V+ Fonds: Anlageberater rechtskräftig zu Schadensersatz verurteilt

Das von der Berliner Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte erstrittene Urteil vor dem Oberlandesgericht Köln hat einen Anlageberater der V+ GmbH & Co. Fonds 1. KG  zu Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung verurteilt.

Dem 54-jährigen Anleger wurde im Dezember 2006 eine Beteiligung an der V+ GmbH & Co. Fonds 1. KG von nominal Euro 15.000,00 im Austausch zu einer bis dahin bestehenden Lebensversicherung empfohlen. Dem Abschluss war eine entsprechende Beratung des Anlageberaters vorausgegangen, bei der die Anlage als zur ergänzenden Altersvorsorge geeignet dargestellt worden war. Die vielfältigen Risiken, insbesondere ein Teil- oder Totalverlust der auf 25 Jahre angelegten Ratenzahlungen wie auch die Vertragsbindung über den Renteneitritt hinaus und die Zahlungsverpflichtung bis ins Jahr 2031, (wobei der Anleger dann bereits 80 Jahre alt wäre), waren dabei verschwiegen worden.

Dementsprechend wurde der Anlageberater vor dem Landgericht Köln im Juli 2015 zu Schadensersatz verurteilt. Die hiergegen gerichtete Berufung hat der Anlageberater am 28. Januar 2015 in der mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht Köln zurückgenommen. Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Köln hätte die Anlage nicht angeboten werden dürfen, weshalb der Anlageberater den Schaden zu ersetzen hat. 

Thomas Köhler Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Dementsprechend wurde der Anlageberater vor dem Landgericht Köln im Juli 2015 zu Schadensersatz verurteilt. Die hiergegen gerichtete Berufung hat der Anlageberater am 28. Januar 2015 in der mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht Köln zurückgenommen. Nach Auffassung des Oberlandesgerichts Köln hätte die Anlage nicht angeboten werden dürfen, weshalb der Anlageberater den Schaden zu ersetzen hat.

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