BBI Beteiligungsgesellschaft Bayrische Immobilien


An der BBI Beteiligungsgesellschaft Bayrische Immobilien mbH & Co. KG können sich Anleger als sog. mittelbare Kommanditisten beteiligen. Der Inhalt des Emissionsprospekts ist irreführend und verschleiert die viel zu geringe Rendite...

Auch eine Beteiligung als Direktkommanditist ist möglich. Komplementärin ist die BBI Verwaltungsgesellschaft mbH. Das Gesamtvolumen der Kommanditbeteiligungen soll ausweislich § 5 des Gesellschaftsvertrages € 60.508.760,00 betragen.Die Anleger können zwischen einer Einmaleinlage oder einer Ratenzahlung wählen.

Anlageziel der Gesellschaft ist Erwerb, Vermietung, Verpachtung und Verwaltung von Immobilien aus den Bereichen Gewerbe, Wohnungen und Denkmalschutz in Bayern. Zu diesem Zweck werden neben den Kommanditeinlagen noch einmal € 75.000.000,00 Fremdkapital aufgenommen. Für die Anleger ist ausweislich des Emissionsprospekts eine Ausschüttung von 9%, bezogen auf die voll eingezahlte Einlage vorgesehen. Die Bruttorendite wird mit 9,12% p. a. angegeben. Allerdings ist nicht erklärlich, wie diese Rendite zustande kommen soll. Zum einen geht die Gesellschaft nach eigenen Aussagen (Seite 15) davon aus, dass das Fremdkapital mit 5% p. a. (7% p. a. nach 10 Jahren) verzinst werden muss, zum anderen wird ein Mietertrag geplant, der bezogen auf die Einlagen der Kommanditisten eine Rendite von maximal 5,3% (2,9% bei 7% Darlehenszins) erwarten lässt. Dabei sind die laufenden Kosten der Fondsverwaltung noch nicht berücksichtigt.

Nach eigener Prognoserechnung des Prospekts auf Seite 19 liegt die Ausschüttung auch im Jahr 2017 für die Anleger nur bei 3,2% der geleisteten Kommanditeinlagen. Der bilanzielle Wert des Anlagevermögens ist zu diesem Zeitpunkt geringer als Kommandit- und Fremdkapital. Die Kosten in der Platzierungsphase werden mit € 11.791.266,00 (Seite 23) zuzüglich des Agio in Höhe von € 3.075.438,00 angegeben. Das entspricht 24,17%, oder 2% p. a. bei einer Laufzeit bis 2017. Diese Beträge verringern die Rendite noch weiter.

Die Prospektaussage: "Die lebenslange Immobilienrente für Ihre gesicherte Altersvorsorge" wird durch den weiteren Prospektinhalt nicht bestätigt. Das Produkt ist als Beitrag zur Vermögensbildung und Altersvorsorge schlicht ungeeignet.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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