Venture Plus Fonds 4 beschließt Auflösung ++ Was bedeutet das für Anleger?

Die Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG hat über Anwaltsschreiben ihren Gesellschaftern mitgeteilt, dass sie zum 01.04.2017 die Auflösung beschließt. Begründet wird der Beschluss damit, dass es dem Venture Plus Fonds 4 nicht gelungen ist, nach dem Kapitalanlagegesetzbuch konforme Anlagebedingungen zu erreichen. Das heißt, das Geschäftsmodell des Venture Plus Fonds 4 ist nicht gesetzeskonform darstellbar. So haben Chris Pampel und Björn Sonntag als Geschäftsführer der Komplementärgesellschaft Venture Plus Verwaltungs GmbH die Auflösung der Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG beschlossen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Anleger? Müssen Ratenzahler weiter zahlen?

Was bedeutet die Auflösung des Venture Plus Fonds 4?
Was bedeutet dieser Beschluss jetzt für die rund 600 Anleger der Venture Plus Fonds 4? Sind Ratenzahler damit jetzt automatisch von den weiteren Einzahlungen befreit? Mit der Auflösung der Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG setzt die Liquidation ein. Die Gesellschaft gibt ihren bisherigen Geschäftszweck auf und liquidiert das bestehende Vermögen, das heißt, alles, was an Vermögenswerten da ist, wird veräußert. Am Ende wird der verbleibende Erlös an die Gesellschafter verteilt.

Die Kosten des Venture Plus Fonds 4 laufen weiter
Eine solche Liquidation kann sich über Jahre hinziehen und eine Liquidation kostet natürlich auch Geld. Die Geschäftsführer der Komplementärin Chris Pampel und Björn Sonntag wollen weiter bezahlt werden. Es müssen Jahresabschlüsse erstellt werden – kurz – Einnahmen sind nötig, sonst droht die Insolvenz. An Einnahmen gibt es derzeit nur die Ratenzahler. Die sind also keineswegs von ihren Ratenzahlungen befreit, solange sie als Kommanditist an der Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG beteiligt sind. Selbst im Falle einer Insolvenz wird der Insolvenzverwalter versuchen, die offenen Forderungen einzuziehen und dazu gehören eben auch die Forderungen gegen all diejenigen, die sich als Kommanditist an der Venture Plus GmbH & Co. Fonds 4 KG beteiligen.

Können Anleger der Venture Plus Fonds 4 ihre Einzahlung stoppen?

Solange der Anleger als Kommanditist an der Venture Plus GmbH & Co. Fonds Kommanditgesellschaft beteiligt ist, besteht die Zahlungsverpflichtung. Es geht also darum, rechtssicher die Beteiligung an der Venture Plus Fonds 4 KG zu beenden. Wenn man kein Kommanditist mehr ist, gibt es keine Einzahlungsverpflichtung und keine Haftung auf die volle Einzahlungssumme mehr.

Venture Plus Fonds 4: Haben Anleger die Chance, ihr Geld zurückzuerhalten?

Dass am Ende ein sichtbarer Erlös übrig bleibt, darf getrost ausgeschlossen werden. Wenn Anleger also ihre eingezahlten Gelder zurück haben wollen, kann dieses nur im Wege des Schadensersatzes gegenüber den Anlageberatern und Vertrieben geschehen. Es gibt eine Vielzahl von Urteilen, in denen Anlageberater der Venture Plus Fonds zum Schadensersatz verurteilt wurden.

Welchen Sinn macht die Interessengemeinschaft der V Plus Fonds I – IV?

Das Motto der Interessengemeinschaft „Kapital bewahren und vermehren“ ist eine rührende Floskel, die man aber nicht ernst nehmen darf. Es ist nichts mehr zu bewahren und zu vermehren. Mit dem Liquidationsbeschluss der Venture Plus Fonds 4 KG ist endgültig die Entscheidung über die Abwicklung getroffen. Jetzt kann es nur noch darum gehen, dass Anleger nicht mehr weiter einzahlen müssen und möglichst viel von dem eingezahlten Geld im Wege des Schadensersatzes zurückverlangen.

Resch Rechtsanwälte - Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Venture Plus Fonds 4 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030- 8859770