CFB Fonds 165 Euro Alsace Paris

Die Commerzbank hat über die Abantum eine Vielzahl von CFB-Fonds in verschiedenen Sparten aufgelegt. Dazu gehören neben Schiffsfonds und Flugzeugfonds im Wesentlichen Immobilienfonds im In- und Ausland. Resch Rechtsanwälte vertreten Anleger aus dem CFB-Fonds 165 Euro Alsace Paris.

Den Anlegern sind hier die Ausschüttungen gestrichen worden. Hintergrund ist ein dem Fonds gewährter Kredit in Schweizer Franken. Seit Anfang 2008 weicht der Kurs des Schweizer Franken erheblich zu Gunsten des Fonds vom prospektierten Immobilienwert ab. Dies ist eine übliche Klausel, mit der ein bestimmtes Verhältnis von Kredithöhe zum Immobilienwert als Obergrenze festgelegt wird. Bei Überschreiten des vereinbarten Grenzwertes kann die Bank eine Sondertilgung verlangen oder sogar den Kredit kündigen. Über diese loan-to-value Klausel und was sie in der Konsequenz für die Beteiligung bedeutet, wurden die von uns betreuten Anleger nicht ausreichend aufgeklärt.Zudem bietet auch die Rechtskonstruktion einige Unsicherheiten. So kann es aus steuerlichen Gründen dazu kommen, dass die Anteile unmittelbar auf den Anleger übertragen werden. Der Anleger wird dann unmittelbar Gesellschafter der französischen SCI (société civile immobilière). Diese Rechtsform entspricht in etwa der deutschen Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Der Anleger haftet dann für die Verbindlichkeiten der Objektgesellschaft quotal persönlich in voller Höhe.

Das überschreitet bei Weitem das Haftungsrisiko des Kommanditisten nach deutschem Recht. Wenn der Kommanditist seine Einlage voll geleistet hat, ist die Haftung grundsätzlich ausgeschlossen. Allerdings lebt diese wieder auf, wenn die Ausschüttungen nicht aus erzielten Gewinnen, sondern faktisch eine Rückzahlung des eingezahlten Kapitals sind.


Auch auf diese Aspekte wurde in der Beratung nicht ausreichend hingewiesen.

Erwähnenswert ist auch, dass die beratende Bank eine Provision erhalten hat. Nach unseren Erkenntnissen ist über diese Provision in Höhe von 12,5 Prozent nicht aufgeklärt worden.

Der Anleger hat aber das Recht, vollständig und umfassend über alle Aspekte der Beteiligung anlegergerecht beraten zu werden. Das gilt insbesondere für die oben genannten Risiken. Wird der Anleger falsch oder unvollständig beraten, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu. Dies setzt immer eine individuelle Prüfung der rechtlichen Ansprüche voraus.


Lassen Sie die Erfolgsaussichten Ihres Falles in einer Ersteinschätzung kostenlos prüfen. Resch Rechtsanwälte übernehmen nur Erfolg versprechende Fälle.
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Resch Anlegerrecht