V+Fonds Investorenday ++ Anleger haben Vertrauen längst verloren

Am Freitag, den 13.10.2017, hat die Xolaris Service Kapitalverwaltungs AG die Anleger der V+ Fonds zu einem sogenannten Investorenday eingeladen. Es bestehen erhebliche Zweifel, ob den Anlegern der V+ Fonds ein realistisches Bild der zukünftigen Chancen und Risiken gegeben wurde. Viele Anleger der V+ Fonds wollen einfach nur raus und nicht mehr zahlen!

V+ Fonds Investorenday: Gibt es doch noch eine Chance?
Eigentlich sollte den Anlegern nach den erschütternden Gesellschafterversammlungen, wo ihnen klargemacht wurde, dass sie praktisch ihr gesamtes Geld verloren haben, ein Bild für die zukünftigen Investitionen gegeben werden. Nach den niederschmetternden Nachrichten war das ein verzweifelter Versuch, den Anlegern irgendwie zu vermitteln, dass es doch auch erfolgversprechende Aspekte geben könnte.

V+ Fonds Investorenday: Nur die halbe Wahrheit präsentiert
Aber auch an dem sogenannten Investorenday wurde wohl nur die halbe Wahrheit präsentiert. Es wurden nur 3 Unternehmen vorgestellt, an denen sich die V+ beteiligt hat. Aber es sind eben nur ein Teil der Investitionen, die in der Vergangenheit von den V+ Fonds getätigt wurden.

V+ Fonds Investorenday: Viele Beteiligungen wertlos
Der Großteil von diesen Beteiligungen hat dagegen erhebliche Verluste erlitten. In den Bilanzen sind viele Unternehmen abgeschrieben worden, weil sie wertlos sind. Selbst wenn es einzelne Unternehmen gibt, die das erfüllen, was  den Anlegern von Anfang an versprochen wurde, kann das über das Missmanagement und über die Verluste bei den anderen Beteiligungen nicht hinwegtäuschen.

V+ Fonds Investorenday: Zu hohe Verwaltungskosten für Management
Zu Auch Fragen, wie hoch die laufenden Verwaltungs- und  Betreuungskosten sind und wie diese reduziert werden können, wurden nicht angesprochen. Dies war aber ein zentrales Thema auf den Gesellschafterversammlungen der V+ Fonds im vergangenen Jahr. Damals hatte V+-Geschäftsführer Brunner bzw. Xolaris-Chef Klaile mitgeteilt, dass er keine Möglichkeiten sehe, hier eine Kostensenkung zu akzeptieren. Wenn er Recht hat, haben  die V+ Fonds wohl keine Chance auf Genesung.

V+ Fonds: Können Ratenzahler ihre Einzahlungen stoppen?
Auch der Investorenday konnte nicht überzeugen. Das Geld der Anleger ist weitestgehend verloren. Für viele Anleger, die weiter Raten zahlen, ist wichtig zu wissen, wie sie durch Einstellung ihrer Zahlungen weitere Verluste verhindern können. Die einfache Einstellung der Zahlungen ist kein geeignetes Mittel. Solange man als Kommanditist an der Gesellschaft beteiligt ist, ist man letztlich auch zur Zahlung seiner Einlage verpflichtet.

V+ Fonds: Wie kann der Anleger seine Beteiligung wirksam beenden?
Es gilt also, die Beteiligung rechtswirksam zu beenden. Erst wenn man kein Kommanditist mehr ist, ist die Einzahlungspflicht beendet und vor allen Dingen auch die persönliche Haftung auf die volle Zeichnungssumme.

V+ Fonds: Anleger fordern Schadensersatz

Parallel dazu gilt es, möglichst viel von dem eingezahlten Geld zurückzuholen. Das ist im Wege von Schadensersatzansprüchen gegenüber den Vertrieben möglich. Dabei kommt es immer auf den Einzelfall an. Ziel ist es letztlich, den Anleger so zu stellen, als hätte er die Beteiligung an dem V+ Fonds nicht gezeichnet. Es gibt schon viele Urteile, in denen Vermittler zum Schadensersatz verpflichtet wurden.

16.11.2017

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Wenn Sie als Anleger eines V+ Fonds wissen möchten, wie Sie aus der persönlichen Haftung für die volle Einzahlung ihrer Beteiligung schützen können und ob Sie Schadensersatzansprüche geltend machen können, rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.