Briese Flottenfonds „Mellum“ ++ Briese Schiffahrt Fonds

Im Jahr 2007 wurde von der Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG der Schiffsfonds Briese Flottenfonds „Mellum“ GmbH & Co. KG aufgelegt. Die Prognosen werden nicht eingehalten. Auf Zweitmarkt.de werden im April 2017 die Anteile an dem Briese Flottenfonds „Mellum“ nur noch mit 10 % gehandelt. Anleger fragen sich, ob eine Rückabwicklung ihrer Beteiligung an dem Briese Flottenfonds „Mellum“ möglich ist.

Basisdaten des Briese Flottenfonds „Mellum“
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Briese Flottenfonds „Mellum“  beträgt € 14.900.000,00. Der Briese Flottenfonds „Mellum“  ist ein Eigenkapitalfonds ohne Fremdfinanzierung. Der Schiffsfonds Briese Flottenfonds „Mellum“ beteiligt sich an dem Mehrzweckfrachtschiff MS „Fulkum“ sowie dem Containerschiff MS „Wybelsum“. Auch die Anleger des Briese Flottenfonds „Mellum“ leiden unter dem Überangebot auf dem Weltschiffsmarkt. Dieses hat zu einem Verfallen der Charterraten geführt. Der Briese Flottenfonds „Mellum“  kann sich bislang gerade noch am Markt halten. An Ausschüttungen ist nicht zu denken. Nur am Anfang gab es kumulierte Ausschüttungen von 6 %. Auf dem Zweitmarkt wird der Briese Flottenfonds „Mellum“ nur noch mit 10 % gehandelt. Das kommt einem Totalverlust gleich.

Briese Flottenfonds „Mellum“: Nicht für sicherheitsorientierte Anleger
Für sicherheitsorientierte Anleger war die Beteiligung an dem Schiffsfonds Briese Flottenfonds „Mellum“ von vornherein ungeeignet. Bereits 2007 zeichnete sich ein Überangebot ab. Der Markt hat sich seitdem nicht erholt. Vielen Anlegern ist nicht einmal bewusst, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit ein unternehmerisches Risiko tragen.

Briese Flottenfonds „Mellum“: Rückforderung von Ausschüttungen
Den meisten Anlegern des Briese Flottenfonds „Mellum“ ist auch nicht bewusst, dass sie Ausschüttungen wieder zurückbezahlen müssen, wenn diese nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind. So steht es in § 172 HGB. Ein Anlageberater muss die Anleger aber über alle Risiken, auch über die Risiken der Rückforderung der Ausschüttungen, aufklären. Die Beratung muss anleger- und anlagegerecht sein, so formuliert es der Bundesgerichtshof. Ein Anlageberater musste genau prüfen, ob der von ihm empfohlene Briese Flottenfonds „Mellum“ den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers entspricht.

Briese Flottenfonds „Mellum“: Anspruch auf Schadensersatz
Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Briese Flottenfonds „Mellum“ nicht gezeichnet.

26.07.2017

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Briese Flottenfonds "Mellum"  die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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