CFB Fonds 162 in Liquidation ++ MS „GABRIEL SCHULTE“ verkauft

 

Das Fondsschiff CFB Fonds 162, die MS „GABRIEL SCHULTE“, ist mit Riesenverlusten verkauft. Der CFB Fonds 162 wird liquidiert. Das Geld der CFB 162 Anleger ist weg. Die gute Nachricht: Anlegern stehen Schadensersatzansprüche gegenüber der Commerzbank zu. Anleger werden so gestellt, als hätten sie den CFB Fonds 162 nie erworben.

Das Emissionshaus Commerz Real Fonds  Beteiligungsgesellschaft mbH hatte 2007 den CFB Fonds 162 aufgelegt. In der Bilanz des Jahres 2007 wurde das Fondsschiff MS „GABRIEL SCHULTE“ mit 42.084.844,42 Euro bewertet.

CFB Fonds 162 für sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet

Was viele Anleger nicht wussten, die Beteiligung an dem CFB Fonds 162 war stets mit einem Risiko verbunden, denn es war eine unternehmerische Beteiligung. Allerdings war den Anlegern die Beteiligung vielfach als sichere Anlage empfohlen worden.

Verkauf der MS „GABRIEL SCHULTE“ mit schweren Verlusten

Spätestens mit dem Verkauf des Fondsschiffes „GABRIEL SCHULTE“ ist diese Illusion geplatzt. Die „GABRIEL SCHULTE“ wurde mit Wirkung zum 03.12.2014 für 9.139.839,75 Euro verkauft. Mehr als drei Viertel des ursprünglichen Wertes sind verloren. Für die Anleger des CFB Fonds 162 ein Desaster.

CFB Fonds 162 wird liquidiert

Ein Schiffsfonds ohne Schiff macht wenig Sinn, deswegen ist die Liquidation des CFB Fonds 162 die logische Konsequenz. Anleger können nicht davon ausgehen, dass sie aus der Liquidation noch Geld erhalten. Es ist zu hoffen, dass der Erlös aus dem Verkauf ausreichend sein wird, um den Fonds ordnungsgemäß abzuwickeln, sodass es nicht am Ende doch noch zu einer Insolvenz kommt.

CFB Fonds 162 Anlegern stehen Schadensersatzansprüche zu

Allerdings steht den Anlegern des CFB Fonds 162 ein Anspruch auf Schadensersatz zu. Dieser Anspruch richtet sich gegen die vermittelnde Bank. Das wird im Regelfall die Commerzbank sein. Der Anlageberater hätte den Anleger über die Risiken aufklären müssen. Ein Anleger hat das Recht, individuell auf seine persönliche Situation hin umfassend aufgeklärt zu werden. Es muss eine anleger- und eine anlagegerechte Beratung stattfinden. Werden die Risiken verschwiegen, stehen dem Anleger Schadensersatzansprüche gegen die Commerzbank zu.

Haftung der Commerzbank

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gilt bei Banken zudem der Grundsatz, dass sie über interne Provisionszahlungen (Kickback-Zahlungen) uneingeschränkt aufklären muss. Nach den Erkenntnissen von Resch Rechtsanwälte hat eine solche Beratung über interne Provisionen nicht stattgefunden. Allein aus diesem Grunde gibt es einen Schadensersatzanspruch.

Aufgrund dieser Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gibt es eine ganze Reihe von Urteilen, in denen die Commerzbank Anlegern des CFB Fonds 162 Schadensersatz leisten muss. Die Anleger werden so gestellt, als hätten sie die Beteiligung an dem CFB Fonds 162 nicht gezeichnet. Hier kommt es freilich immer auf den Einzelfall an.

CFB Fonds 162 in Liquidation ++ MS „GABRIEL SCHULTE“ verkauft

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des CFB Fonds 162 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.