Texxol Mineralöl AG ++ Risiko des Totalverlustes?

Welche Risiken bestehen für die stillen Beteiligungen an der Texxol Mineralöl AG aus Buchholz bei Hamburg? Kann der Texxol Anleger kündigen? Erfahrungen über Texxol  von Resch Rechtsanwälten.

Die Texxol wendet sich an auch an Kleinanleger. Neben Einmalanlagen werden Ratensparpläne ab 50,00 Euro angeboten. Nach den Erfahrungen von Resch Rechtsanwälten bestehen erhebliche Risiken für die Anleger.

Was macht Texxol?

Nach dem Geschäftsmodell der Texxol konzentriert sich diese auf den Erwerb von Förderrechten an nachgewiesenen (proven) Öl- und Gasvorkommen in Texas. Es ist ein Rohstoffonds.

Ein Geschäft, das neben den Schwankungen auf dem Weltmarkt für Öl- und Gasprodukte noch erheblichen fördertechnischen Risiken ausgesetzt ist, selbst wenn es sich um das Ausnutzen bereits erschlossener und nachgewiesener Erdölvorkommen handelt. Hinzu kommen Währungsrisiken.

Beteiligung  als stiller Gesellschafter an der Texxol

An diesem Geschäftsmodell, das nach der Bewertung von Resch Rechtsanwälte ein klares Risiko des Totalverlustes beinhaltet, kann sich der Kleinanleger als stiller Gesellschafter beteiligen. Schon aus den rechtlichen Vorgaben hat der stille Gesellschafter keinerlei Mitbestimmungsrechte und nur begrenzte Auskunftsrechte. Es ist eine unternehmerische Beteiligung ohne die Sicherheit, sein eingezahltes Geld zurückzuerhalten.

Kostenstruktur der Texxol

Schaut man sich die Bilanz der Texxol an, stellt man zunächst fest, dass die sogenannten Weichkosten mehr als 20 Prozent betragen. Das sind Provisionen und andere Kosten, die nicht genutzt werden, um den Geschäftszweck zu erfüllen.

Im Hinblick auf die Einmalzahlungen werden laut Prospekt Kosten von 40 Prozent (2 x 20 % zzgl. 2 x 5 % Agio) belastet. Wenn also ein Investor 10.000,00 Euro zuzüglich 1.000,00 Euro Agio einzahlt, fließen sofort 5.000,00 Euro als Provision. Wie aus den verbleibenden 6.000,00 Euro ein Kapitalrückfluss von 22.700,00 Euro nach 10 Jahren erreicht werden soll, bleibt rätselhaft.

Erlöse kommen im Wesentlichen aus Neugeschäft. Nicht aus der Ölproduktion.

 Dies gilt insbesondere, wenn man sich die Zahlen weiter anschaut. Im Wesentlichen erfolgen die Erlöse aus der Vertriebstätigkeit und nicht aus dem Öl- und Gasgeschäft. Daraus ist der Schluss zu ziehen, dass ein Großteil der eingezahlten Beiträge nicht für Investitionen in Öl- und Gasgeschäfte verwendet wurden, sondern zur Bedienung von bestehenden Verträgen. Gewinne sind in diesem Sinne also nicht als erwirtschaftete Überschüsse zu verstehen.

Ausschüttungen sind nicht Gewinne

Es sind Ausschüttungen trotz Verlusten, weil dies den stillen Gesellschaftern versprochen wurde und die die stillen Gesellschafter letztlich bei Laune halten sollen. In den letzten hier bekannten Bilanzen weist die Texxol noch „nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbeträge“ aus. Bedeutet: Das Geld ist weg.

Gerade diese Zahlen weisen auf ein hohes Risiko für die stillen Beteiligten hin. Für die Anleger der Texxol besteht aus den von der Texxol veröffentlichten Zahlen das Risiko des Totalverlustes.

Können Anleger die Beteiligung kündigen?

Für viele Anleger stellt sich die Frage, ob sie die Beteiligung an der Texxol kündigen können. Zumindest für die Ratenzahler ergibt sich dann die Möglichkeit, ihr Geld zu sparen und vor dem Totalverlustrisiko zu retten. Aber auch für Einmalzahler gibt es rechtliche Ansätze, die freilich individuell geprüft werden müssen.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Texxol die kostenlose Ersteinschätzung ihres Falles an. Es werden nur Erfolg versprechende Fälle übernommen. Füllen Sie den hinterlegten Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030- 8859770.

Resch Anlegerrecht