Conti Schiffsfonds 146 ++ MT „CONTI BENGUELA“

Schiffsfonds

 

Die Conti Schifffahrt Reederei aus München hat den Schiffsfonds Conti 146 Schifffahrts-GmbH & Co. KG MT „CONTI BENGUELA“ aufgelegt. Die prognostizierten Ergebnisse wurden zu keinem Zeitpunkt erreicht. Zwischen der Wirklichkeit und der Prognose klafft eine immer größer werdende Lücke. Die Anleger des Conti Schiffsfonds 146 fragen sich, wie es um ihr Geld bestellt ist?

Hohes Fremdkapital in Dollar und Yen bei Conti Schiffsfonds 146

Bei dem Fondsschiff MT „CONTI BENGUELA“ handelt es sich um einen Produktentanker. Anleger konnten in der Beteiligungsform „CLASSIC“ oder „VARIO“ beitreten. Laut Prospekt beträgt das Gesamtvolumen 34.464.000 Euro. Es soll durch Gesellschaftermittel aus der Beteiligungsform „CLASSIC“ in Höhe von 14 Millionen Euro und aus der Variante „VARIO“ in Höhe von 1,5 Millionen Euro aufgebracht werden. Hinzu kommt Fremdkapital in Höhe von 13.750.000 USD und 1.471.000 JPY.

In der Beteiligungsvariante „VARIO“ gab es zwischen den Jahren 2009 und 2012 Ausschüttungen. Anleger der Beteiligungsvariante „CLASSIC“ haben keine Ausschüttungen erhalten.

Die MT „CONTI BENGUELA“ ist seit ihrer Indienststellung im Jahr 2008 für 5 Jahre an die BMT verchartert. Dort ist sie Mitglied in einem Chartereinnahmepool, an dem aktuell vier Schiffe teilnehmen.

Conti 146. MT „CONTI BENGUELA“: Keine Gewinne zu erwarten

In der Leistungsbilanz 2012 heißt es, dass die MT „CONTI BENGUELA“ seit 2013 im UPT Handy Pool mit 27 weiteren Schiffen eingesetzt wurde. Zudem werden die Anleger informiert, dass wegen der Liquiditätslage für 2013 keine Ausschüttungen geleistet werden können. In den Jahresabschlüssen heißt es, dass die Ansprüche der Kommanditisten so lange vorgetragen werden, „bis die Gesellschaft einen ausreichenden Jahresüberschuss erwirtschaftet, um diese Vorabgewinne zuweisen zu können“. Das bedeutet eine Verschiebung auf den Sankt Nimmerleinstag.

Im Sommer 2014 hatte die „CONTI BENGUELA“ auf dem Zweitmarkt einen Kurs von 9,5 %. Verheerender kann die Situation kaum werden. 90 % des Geldes der Anleger ist praktisch verloren.

Schadensersatz wegen Falschberatung

Anleger müssen sich eine derartige Wertentwicklung nicht gefallen lassen. Sie haben die Möglichkeit, Schadensersatz zu verlangen, wenn sie über diese Risiken nicht hinreichend aufgeklärt worden sind. Vermittler müssen individuell anleger- und anlagegerecht beraten. Wenn die Beteiligung über eine Bank verkauft wird, muss zudem über die Innenprovision aufgeklärt werden, die regelmäßig über 2 % gelegen hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes reicht allein das Verschweigen dieser Innenprovisionen aus, um einen Schadensersatzanspruch zu begründen. Anleger können so gestellt werden, als hätten sie die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 146. MT „CONTI BENUGUELA“ nie gezeichnet. Freilich kommt es immer auf den Einzelfall an.

21.05.2015

Conti Schiffsfonds 146 ++ MT „CONTI BENGUELA“

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Conti Schiffsfonds 146 MT „CONTI BENGUELA“ die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Es werden nur Erfolg versprechende Fälle übernommen. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.