V+ Fonds ++ Vermittler rüsten zum Abwehrkampf

Für Freitag, den 03.03.2017, haben die Vermittler der V + Fonds und Venture Plus Fonds zu einer Informationsveranstaltung der V+ Vermittlergemeinschaft in das BEST WESTERN Hotel nach Würzburg eingeladen. Referenten sind Rechtsanwälte Daniel Blazek und Michael Malar von der Kanzlei BEMK aus Bielefeld. Die Anwaltskanzlei BEMK ist seit Jahren bekannt, dass sie für die Vertriebe und Vermittler Abwehrstrategien umsetzt, um sie vor Schadensersatzansprüchen zu schützen.

Kein direkter Schadensersatzanspruch gegen V+ Fonds

Gerade bei den V+ Fonds ist diese für viele Vermittler geradezu eine Überlebensfrage. Die V+ Fonds sind komplett gescheitert. Anleger verlieren ihr Geld. Schadensersatzansprüche gegen den jeweiligen V+ Fonds selber sind rechtlich nicht zulässig, so sagt es die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes.

Schadensersatzanspruch gegen Vermittler des V+ Fonds
Aber trotzdem können die Anleger ihr Geld zurückverlangen und zwar mit Schadensersatzansprüchen gegen die Vermittler. In kaum einem Fondskomplex ist dieses so deutlich, wie bei den Vermittlern, die die V+ und die Venture Plus Fonds verkauft haben. In den vielen hundert Fällen, die Resch Rechtsanwälte betreuen, ist ausnahmslos nicht auf die in die Gesamtstruktur eingebauten Risiken der V+ Fonds und Venture Plus Fonds hingewiesen worden.

V+ Fonds: Vermittler raten zur Kündigung von sicheren Kapitalanlagen
Vielfach sind Anleger sogar aufgefordert worden, bestehende sichere Kapitalanlagen, wie Lebensversicherungen oder Bausparverträge, zu kündigen, um ihr Geld in einen V+ Fonds oder Venture Plus Fonds zu investieren. Nach der ständigen Rechtsprechung ist allein dieses schon eine Falschberatung, die regelmäßig zum kompletten Schadensersatz führt. Die V+ Fonds haben von vornherein ein hohes Risiko beinhaltet. Die Gesamtstruktur der V+ und Venture Plus Fonds haben von Anfang an ein überdurchschnittliches Risiko des Totalverlustes beinhaltet. Über 20 % sind für Vertriebs- und Provisionskosten ausgegeben worden.

V+ Fonds: Vermittler zu Schadensersatz verurteilt
Vermittler, die die V+ Fonds 2 und V+ Fonds 3 oder den Venture Plus 4 verkauft haben, hätten sich nur anzuschauen brauchen, wie der V+ Fonds 1 lief, um zu erkennen, dass die weiteren V+ Fonds 2 und V+ Fonds 3 sowie der Venture Plus Fonds 4 nur an Zocker verkauft werden durften. Einen Wagniskapitalfonds dieser Art Kleinanlegern anzubieten, ist schlichtweg unverantwortlich gewesen. Entsprechend viele Urteile gibt es, in denen die Vermittler der V+ Fonds auf Schadensersatz verurteilt wurden.

V+ Fonds: Vermittler suchen Verteidigungsstrategie
Aus gutem Grunde versuchen jetzt die Vermittler eine Gegenstrategie aufzubauen. So gehört zu den Themen des Treffens in Würzburg ein Austausch von Argumenten über die bisherigen Eindrücke aus den Gerichtsverfahren. Künftige Strategien sollen diskutiert werden und die Gesellschafterversammlung vom 13.12.2016 soll nachbearbeitet werden.

V+ Fonds Interessengemeinschaft: Ein Schlag ins Wasser
Zu erwarten sind also in der Zukunft abgestimmte Strategien der Vermittler. Der bisherige Versuch, eine IG V+ Fonds der V+ Fonds Anleger zu initiieren, ist offenkundig nicht besonders Erfolg versprechend gewesen. „Das Kapital bewahren und vermehren“, lautet das Motto der IG V+ Fonds. Absurd, wie ein Blick in die Bilanzen der V+ Fonds offenbart. Immer mehr Anleger merken, dass die Versprechungen, die sie von den Vermittlern seinerzeit gehört haben, mit den Fakten, wie sie jetzt in den Gesellschafterversammlungen ans Licht gekommen sind, nicht übereinstimmen und dass die versprochene sichere Kapitalanlage, in die sie ihre Lebensversicherung eingebracht haben, schlicht eine Lüge war. Die Fakten lassen sich einfach nicht mehr leugnen.

V+ Fonds: Anleger sollen sich nicht irritieren lassen
So sei auch allen Anlegern geraten, sich nicht durch das zu erwartende Störfeuer der Vermittler und Vermittlergemeinschaft irritieren zu lassen. Es gilt, noch laufende Ratenzahlungen zu beenden und das bereits eingezahlte Geld als Schadensersatz von den Vermittlern zurückzufordern. Anleger werden so gestellt, als hätten sie die Beteiligung an dem V+ Fonds nicht gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der V+ Fonds die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.