CFB Fonds 163 MS „Montpellier“

19.02.2015

Über den CFB Fonds 163 NAVITOSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „Montpellier“ KG können sich die Anleger an dem 2006 gebauten Vollcontainerschiff der Panamax-Klasse MS „Montpellier“ beteiligen. Die Anleger des CFB Fonds 163 wurden bereits informiert, dass die Ausschüttungen reduziert werden müssen.

Welche Rechte haben die Anleger des CFB Fonds 163?

Viele Anleger des CFB Fonds 163 haben die Beteiligung über die Commerzbank erworben. Ihnen wurde erklärt, es handele sich dabei um eine sichere Anlage, zur Altersvorsorge geeignet. Von vorn herein kann man sagen, dass eine Beteiligung an einem Unternehmen, so also auch die Beteiligung an dem CFB Fonds 163, keine sichere Beteiligung sein kann. Eine unternehmerische Beteiligung ist immer mit dem Risiko des Totalverlustes verbunden. Das gilt insbesondere, wenn - wie beim CFB Fonds 163 - wegen der üblichen Abrechnung in amerikanischen Dollar Währungsrisiken bestehen. Über diese Risiken muss aufgeklärt werden. Sorgen bereiten auch die dramatisch gefallenen Charterraten für Containerschiffe.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

CFB 163: Haftung der Bank

Ein Anlageberater der Bank muss die Kunden des CFB Fonds 163 anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss auf die Risiken hinweisen, hier also insbesondere auch auf die dem CFB Fonds 163 drohenden Währungsrisiken. Vor allen Dingen muss er aber auch über Innenprovisionen aufklären, die die Bank für den Vertrieb der Beteiligung am CFB Fonds 163 erhalten hat.

Schadensersatzanspruch für die Anleger des CFB Fonds 163

Wird der Anleger falsch beraten oder werden diese Risiken verschwiegen, besteht nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ein Schadensersatzanspruch. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nicht erworben. Freilich kommt es dabei immer auf den Einzelfall an.

 

 

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des CFB Fonds 163 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.

Resch Anlegerrecht