Containerfonds ConRendit 11 ++ Bewertung ++ Risiko

 

Der Containerfonds ConRendit 11 wurde im Jahr 2007 emittiert. Die prognostizierten Ausschüttungen liegen weit hinter den Erwartungen zurück. Können Anleger ihre Beteiligung kündigen und Schadensersatz verlangen?

ConRendit 11 Containerfonds kann Prognosen nicht erfüllen

Der Containerfonds ConRendit 11 investiert in Container, aber auch in Zugmaschinen und Auflieger. Durch die Insolvenz eines Mieters musste der Containerfonds ConRendit 11 erhebliche Einbußen hinnehmen. In der Konsequenz erfolgten verringerte Ausschüttungen.

Für sicherheitsorientierte Anleger ist ConRendit 11 nicht geeignet

Dies macht deutlich, dass die Beteiligung an dem Containerfonds ConRendit 11 eine unternehmerische Beteiligung ist, der Risiken bis zum Totalverlust drohen können. Vielen Anlegern sind diese Risiken aber nicht hinreichend dargestellt worden. Ihnen wurde die Beteiligung vielmehr als sichere Anlage angeboten, die sogar zur Altersvorsorge geeignet ist. Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung allerdings nicht zu empfehlen.

Anleger des ConRendit 11 müssen umfassend aufgeklärt werden

Ein Anlageberater muss anleger- und anlagegerecht beraten, er muss sicherstellen, dass der von ihm angebotene Containerfonds ConRendit 11 zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Dabei muss er auf alle Risiken hinweisen, die mit der Beteiligung an dem Containerfonds ConRendit 11 verbunden sind.

Haftung der Anleger des ConRendite 11 Containerfonds

Vielfach ist den Anlegern nicht einmal klargeworden, dass sie sich als Kommanditist an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und dass dadurch auch persönliche Haftungsrisiken entstehen können. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten grundsätzlich erloschen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat. Erfolgen aber Ausschüttungen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, lebt die Haftung in dieser Höhe wieder auf. Im Falle von Liquiditätsengpässen oder gar im Falle der Insolvenz können dann die Ausschüttungen zurückgefordert werden. Dies ist nicht nur eine theoretische Gefahr, sondern Anleger vieler Fonds haben diese überraschende und für sie bittere Erfahrung machen müssen.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

Banken müssen ConRendit 11 Anleger über Innenprovision aufklären

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss zudem ungefragt über die Innenprovision aufgeklärt werden, die die Bank für die Vermittlung des Containerfonds ConRendit 11 erhalten hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes befindet sich die Bank in einem Interessenkonflikt, über den sie den Kunden aufklären muss.

Anleger des ConRendit 11 erhalten Schadensersatz

Wird der Anleger falsch beraten oder werden ihm wichtige Fakten verschwiegen, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nie erworben. Dabei kommt es immer auf den Einzelfall an.

20.01.2016

Containerfonds ConRendit 11 ++ Bewertung ++ Risiko
Containerfonds ConRendit 11 ++ Bewertung ++ Risiko

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Containerfonds ConRendit 11  die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.