CFB Fonds 162 ++ LG Heilbronn verurteilt Commerzbank

 

Mit Urteil des Landgerichts Heilbronn wurde die Commerzbank auf Schadensersatz verurteilt, weil sie einen Anleger des CFB Fonds 162 MS „Gabriel Schulte“ bei der Vermittlung falsch beraten hatte.

Die Commerzbank hatte die Fondsbeteiligung an dem CFB Fonds 162 als sichere Anlage dargestellt. Besonders wurde hervorgehoben, dass ein langfristiger Chartervertrag für das Schiff der Panamax-Klasse vorgelegt wurde. Es wurde allerdings nicht darauf verwiesen, dass sich diese Panamax-Klasse in einem schwierigen Umfeld bewegt. Mit dem Ausbau des Panamakanals können erheblich größere Schiffe den Panamakanal passieren. Damit wird die Marktposition der Panamax-Schiffe erheblich eingeschränkt. Dies war auch schon damals anlässlich der Beratung vorhersehbar. Zudem hat der Vermittler der Commerzbank nicht darauf verwiesen, dass die Bank eine 12%ige Vermittlungsprovision erhalten hat.

BGH verlangt vollständige Aufklärung

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss eine Bank über alle für den Anleger wesentlichen Dinge aufklären. Es muss anleger- und anlagegerecht beraten werden. Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung des Landgerichts Heilbronn keine Überraschung.
Freilich kommt es immer auf den Einzelfall an.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.
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CFB Fonds 162 ++ Urteil