Orderschuldverschreibungen sind riskant.

Orderschuldverschreibungen sind Wertpapiere. Sie laufen auf den Namen eines bestimmten Anlegers. Diesem ist es gestattet, die Orderschuldverschreibungen mittels eines sogenannten Indossaments zu übertragen auf andere Erwerber. Im Gesetz sind die Schuldverschreibungen in § 793 ff. BGB geregelt.

Sie können jedoch durch den Emittenten weitgehend frei gestaltet werden. Wichtig dabei ist, dass bei der Übertragung der Orderschuldverschreibungen neben der Einigung und der Übernahme das Indossament zwingend erforderlich ist.

Schuldverschreibung im Grauen Kapitalmarkt

Schuldverschreibungen sind ein altes Finanzierungsinstrument, das in neuerer Zeit auch auf dem sogenannten Grauen Kapitalmarkt angeboten wird. Es wird dort oft als sichere Anlage verkauft, wie auch Versicherungen, Immobilien und andere Sachwerte.

Tatsächlich ist es eine unternehmerische Beteiligung und ist damit dem Risiko des Totalverlustes unterworfen. Orderschuldverschreibungen sind in jüngerer Zeit durch den Skandal um die Dresdener Infinus Future-Business-Gruppe einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden.

Die Infinus-/Future-Business-Gruppe hatte Orderschuldverschreibungen im Umfang von mehr als einer Milliarde Euro emittiert. Im November 2013 haben die meisten Unternehmen der Future-Business-Gruppe Insolvenz anmelden müssen. Erst dadurch wurde vielen Anlegern bewusst, dass sie über die vermeintlich sichere Kapitalanlage getäuscht worden waren. Jahrelang waren ihnen hohe Zinsen bezahlt worden, was das Gefühl der Sicherheit verstärkt hatte.

Die Ausgabe von Schuldverschreibungen, also Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen, sind den Vorgaben des Wertpapierhandelsgesetzes unterworfen. Die BaFin hat hier Regulierungs- und Überwachungsaufgaben. Zum Schutze der Anleger haben die  Vermittler eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen.

Die Inhaber der Orderschuldverschreibungen haben im Falle der Insolvenz des Emissionsunternehmens die Rechte eines Gläubigers, werden also nicht nachrangig wie die Inhaber von Genussrechten oder wie jene Anleger behandelt, die nur ein Nachrangdarlehen gewährt bekommen

Resch Rechtsanwälte verfügen über eine umfangreiche Erfahrung mit all diesen Finanzinstrumenten. Rechtsanwalt Jochen Resch hat sich im Jahr 1986 als erster Anwalt auf den Grauen Kapitalmarkt spezialisiert.  

Fachanwalt für Anlegerschutz 

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.

Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.