Containerfonds ConRendit 8 ++ Totalverlust ++ Schadensersatz

 

Der Containerfonds ConRendit 8 GmbH & Co. KG wurde 2007 aufgelegt. Anleger sind mit dem Ergebnis völlig unzufrieden. Die Prognosen wurden nicht annähernd eingehalten. Sie fragen sich, ob sie ihre Beteiligung an dem ConRendit 8 auflösen und ihr Geld zurückverlangen können?

Was macht der ConRendit 8 Containerfonds?

Der Containerfonds ConRendit 8 sollte zu rund 50 % in Standard- und Spezialcontainern sowie zur anderen Hälfte in Auflieger und Zugmaschinen für Lkw investieren. Prognostiziert war, dass mindestens 75 % der Fonds und Chassis ständig vermietet sein würden. Das Gesamtvolumen des Containerfonds ConRendit 8 beträgt 38.692.500,00 Euro. Davon sollten rund 15.000.000,00 Euro durch die Einlage der Gesellschafter sowie knapp 24.000.000,00 Euro durch Darlehen aufgebracht werden.Der Prospekt prognostizierte eine jährliche Ausschüttung von 7 %, die Gesamtauszahlung soll nach Prospekt 136 % ausmachen.

Containerfonds ConRendit 8 verfehlt Prognosen

Diese Ziele wurden weit verfehlt. 2011 teilte die Fondsgeschäftsführung den Anlegern mit, dass lediglich die Hälfte der prognostizierten Mieten erwirtschaftet sei. Ausschüttungen könnten nicht mehr geleistet werden, da die Liquidationssituation des ConRendit 8 dieses unmöglich mache. In der Folge gab es dann erhebliche Probleme mit der kreditgewährenden Bank. 2013 führte das dazu, dass die bestehenden Darlehensverbindlichkeiten durch zusätzliche, nicht geplante Containerverkäufe getilgt werden müssten.

ConRendit 8 muss Container verkaufen

Obwohl über 4.000 Container verkauft wurden, erklärte die Gesellschaft, dass die Fortsetzung der Gesellschaft weiterhin wirtschaftlich sinnvoll sei. Für die Anleger bedeutet das allerdings, dass nicht einmal sichergestellt ist, dass sie ihr eingezahltes Kapital zurückerhalten. Die Gewinnprognosen sind vor diesem Hintergrund völlig illusorisch geworden.

Containerfonds ConRendit 8 mit Totalverlustrisiko

Die Anleger des Containerfonds ConRendit 8 haben aber ganz andere Erwartungen gehabt. Ihnen wurden die mit dem Erwerb der Beteiligung am Containerfonds ConRendit 8 regelmäßig nicht hinreichend deutlich erklärt. Dabei ist jede Beteiligung an einem Containerfonds ConRendit 8 eine unternehmerische Beteiligung, der per se auch das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Für sicherheitsorientierte Anleger oder zur Altersvorsorge ist diese Beteiligung völlig ungeeignet.

ConRendit 8 Anleger müssen umfassend aufgeklärt werden

Auf alle diese Risiken muss ein Vermittler hinweisen. Er muss anleger- und anlagegerecht beraten. Der Vermittler muss sich also überzeugen, dass der von ihm vermittelte Containerfonds ConRendit 8 den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden entspricht.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

Bank muss ConRendit 8 Anlegern Innenprovision offenlegen

Wird die Vermittlung über eine Bank vorgenommen, muss diese ungefragt auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Containerfonds ConRendit 8 erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht nämlich in der Zahlung von Provisionen einen Interessenkonflikt, der dem Kunden der Bank offengelegt werden muss.

Anleger des Containerfonds ConRendit 8 erhalten Schadensersatz

Wird der Anleger des Containerfonds ConRendit 8 falsch beraten oder wird ihm die Provision verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Containerfonds ConRendit 8 nicht gezeichnet. Dabei kommt es immer auf den Einzelfall an.

20.01.2016

 

 

Containerfonds ConRendit 8 ++ Totalverlust ++ Schadensersatz
Containerfonds ConRendit 8 ++ Totalverlust ++ Schadensersatz

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