokon im Januar 2014. Hier hatten 75.000 Anleger rund 1,4 Mrd. Euro in Genussrechte investiert.

Seit 1986 ist die Kanzlei Resch Rechtsanwälte für geschädigte Anleger auf dem Markt der Kapitalanlagen tätig. Rechtsanwalt Jochen Resch hat sich als erster Anwalt 1986 auf den Schutz geschädigter Kapitalanleger spezialisiert. An all diesen spektakulären Fällen haben Resch Rechtsanwälte aktiv die Rechte der Anleger vertreten. Sie können dabei auf einen unvergleichlichen Schatz an Erfahrungen zurückblicken.

Fachanwalt Anlegerschutz