CFB Fonds 166 Twins 1 ++ Commerzbank ++ Schadensersatz

 

Rund 60 Millionen US-Dollar haben Anleger in den von der Commerzbank vertriebenen CFB Fonds 166 Twins 1 investiert. Zum CFB Fonds 166 Twins 1 gehören die Schiffe „MS Nedlloyd Adriana“ und die „MS Nedlloyd Valentina“, zwei Vollcontainerschiffe der Sub-Panamax-Klasse. Viele Anleger fühlen sich falsch beraten. Welche Möglichkeiten gibt es für die Anleger des CFB Fonds 166 Twins 1, um Schadensersatzansprüche zu stellen?

CFB Fonds 166 Twins 1: Schiffe zu teuer eingekauft
Die Schiffe hatten zuvor einem anderen CFB Fonds gehört, bevor sie vom CFB Fonds 166 zu einem Preis von 162,05 % des Kaufpreises erworben worden. Damit war der Kaufpreis für die Anleger des CFB Fonds 166 Twins 1 überhöht. Das ist eine der Ursachen für die Probleme, die den CFB Fonds 166 Twins 1 verfolgen.

CFB Fonds 166 Twins 1: Charterraten gesunken.
In den Jahren 2003 bis 2008 gab es einen außergewöhnlichen Anstieg der Charterraten. Im Jahr 2008 sind in Folge der Weltwirtschaftskrise, aber auch wegen der zahlreichen neuen Containerschiffe die Charterraten wegen des deutlichen Überangebotes an Transportkapazitäten stark gesunken. Nach Auslaufen der Charterverträge muss deshalb der CFB Fonds 166 Twins 1 mit erheblich geringeren Chartereinnahmen rechnen. Vor diesem Hintergrund drohen sogar die Zahlungsunfähigkeit und eine Verletzung der Wertsicherungsklausel. Für die Anleger droht der Totalverlust.

CFB Fonds 166 Twins 1 weist Prospektfehler auf.
Der Prospekt weist Mietprognosen aus, die in der Realität nicht erzielbar sein dürften. Gleichzeitig dürften die Schiffsbetriebskosten, die im Prospekt nur mit 3 % prognostiziert sind, nicht einzuhalten sein. Üblicherweise wird man bei vergleichbaren Schiffen von einer Steigerungsrate von 7 % ausgehen müssen. Das ist im Prospekt nicht berücksichtigt. Zudem sind die Angaben im Prospekt des CFB Fonds 166 Twins 1  zum Finanzierungs- und Investitionsplan unvollständig. Die Betriebskosten des CFB Fonds 166 Twins 1 sind falsch dargestellt und die Finanzierungsrisiken wurden weitgehend verschwiegen.

CFB Fonds 166 Twins 1. Schadensersatz durch Falschberatung.
Der Bundesgerichtshof erwartet von den Vermittlern, dass umfangreich auf die Risiken hingewiesen wird. Es muss anlage- und anlegergerecht beraten werden. In den Fällen des CFB Fonds 166 Twins 1 wurde nach den Erfahrungen von Resch Rechtsanwälte nicht auf die Risiken im erforderlichen Maße hingewiesen. Vielmehr wurden die Beteiligungen oft als zur Altersvorsorge geeignet angegeben, obwohl hohe Verlustrisiken damit verbunden sind. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, dass die Wechselkursrisiken, in diesem Falle das Verhältnis vom Euro zum US-Dollar, nicht berücksichtigt wurde. Auch wurden die bei der Vermittlung gezahlten Provisionen an die Bank, die sogenannten Kickbacks, wurden regelmäßig verschwiegen.

Resch Rechtsanwälte:  Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des CFB-Fonds 166 Twins 1 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.