CFB Fonds 155 TS „Alexandra“ - Rückforderung

14.04.2015
Die Anleger des CFB Fonds 155 haben sich an der NEPTANA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. TS "Alexandra" KG beteiligt. Anleger investierten rund 89 Mio. US-Dollar in den Fonds. Mit diesem Geld sowie Darlehen in Höhe vom 170 Mio. US-Dollar wurde der Kaufpreis von 250 Mio. US-Dollar für das Tankschiff „Alexandra“ erworben. Kurz nach Fertigstellung im Jahr 2007 wurde die TS „Alexandra“ in TS „Al Ruwais“ umgetauft. Anleger des CFB Fonds 155 sind enttäuscht. Die den Anlegern des CFB Fonds 155 gemachten Versprechungen sind nicht eingehalten.

Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung beim CFB 155

Meist wurden die Anleger nicht über den unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds, wie er auch dem CFB Fonds 155 TS „Alexandra“ innewohnt, und die damit einhergehenden Risiken, wie zum Beispiel das Totalverlustrisiko, lange Laufzeiten und Charterausfälle, aufgeklärt. Wegen der langen Laufzeit beispielsweise und dem unregulierten Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile können Anleger Ihre Fondsanteile am CFB 155 nicht jederzeit veräußern. Auch wurde nur selten auf die erheblichen Provisionen der Berater bei erfolgreicher Vermittlung, hingewiesen.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

CFB 155: Falschberatung durch Banken

Der CFB Fonds 155 ist meist über die Commerzbank vermittelt worden. Im Zuge der Beratung hätte die Commerzbank auf die oben beschriebenen Risiken hinweisen müssen. Geschieht dies nicht, ist sie nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes verpflichtet, dem Anleger  den durch die Falschberatung entstandenen Schaden zu ersetzen. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem CFB Fonds 155 nicht gezeichnet.
 

 

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des CFB Fonds 155 TS „Alexandra“ die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.
 

CFB Fonds 155 TS „Alexandra“ ++ Bewertung