Schrottimmobilien ++ Leipzig ++ Steuersparmodell

 

Es wird keine andere Stadt mehr mit Schrottimmobilien in Verbindung gebracht wie Leipzig. Im Krieg nicht vollständig zerstört, gab es nach der Wende über hunderttausend Immobilienobjekte, die wegen ihrer historischen Bausubstanz unter Denkmalschutz gestellt wurden. Das Steuersparmodell, mit dem Anleger aus dem ganzen Land überredet wurden, zum Zwecke des Steuersparens in denkmalsgeschützte Immobilien zu investieren, fand und findet bis heute seinen Höhepunkt in Leipzig.

 

Das Steuersparmodell

Dass sich daraus der Begriff Schrottimmobilien gebildet hat, ist vielfach ungerecht. Es sind oft gut sanierte Immobilien in prächtigen Gründerzeithäusern. Sprachlich umfasst der Begriff „Schrottimmobilien“ allerdings alle Immobilien, die mit dem Schlagwort „Steuern sparen“ von meist unseriösen Vertriebsorganisationen verkauft wurden. Dort wurde nämlich versprochen, dass man durch die steuerlichen Vergünstigungen und die Mieteinnahmen praktisch eine Immobilie ohne Zuzahlung erwerben könne, die nach 10 Jahren mit Gewinn wieder verkauft wird. Eine solche Aussage war stets haltlos. Der Verkauf nach 10 Jahren mit Gewinn ist eine Illusion.

 

Der Verkauf nach 10 Jahren mit Gewinn ist illusorisch

Die auf die Versprechungen der Vermittler vertrauenden Erwerber sind nach Ablauf der 10 Jahresfrist zutiefst enttäuscht. Sie müssen feststellen, dass sie nur einen Bruchteil ihres Einkaufpreises im Falle des Weiterverkaufs erhalten. Sie haben also „Schrottimmobilien“ in dem Sinne gekauft, dass die Versprechungen unhaltbar und Preise völlig überhöht waren.

Anlegerschutz Team Resch Rechtsanwälte
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Kaufpreis bei Steuersparmodell erreicht oft die 35fache Jahresmiete

Bis heute werden die „Schrottimmobilien“ nach diesem Modell verkauft. Preise von rund 2.500,00 Euro pro qm für zu sanierende denkmalsgeschützte Immobilien entsprechen der rund 35fachen Jahresnettomiete. Üblich sind in allen Städten, außer Leipzig, die 10- bis 18fache Jahresmiete. Leipziger Sachverständige finden die 35fache Jahresmiete bei Bauträgermodellen vielfach normal. Auch die Gerichte schließen sich derartige Verirrungen an. Schön für Bauträger und Banken, die damit den Vorwurf der sittenwidrigen Kaufpreisüberhöhung abwehren können.

Das kann sich nicht rechnen

So ist es schwer vorstellbar, dass die von den heutigen noch aktiven Bauträgern über Strukturvertriebe angebotenen Immobilien, auch unter Berücksichtigung der Sonderabschreibungen, sich unterm Strich für die Erwerber rechnen könnten.

 

Beim Weiterverkauf gilt die bestenfalls die 14fache Jahresmiete

Wenn  der Anleger seine Immobilie verkaufen will oder muss, ist er auch in Leipzig wieder im realen Immobilienmarkt. Je nach Stadtteil kann er nach dem Weiterverkauf mit der 10 bis 14fachen Jahresmiete kalkulieren. Ein bitteres Erwachen.

Resch Anlegerrecht
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Resch Anlegerschutz seit 1986.

Resch ist die erste Kanzlei, die sich auf das Thema „Schrottimmobilien“ spezialisiert hatte. Resch Rechtsanwälte übernehmen nur Fälle, die eine hinreichende Erfolgsaussicht haben. Den Käufern von „Schrottimmobilien“ wird angeboten, Ihren Fall im Hinblick auf hinreichende Erfolgsaussichten prüfen zu lassen. Rufen Sie an unter 030  8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.